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Partielle sexuelle Unlust (Mann)

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  • Partielle sexuelle Unlust (Mann)

    Guten Abend,
    ich bin seit gut 7 Monaten mit meinem Freund zusammen. Er ist etwas älter als ich.
    Wir sind ein harmonisches Paar und verstehen uns sehr gut, ich kann mit ihm über alles reden und er versteht mich in jeder Lebenslage. Wir teilen gemeinsame Interessen und Träume, sind gerne beieinander und genießen es. Er ist wirklich sehr verständnisvoll und gibt sich sehr Mühe mich zu beeindrucken.
    Nun kommen wir zu meinem „Problem“ er ist etwa seit November/Dezember letzten Jahres immer sehr müde und ausgelaugt, mir kommt es fast so vor als würde er sich antriebslos von Tag zu Tag treiben... Ich mache mir Sorgen um ihn, jedoch könnte ich mir vorstellen, dass er unter dem Wetter und der allgemeinen Situation leidet. Wir können leider kaum etwas wie einen Ausflug unternehmen, da Corona es nicht zulässt.
    Der Sex ist ab diesen Monaten auch weniger geworden, wir haben zurzeit etwa 2-3 Mal Sex in der Woche. Ich bin es von früher aber öfter gewohnt und vermisse es wirklich sehr...
    Mich nimmt das ganze mehr mit als es sollte, ich weine schon öfter deswegen, weil ich und mein Ego darunter leiden. Ich fühle mich Hässlich und Dick, so als würde ich ihm einfach nicht mehr gefallen.

    Natürlich haben wir darüber schon mehrfach gesprochen, er meinte das es nicht an mir liegt. Er betonte außerdem das es ihm vor allem in den Wintermonaten schwer fällt, sich dafür zu motivieren. Er verwendete als Beispiel seine vorigen Beziehungen und sagte mir außerdem, dass es in einer Beziehung normal sei, dass es nach einer gewissen Zeit weniger wird. In Addition erwähnte er, dass es in den Sommermonaten besser werden wird (da er es so bereits erlebt hat) und machte mir somit etwas Hoffnung.
    Natürlich sind etwa 2-3 Mal die Woche nicht wirklich wenig... nur mir genügt es nicht, aber ich denke ich vermisse auch diese viele Zuneigung und Aufmerksamkeit die er am Anfang der Beziehung mir gegenüber zeigte. Die sinnlichen Massagen, das viele Küssen, das „Fummeln“, der spontane Sex... Tatsächlich kam es damals oft sehr spontan zum Sex, jetzt ist das im Moment aber undenkbar.
    Ich will nicht immer anfangen, außerdem habe ich etwas Angst mich aufzudrängen. Ich traue mich kaum noch anzufangen, ich bin so unsicher.

    Ich habe mir auch Gedanken gemacht, woran es liegen könnte, da sind mir ein paar Sachen aufgefallen. Ich habe ziemlich oft im Winter Pullover o. Ä. getragen. Sprich: einfach nicht wirklich aufreizend. Es war aber auch wirklich etwas zu kalt für ein enges Top, doch die Temperaturen steigen langsam wieder und so kann ich mich auch aufreizender anziehen. Im Sommer letzten Jahres, haben ihm meine engen Hotpants, Tops und Kleider auch sehr gut gefallen.
    Gesagt getan! Ich trug am Dienstag etwas sehr weibliches und ihm hat es sehr gut gefallen, seine Blicke hefteten an mir... Ein sehr schönes Gefühl!
    Er ‚versuchte‘ anzufangen, doch da wollte ich erstmal eine Runde mit ihm raus und etwas essen. Und danach haben wir etwas auf Netflix geschaut, es dauerte nicht lange bis er seelenruhig immerwieder einschlief. Na prima, ich bin so ein Idiot...
    Ich fragte ihn nachher nochmal, ob er keine Lust mehr hätte, er meinte das er Lust hat, aber sehr müde ist.
    Ich möchte ihm wirklich keine Vorwürfe machen, er hat sich eine Zeit lang sehr blöd gefühlt deswegen. Ich habe ihm gestern auch gesagt, dass es nicht schlimm sei etc.

    Was sagt ihr? Abwarten und einfach mal mit meiner Strategie weiter probieren? Oder nochmal ein Gespräch suchen, wenn ja wie soll das erfolgen?


  • Re: Partielle sexuelle Unlust (Mann)

    Ich glaube nicht, dass es dran liegt dass er dich nicht attraktiv findet, dann würden auch die dreimal in der Woche nicht stattfinden, denn das ist doch relativ viel für einen lustlosen Mann.

    Die Verliebtheitsphas e geht halt auch zu ende, die Hormone die dadurch aktiv wurden werden weniger, de Lust pendelt sich so ein wie sie von Natur aus ist und kann auch gar nicht auf dem Level bleiben wie es in Phasen des Verliebt sein ist.
    Ich alte das alles für normal und passt zur Zeitspanne eures Zusammenseins.

    Meist wird die Häufigkeit des Sex dann auch zu einem stillschweigenden Kompromiss, man trifft sich an einem Punkt der für beide OK ist und alternativ legt man selber Hand an.
    Sicher wird er auch durch die Situation durch Corona gedämpft, es fehlen Impulse die ihn sonst hormonell beflügeln, aber, da kann man ja auch zuhasue schöne Dinge machen und bei dem momentanen Wetter sind Ausflüge durchaus möglich und können schön sein., selbst wenn das Wetter nicht ganz so strahlt wie im Moment, es braucht nur etwas Inspiration.

    Also wenn du davon ausgehst dass der Sex dauerhaft mehr als dreimal die Woche, oder sogar zwei dreimal die Woche stattfinden muss, ansonsten stimmt was nicht mit deiner Attraktivität oder mit ihm, dann bist du auf dem Holzweg.
    So wird es nicht sein und so wird es auch nicht bleiben und damit musst du umgehen lernen ohne ihn immer bemühen zu wollen.
    Massagen, kuscheln und so weiter sollten aber dann immer noch gehen, nur wird das oft vermieden wenn einer der Partner bei solchen Aktionen, in erster Linie hofft dass es am Ende Sex gibt, wenn der andere das nicht leisten kann oder mag, dann umgeht er die Situationen die solche Erwartungen wecken.
    Eigentlich solltest du happy sein, dass alles so gut passt und der Sex passt doch eigentlich auch von der Häufigkeit her, vor allem, wenn du darüber happy bist und zufrieden, dann wirkt das sexuell ganz sicher anziehender als wenn du vor allem auf Gelegenheiten und Situationen wartest, wo es wieder Sex gibt.
    Ih e habt da unterschiedliche Bedürfnisse, viele Männer brauchen nach dem Sex Tage um sich wieder zu regenerieren, das wird mit dem Alter nicht besser, aber es ist normal und wie gesagt, bei der Häufigkeit scheint es in sachen Sex keinen ernsthaften Grund zur Sorge zu geben.
    Es ist einfach nur so, dass ihr jetzt in eine Phase eintretet wo sich eure Stärken und Schwächen und das wie der andere wirklich ist langsam zeigt, auch in sexueller Hinsicht, die Phase nach der Verliebtheit und erst da zweigt sich ob man auch wirklich zueinander passt und in der Lage ist jeden so zu lassen wie er ist, die eigenen Erwartungen anzupassen und aufeinander zugehen zu können, auch wenn man selber auf etwas verzichten muss, oder ob sich zeigt dass es dann doch nicht so gut passt wie gedacht.
    Beim ersten Szenario wurde aus der Verliebtheit Liebe, bei letzterem nicht, an dieser Schwelle steht ihr gerade.

    Wie alt seid ihr denn?

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    • Re: Partielle sexuelle Unlust (Mann)

      Ich glaube es würde auch helfen, sich über die unterschiedliche Sexualität und Lust von Mann und Frau zu informieren, denn bei diesem Thema kann man beim anderen eher nicht von sich selber ausgehen (kann man so auch selten, aber da noch seltener), dazu ist die Sexualität zu unterschiedlich.

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      • Re: Partielle sexuelle Unlust (Mann)

        Hallo user

        Es könnte ein Mangel an Vitamin D sein und sonst gar nichts. Es könnte auch sein, dass er die erste Zeit extrem über seinem normalen Level auf dich fokkusiert war und bemüht war und nun ist mal Schlapp dran. Ist das wirklich sooooo ein Dilemma???

        Vielleicht kann er mehr in Stimmung kommen, wenn er nicht das Gefühl hat, man wartet drauf, man ist schon fast bös - dieses bös sein ist oft verkleidet in trauriger Miene und hängende Mundwinkel, also bist du es eh bereits und das ist natürlich kein guter "Geruch" der da von deiner Seite rüberkommt.

        Ich hab auch manchmal diese Situation am Tisch, die vergeht aber immer wieder und alles ist in Regelmässigkeit wieder ganz normal am Laufen- je weniger Aufhebens gemacht wird, umso leichter. Mein Lebensgefährte weiß ja selbst nicht wirklich, was man dagegen tun kann, ich auch nicht. Ich hab schon oft gute "Erfolge" erzielt, indem ich "gespiegelt" hab- also den Spieß umgedreht hab, seine Rolle übernommen hab: Ich komm nicht hoch, ich hab keine Lust, ich kann nicht, bin so müüd...hab keine Lust, null Bock, muss das jetzt sein, mir ist nicht danach..gggg- das Gleiche halt mach, wie er und dann warte auf die Antwort- die beobachte, wie er dann drauf ist. Er wird dir dann "verklickern" zugleich, wie er auf diese, seine jetzige Art behandelt werden möchte.
        Beruhigt er dicht? Turnt es ihn an, dass er mal Widerstand spürt, statt Nachlaufen..?? Vergibt er dir das? Ist er bös dann...??? Schau halt hin und macht eure Lehren draus.

        Bleib doch im Pulli, wenn dir das taugt! Es ist nichts schlimmer, als jemand, der sich nur nach dem anderen richtet und keine eigene Haltung vertritt! Da verliert man den Respekt vor dem, wenn der so ängstlich drauf bedacht ist, ja nicht zu missfallen. Du bist eine Frau, die irre toll ist- egal, was sie grad trägt, der Charakter, das Wesen, die Art ist komplett stimmig zu mir passend- genau so taugts mir, mag ich es. Das muss nicht heißen, dass du konforrm gehst mit ihm, sondern dass ein guter, gesunder Umgang bei euch möglich ist- ganz natürlich, ganz ohne Mühe für jeden. Das geht auch, wenn man nur Schlapperlook trägt ne Weile.
        Bilde dir ja nicht ein, dass das wirklich zählt. Arm wärste dann dran, wenn es so wäre.

        Langer Text, aber mir würde noch viel einfallen, wegen dem, wie du geschrieben hast, was du erwähnt hast und was mir aufgefallen ist bei DIR und deinen Ansichten und deiner Denke.

        Liebe einfach- mehr ist nicht zu tun, machs nicht kompliziert! Falls grad niemand herschaut, lieb trotzdem, dein Leben, dich, alles, was da ist- auch wenn ab und an etwas nicht da ist, hör auf dich zu beschweren- mach dich nicht schwer, rede dir keinen Kummer ein, wo eigentlicch gar kein Grund dafür ist. Das ist wohl das Normalste der Welt, zurückziehen zu mögen mal, ohne dass man sich dafür dauernd entschuldigen muss. Ist er eine Maschine?? Oder du???

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        • Re: Partielle sexuelle Unlust (Mann)

          Kleiner Nachtrag...du hast das Beste und siehst es nicht. Das ist oft so, dass man sich verirrt in Gefühle, die nur runterziehen und man dann sogar glaubt, wirklich meint, es ist wahr, dass es einem schlecht geht.
          Dagegen hilft, dass man mit Absicht und ganz bewusst aus dieser Suggestion aussteigt. Halte etwas dagegen, das dich wieder aufrichtet. Geh stolz, weil du so einen herzensguten Mann an deiner Seite hast herum und sag ihm mal so richtig danke, knuddle ihn herzhaft und fertig- und dir wirf einen lieben Blick zu, einfach so, weils gut tut.
          Lass dich nicht ein, in diese Art von Überlegungen, die vermiesen eure gute Zeit. Das sind die Fallen, denen wir immer wieder erliegen, denke ich. Aus Langeweile?..
          Man muss nicht immer gut drauf sein, aber siehe selbst- du wirfst deinem Partner vor, was du auch hegst gerade. Da kann man aussteigen draus, indem man darüber einfach grinst, wie man so ist. Nimm dich nicht so wichtig und ernst, deine Launen nicht, nichts eigentlich, schon gar nicht Ideen, wo du dir einbildest, du seist falsch.
          Morgen mach wieder so, wie damals, als du noch nicht in diesem Trip warst.

          Herzliche Grüße

          Elektraa

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          • Re: Partielle sexuelle Unlust (Mann)

            Guten Abend,
            ich bin 18 und er 22 Jahre alt.
            Danke für eure Antworten, sie haben mir sehr geholfen.
            Ich denke es ist eher ein Problem, was nicht meinen Freund betrifft sondern mich. Ich bin ein sehr pingeliger und selbstkritischer Mensch, ich rede mir selbst ein, dass er mich nicht sexy etc. findet.
            Dabei bin es eher ich, die sich nicht sexy findet (musste grade selber schmunzeln). Ich hinterfrage Komplimente oft und zweifele an ihrem Wahrheitsgehalt.
            Ich denke mein Problem ist einfach, dass ich mit mir nicht im Reinen bin und daher auf noch so kleine Veränderungen sehr heftig reagiere... Ich suche Fehler im Übrigen immer bei mir und beziehe Kritik auf mich als Person. Das sind sehr blöde Eigenschaften, aber ich kann nicht anders es lässt mir einfach keine Ruhe sonst.
            Ich darf meine Probleme oder Defizite nicht auf meinen Freund beziehen, ich muss an mir arbeiten, damit ich glücklicher werde. Außerdem sollte ich nicht alles immer so kritisch betrachten, wie ich es jetzt tue, dass macht einen auf Dauer sehr unglücklich.

            Ihr habt recht, ich habe den besten Mann an meiner Seite, der mich sehr glücklich macht. Und ich sehe ihn nicht, ich nehme ihn nicht als dieser wahr... Er behandelt mich wie eine Prinzessin, ist treu und loyal mir gegenüber. Er bringt mir oft Kleinigkeiten mit, wenn er von der Arbeit kommt und wir lassen uns sie dann gemeinsam schmecken. Er macht mir schöne Geschenke (bspw. zum Geburtstag oder Weihnachten) und zeigt mir seine Liebe zu mir so facettenreich. Er ist wirklich echt ein Traum von einem Mann, dass muss man ihm lassen. Mein Ex-Freund war in dieser Hinsicht wirklich ganz anders gestrickt.
            Ich fühle mich sehr wohl in seiner Nähe und wir sind gleichzeitig wie beste Freunde, es ist immer eine schöne Zeit. Wir wohnen nicht zusammen, aber das möchte ich auch erstmal gar nicht. Sehen tun wir uns trotzdem sehr oft, etwa 3-4 Mal die Woche, meistens einen Tag unter der Woche und dann Freitag bis Sonntag Mittag, es ist ausgewogen und wir haben auch noch Zeit für andere Dinge.

            Ich hab ihm auch eine Kleinigkeit vom einkaufen mitgebracht und überrasche ihn morgen damit, er mag Überraschungen und freut sich immer sehr süß darüber.

            Schönen Abend noch und ein schönes Wochenende!

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            • Re: Partielle sexuelle Unlust (Mann)

              Drum sag ich ja, vorsicht- züchte keine Komplexe, lass die draußen, die sind wie faule Äpfel unter guten gesunden Äpfeln und verderben dir echt alles, wenn du diesen glaubst.

              Ich kenne etliche, sogar sehr hübsche Mädchen, die kein gutes Haar an sich lassen, die sich immer kritisieren. Das kommt so komisch rüber- als ob man sooooo wichtig wär, oder als ob es wirklich die Welt kosten würde, wenn "Fehlerchen" die Perfektion verhindern. Dabei ist das so sympathisch, wenn man wen hat, der, wie man selbst, auch nicht die 100 Punkte erreicht, die angeblich gefragt sind.

              Genau, so machste es- habt euch lieb, macht es euch gemütlich und fegt halt immer wieder alles Trennende weg, da reicht oft ein dicker Schmatz, als lang reden und aufbauschen, was eh schon gestern ist. Sag dir, liebe User, du HATTEST früher ein Problem damit. Dann ist es hinter dir und du musst nichts "Aufarbeiten". Machs dir doch einfach!

              Mir hat jemand einmal den Rat gegeben- immer, wennste da drin hängst in dieser fauligen Grüblerei und feindseligen Denke, dann stell dir den Moment vor, wo du einfach überdrüber gut dagestanden bist- bei einer Prüfung, oder einem Wettbewerb oder an einem sehr, sehr beglückenden Moment- das hole dir ins Gedächtnis so schau dann drein, wie damals, so tritt wieder auf. Das schlägt alle lieblosen Ideen in die Flucht und in Bruchteilen von Sekunden straht dein Blick wieder, wie neu und auf einmal stehst du hoch aufgrichtet wieder da. Das sind hilfreiche Tricks, die geb ich gern weiter, nachdem ich weiß, wie gut sie helfen gegen das, was Mädchen und Burschen so plagt beim Heranwachsen. Es scheint normal zu sein, dass Kümmerlichkeit immer wieder einknicken lässt, solange man nicht drüber erhaben ist irgendwann. Reifewege...weißt eh..da müssen wir alle durch.

              Ganz liebe Grüße an dich und bring dich gut durch, durch den Dschungel des Lebens!

              Servus

              Elektraa

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              • Re: Partielle sexuelle Unlust (Mann)

                2 bis 3 Mal die Woche ist schon fast zuviel. Ich habe immer wieder den Eindruck, daß viele junge Paare zu Anfang ihr ganzes Pulver verschießen und ihnen dann irgendwann nichts Neues mehr einfällt. Irgendwann kommt doch der Punkt, wo alle gemeinsamen Vorlieben durch und alle gemeinsamen Experimente durchexerziert sind. Doch was kommt dann?

                Man muß sich auch einmal überlegen, ob zuviel Sex noch mit Liebe oder Verliebtheit zu tun hat oder nur eine Ausweichlösung, weil man sonst nichts miteinander anzufangen weiß. Wie wäre es denn mit einem gemeinsamen Hobby?

                g

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                • Re: Partielle sexuelle Unlust (Mann)

                  2 bis 3 Mal die Woche ist schon fast zuviel. Ich habe immer wieder den Eindruck, daß viele junge Paare zu Anfang ihr ganzes Pulver verschießen und ihnen dann irgendwann nichts Neues mehr einfällt. Irgendwann kommt doch der Punkt, wo alle gemeinsamen Vorlieben durch und alle gemeinsamen Experimente durchexerziert sind. Doch was kommt dann?

                  Man muß sich auch einmal überlegen, ob zuviel Sex noch mit Liebe oder Verliebtheit zu tun hat oder nur eine Ausweichlösung, weil man sonst nichts miteinander anzufangen weiß. Wie wäre es denn mit einem gemeinsamen Hobby?

                  g
                  Da denke ich auch manchmal drüber nach.

                  Ein Bericht, den ich erst kürzlich gelesen hab, der handelte über dieses Thema. Männer werden von Frauen ausgesucht, hieß es da. Zugang zu Sex ist keine leichte Sache für die Männer, der wird ihnen meist verwehrt- es sei denn, sie gefallen und wenn sie sehr gefallen, dann wird dieser Sex recht oft gegeben, angeboten, praktiziert, um "verbunden" zu bleiben.
                  Auf das wird dann versucht aufzubauen.
                  Mit Speck fängt man Mäuse- oder hättest du dich binden lassen, wenn ihr nicht häufig und oft gesexelt hättet zu Beginn?

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                  • Re: Partielle sexuelle Unlust (Mann)

                    Zugang zu Sex ist keine leichte Sache für die Männer, der wird ihnen meist verwehrt- es sei denn, sie gefallen
                    Und bei Frauen ist das nicht so?
                    Männer nehmen Frauen auch wenn sie nicht gefallen, Hauptsache Sex?
                    Mal ehrlich, das geht allen Geschlechtern so und das ist auch gut so.

                    Die Frage ist nur wie man "Gefallen" definiert, oberflächlich wie Muskeln und Oberweite, oder tiefgründig auf Themen und Chemie, oder gesellschaftlich nach Gehalt, Haarfarbe und ebener Haut?
                    Jeder definiert anders und manchmal unterschiedlich nach Ansinnen, also sollte für jeden was dabei sein, das Suchen bleibt aber niemandem erspart um jemanden zu finden der für länger gut ist.

                    Klassisch gesehen, nimmt Frau den Mann der Kohle hat und einen gesellschaftlichen guten Status und Mann die Frau die vom Augenschein her am makellosesten ist.
                    Das ist immer noch fest verankert im Denken, Frauen die sich nicht als gut genug aussehend empfinden und Männer die glauben nicht genug bieten zu können, aber eigentlich wollen sie jemanden der ganz anders ist und dennoch versuchen sie selber so zu sein wie suggeriert wird dass es anziehend wäre.
                    Mit den "inneren" Vorgängen beschäftigt sich kaum einer, mit dem Individuum das man sein sollte, auf Dauer bringt das immer Probleme, denn noch so hübsche Frauen bekommen irgendwann Makel, während Männer die Kohle und den Status behalten.
                    Da hat Frau es auch nicht leicht, was aber ein gesellschaftliches Problem ist, dass die schönen und reichen zusammengehören und die armen und vermeintlich unschönen.
                    Wirst du in eine Schublade gesteckt, dann hast du bei den anderen keine Chance, aber in der auferlegten Schublade vielleicht alle Chancen.

                    Die Welt ist zu oberflächlich,um in allen Schubladen mitspielen zu dürfen.

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                    • Re: Partielle sexuelle Unlust (Mann)


                      Männer werden von Frauen ausgesucht, hieß es da. Zugang zu Sex ist keine leichte Sache für die Männer, der wird ihnen meist verwehrt- es sei denn, sie gefallen und wenn sie sehr gefallen, dann wird dieser Sex recht oft gegeben, angeboten, praktiziert, um "verbunden" zu bleiben.
                      Auf das wird dann versucht aufzubauen.
                      Da sprichst du m.E. einen ganz fundamentalen Punkt an, der immer wieder zu dem Phänomen führt, dass Frauen sich nach geraumer Zeit über die nachlassende Sex-Häufigkeit oder anscheinend schwindende Lust ihrer Männer beklagen.
                      Frauen "verwalten" ihren Sex vor Beginn bzw. bei der Anbahnung einer Beziehung dahingehend, dass sie ihn rar machen und schwer für den Mann zu erreichen. Er muss sich ihrer Hingabe schließlich erst einmal würdig erweisen. Umgekehrt heißt das, praktisch jeder Mann, der (noch) nicht in einer Beziehung ist, kennt die Mangelerfahrung von zu wenig Sex. Darf er dann doch endlich mal bei einer Angebeteten ran, ist die Frequenz natürlich hoch - aus unterschiedlichen Motivlagen: sie nutzt dies, um ihn zu belohnen, ihn stärker zu binden und zur Selbstbestätigung sowie als Beweis seiner Liebe, er holt nach, was er bis zu diesem Punkt versäumt glaubte und möchte ihr seine Fähigkeiten beweisen.
                      Nur, auf Dauer läuft das so nicht weiter. Platt gesprochen: er stößt sich nach einiger Zeit seine Hörner ab und sein Hormonlevel geht auf "normal" zurück - so oft wie immer wieder kolportiert braucht auch ein junger Mann keinen Sex. Zudem pendelt sich das Gefühl ein, die Partnerin nun sicher zu haben, entsprechendes sexuelles Imponiergehabe verflüchtigt sich. Bei ihr bleibt allerdings die Motivation, sich durch sein Begehren attraktiv zu fühlen und Sex als Bindung schaffendes Ritual aufrecht zu erhalten. Jetzt wäre der Zeitpunkt gekommen, Sexualität neu für beide Seiten zu definieren, als etwas bewusst Lustbringendes, eher geplant. Das funktioniert natürlich auch nur, wenn nicht die Triebhaftigkeit alleiniger Grund für den Beziehungsstart war.

                      Ich glaube, Frauen fällt es schwer nachzuvollziehen, warum ihr Freund nicht beim bloßen Gewahrwerden ihrer körperlichen Vorzüge weiterhin anspringt wie ein Bulle in der Besamungsstation. Die Gründe liegen vermutlich in der hormonellen Biologie begründet - rein nach den Gesetzen der Natur hätte der Mann seinen Job in den ersten Wochen erledigt. Was danach kommt ist schlichtweg die Kür. Setzt man den Mann unter Druck, weiter wie zu Beginn der Beziehung zu performen, ist das üblicherweise kontraproduktiv. Eigentlich wäre die sinnvollere Strategie der Partnerin, die Sexhäufigkeit eher wie zu Anfang zu kontigentieren, um die Lust auf sich zu steigern.

                      Aber sag das mal den Frischverliebten...
                      Egal wie: 2-3 Mal die Woche ist ein super Schnitt für Paare in Beziehungen.

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                      • Re: Partielle sexuelle Unlust (Mann)

                        Hallo Barnarby,

                        ....und ewig lockt das Weib...

                        Unser Papa hat immer erzählt, er wurde verführt von unserer Mutter, sie war willig, er konnte nicht widerstehen und schwupps kam ein Kind nach dem anderen. Sie nutzte praktisch aus, dass er ein hungriger junger Mann war und lockte ihn in die Falle. Liebe war es nie, so sagte er immer und wir Kinder kriegten mit, dass sie sehr viel und sehr häufig bis ins hohe Alter Sex hatten. Mutter behauptete mal( sie war ca. sechzig Jahre damals) , beinahe täglich gabs den, das war ein "Einschlafritual", bevor jeder dann in seine Räume ging und wegen Schnarchen getrennt nächtigte.
                        Sie war "stolz drauf", ihn so in der Hand zu haben und er hasste es, ( laut seinen Aussagen), festzusitzen und nie die Flucht ergreifen zu können, weil sie ihn so in der Hand hatte.

                        Laut meinen Beobachtungen bei unseren Eltern war das wirklich ein typisches Gängeln, eine Art Domptieren durch und mittels Zuckerbrot und Peitsche.

                        Mein Ältester und seine Frau sind ineinander verliebt, sie strahlen sich an, lachen viel und haben einen Ton, wo man einfach merkt, sie kennen solche Spielchen gar nicht, bei ihnen gehts um ein freundschaftliches Austauschen, da sehe ich auch keine "Begehrlichkeit" und Lüsternheit bei denen. Und meine Art ist eher die von Muttern geprägt, die dauernd drauf aufmerksam machte, Männer sind "dankbar", wenn sie verwöhnt werden, ansonsten sind sie weg.

                        Du siehst, ganz so leicht ist es nicht, sich eine Linie zu "erarbeiten", die halbwegs gesund abläuft.
                        Ich habe keine Ahnung, warum das bei meinen Kindern gelungen ist, dass diese offensichtlich keine Schwierigkeiten haben beim Zusammenleben. Bei denen wird frisch und munter geknutscht, Händchen gehalten, Klapse gegeben, gut gelaunt geredet und dabei frei und unbekümmert in die Augen geschaut. Das war bei uns nicht, bei uns in der Ehe- meiner und der meiner Eltern, da gabs Aufreiben, reiben, sticheln und streiten und seltsamerweise auch viel "Leidenschaft".

                        Was mir immer wieder auffällt, sobald bei uns lang Friede ist, dann fang ich an zu sticheln und zu reiben- was meist dazu führt, dass er ( mein jetziger Partner) wie ein Bulle wieder wird.
                        Ich mags gar nicht, dieses "Getue" ´, wo ich so lieblos bin und aufmüpfig, aber nachdem es von Zeit zu Zeit auftaucht, dieses Gehabe, denke ich, wird es wohl seinen Sinn haben. Der Sex ist jedenfalls nachher wie zu Beginn. Woran mag das wohl liegen? Ist das ein "eingegrabenes Muster", das man in sich hat?

                        Wie ist es bei euch? Ich überlass meine Sexualität meiner Natur, die sorgt immer wieder dafür, dass es zu Überraschungen kommt, mit denen keiner gerechnet hat. Mal kommts dazu, weil es kaum harmonischer sein kann, mal gehts los, nachdem gerieben wurde wie nur was und wenn ich zurückblicke, dann war das immer schon so bei mir und den Männern- da riss der Faden nie ab und ich hab auch keine Sorge, dass der je abreissen wird. Wie ich bemerk, es kommt einfach dazu, wenn nicht auf diese Weise, dann auf eine andere. Ich hätt nie den Geist, ( wie hier manche schon geschrieben haben), jahrelang in Warteschlaufe zu sein.

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                        • Re: Partielle sexuelle Unlust (Mann)

                          ..... - rein nach den Gesetzen der Natur hätte der Mann seinen Job in den ersten Wochen erledigt. Was danach kommt ist schlichtweg die Kür. ......

                          Egal wie: 2-3 Mal die Woche ist ein super Schnitt für Paare in Beziehungen.
                          Mein lieber Barnaby

                          Das ist zum einen mal lediglich deine Meinung - zum anderen von der Evolutionsbiologie her beim "Menschen" nicht so ganz gedeckt!!!

                          Der Mensch ist auf dieser Welt das (tierische) Lebewesen mit der mit ABSTAND längsten Aufzuchtphase. Und in dieser Phase sind Eltern gemeinsam in der Entwicklungsgeschichte die WEIT BESSEREN und erfolgreicheren "Aufzieher gegenüber Alleinerziehenden Müttern oder Vätern. Und die Evolution hat mit der ziemlichen Auskopplung der Sexualität von der reinen Fortpflanzung eine sehr gute Triebfeder entwickelt um die Eltern möglichst lang für dieses Aufzuchtprogramm zusammenzubinden. Der Mensch ist eben kein Herdentier, bei dem die Anwesenheit "der Männchen oder eines Männchen" nur in der Brunftzeit notwendig und sinnvoll ist wie bei Rothirschen. Nein, auch für den Mann kommt nach der ersten Wochen nicht nur "die Kür" - er ist für das Aufzuchtprogramm dringend notwendig und wird deshalb emotional an die Frau gebunden.
                          Zur Illustration: Ich habe mal einen interessanten Artikel eines Evolutionsbiologen gelesen zur Entwicklung der weiblichen Brust. Er vertrat die These - und hat sie natürlich mit vielen Beobachtungen begründet, dass die weibliche Brust sich "nur wegen dieser emotionalen Bindung, sprich sexuellen Anziehung so entwickelt hat, wie sie heute ist".
                          Zur Milchproduktion während der Säugephasen könnten die Milchdrüsen bei Gebrauch entsprechend anschwellen (was sie natürlich trotzdem ein wenig tun), aber "dazwischen" könnten die Brüste sich soweit verkleinern, dass sie vom männlichen Pondon fast nicht unterscheidbar sind - wie das bei sehr vielen Säugetieren so in etwas ist. Aber beim Menschen haben die weiblichen Brüste durch die Evolution eben AUCH die Funktion, die emotionale Bindung für die lange Zeit der Aufzucht zu unterstützen. Und natürlich hat die Evolution dafür gesorgt, dass der Mann da recht vehemment darauf reagiert.......und zwar "nicht nur in der Brunft" (wie bei den Rothirschen), sondern nach der Pubertät scheinbar so ziemlich zeitlebens. Dieses "zeitlebens auf Frau abfahren" ist eine Antwort der Evolution auf die notwendige Bindung für die lange Aufzuchtphase. Gilt natürlich "andersrum" für die Frau genauso.

                          Als quasi "Nebeneffekt" ist durch die "Nichtbeschränkung der Lustgefühle auf die Zeit der Fortpflanzung" das Thema mit dem Sex für den Menschen ein "Thema auf Lebenszeit".

                          ....und ewig lockt das Weib...
                          Mit diesem Hintergrund hättest Du auf der einen Seite mit deiner Aussage "genau ins Schwarze getroffen".

                          Wie ist es bei euch? Ich überlass meine Sexualität meiner Natur, die sorgt immer wieder dafür, dass es zu Überraschungen kommt, mit denen keiner gerechnet hat. ........
                          Das ist für Dich/Euch ja zunächst einmal sehr schön!! Aber die Evolution ist jetzt keine "Maschinerie für einen DAUERHAFTEN Idealzustand". Damit zur Anpassung auf neue Verhältnisse und "Umweltbedingungen" schnelle Variationen möglich sind, sind immer auch abweichende Varianten im Gesamtportfolio dabei - und die sind nicht zielgerichtet. Die Evolution kann nämlich "nicht denken und planen". Aber sie macht die Menschen SO UNTERSCHIEDLICH, dass bei sich stark ändernden äußeren Bedingungen zumindest ein paar dabei sind, für die die neuen Verhältnisse hoffentlich besser passen. Und deshalb sind "die Menschen" in ihrer Sexualität trotz allem so unterschiedlich und in gewisser Weise kompliziert. Für die "reine Fortpflanzung" kann solches "untypische" Verhalten eine Sackgasse darstellen (Beispiel Homosexualität) - sie ist aber trotzdem vorhanden und beweist die "große Variabilität" der Art, die zur schnellen evolutiven Anpassung notwendig oder sinnvoll ist.

                          Und jetzt KANN natürlich bei ganz konkreten Paaren die Variabilität untereinander so groß sein, dass beim "überlassen an die Natur" vielleicht nichts kommt oder ziemliche Enttäuschungen kommen. Aber glücklicherweise hat die Evolution den Menschen mit einer einzigartigen Intelligenz ausgestattet, welche er auch für sein (sexuelles) Verhalten nutzen kann. Und da können solche Tipps wie von Barnaby, zur Aufrechterhaltung der sexuellen Anziehung und des "romantischen Feuers" mit den sexuellen Aktivitäten bewusst etwas zurückhaltender um zu gehen, durchaus sinnvoll sein.

                          Schönen Restsonntag wünscht
                          Gucki

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                          • Re: Partielle sexuelle Unlust (Mann)

                            Und in dieser Phase sind Eltern gemeinsam in der Entwicklungsgeschichte die WEIT BESSEREN und erfolgreicheren "Aufzieher gegenüber Alleinerziehenden Müttern oder Vätern.
                            Ich denke das trifft aber nur auf die Zeit in der Menschheitsgeschichte zu, in der Alleinerziehende ausgegrenzt werden, sozial genauso wie bei der Karriere.
                            Alleinerziehende sind einzig nicht so erfolgreich, weil die Kinder in fast allen Lebensbereichen für Nachteile sorgen, das hat aber nichts damit zu tun dass nur einer sie großzieht, sondern dass die Gesellschaft keinen Platz für solche Lebensmodelle hat und diese nicht unterstützt.
                            Eltern bei denen einer Geringverdiener ist und der andere auch, oder zuhause bleiben muss um das Kind zu hüten, sind genauso wenig erfolgreich wie Alleinerziehende, ganz einfach weil sie sich weder Gesundheit noch Bildung leisten können und das hat rein gar nichts damit zu tun ob man zusammen bleibt oder nicht, sondern damit dass es keinen guten Platz in der Gesellschaft für diese Menschen gibt.
                            Von daher hinkt dieses Beispiel meiner Meinung nach enorm.

                            Aber klar, hätten wir alle das gleiche Einkommen, dann wären Kinder in einer Beziehung dahingehend besser dran, dass sie von zwei Menschen Zeit bekommen und Wissen, das würde aber nur funktionieren wenn die Beziehung fast ideal funktioniert, ansonsten sind Alleinerziehende auch nicht schlechter in der Erziehung, sie sind einfach nur so schlecht gestellt dass auch ihre Kinder automatisch schlecht gestellt werden.
                            Das kann man nicht der Evolution ankreiden, da ist sind eher Egoismen und Gier die Übeltäter, also ganz bewusste Entscheidungen die wir Menschen getroffen haben..

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                            • Re: Partielle sexuelle Unlust (Mann)


                              Ich denke das trifft aber nur auf die Zeit in der Menschheitsgeschichte zu, in der Alleinerziehende ausgegrenzt werden, sozial genauso wie bei der Karriere........

                              Das kann man nicht der Evolution ankreiden, da ist sind eher Egoismen und Gier die Übeltäter, also ganz bewusste Entscheidungen die wir Menschen getroffen haben..
                              Hallo liebe Tired

                              "Die Evolution" arbeitet seit hunderten von Jahrmillionen - die Jahrhunderte unserer Kultur- und Zivilisationsgeschichte sind da eher nur ein Wimpernschlag mit wenn überhaupt recht knappen Anpassungen. Und ja - der Mensch hat mit der Entwicklung des "Sozialgefüges Kultur" eine Möglichkeit geschaffen, dass Alleinerziehende bei gesellschaftlicher Unterstützung auch so erfolgreich sein können wie Team-Eltern. Die Sozial- und Kultur-Entwicklung inklusive eines Wertesystems hat sich aber schon in gewissen Maße von der Evolutionsbiologie getrennt und eine Entwicklungsgeschwindigkeit angenommen, mit der die Biologie gar nicht mehr Schritt halten kann.

                              Von daher stimme ich deinen Aussagen zu - aus meiner Sicht haben sie aber mit der Evolutionsbiologie nur sehr wenig zu tun. Wie ich zum Schluss geschrieben habe:

                              "Aber glücklicherweise hat die Evolution den Menschen mit einer einzigartigen Intelligenz ausgestattet, welche er auch für sein Verhalten nutzen kann."

                              Und diese einzigartige Intelligenz - gepaart mit einem auf "die Gruppe" angelegten Sozialverhalten - kann die Nachteile von Alleinerziehenden selbstverständlich komplett ausgleichen, Entwicklung (Evolution) von "Kultur und Werten (und damit auch einer Wertekultur)" haben neben der deutlich langsamer laufenden biologischen Evolution ja auch für den enormen Erfolg des Lebewesens Mensch gesorgt. Leider treten trotz dieses Erfolgs einige Mitmenschen diese Werte mit Füßen......nach dem Motto "ich zuerst", "we first", "America first", "Ausländer raus" oder wie auch immer.

                              Nochmal sonntägliche Restgrüße
                              Gucki

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                              • Re: Partielle sexuelle Unlust (Mann)




                                "Aber glücklicherweise hat die Evolution den Menschen mit einer einzigartigen Intelligenz ausgestattet, welche er auch für sein Verhalten nutzen kann."

                                Und diese einzigartige Intelligenz - gepaart mit einem auf "die Gruppe" angelegten Sozialverhalten - kann die Nachteile von Alleinerziehenden selbstverständlich komplett ausgleichen, Entwicklung (Evolution) von "Kultur und Werten (und damit auch einer Wertekultur)" haben neben der deutlich langsamer laufenden biologischen Evolution ja auch für den enormen Erfolg des Lebewesens Mensch gesorgt. Leider treten trotz dieses Erfolgs einige Mitmenschen diese Werte mit Füßen......nach dem Motto "ich zuerst", "we first", "America first", "Ausländer raus" oder wie auch immer.

                                Nochmal sonntägliche Restgrüße
                                Gucki
                                Hallo Gucki

                                Irgendwie scheint es, wir erziehen uns gegenseitig, wir lernen immer dazu. Das Motto: "ich zuerst, we first, Ausländer raus,, America first etc." wird zugelassen, ( darf sich ausleben bis zum "bitteren Ende") wie auch alles andere zugelassen ist, in aller Konsequenz. Selbstreinigung, indem man nicht eingreift... mal schauen, dann sehen...uuups...

                                Meine Kinder haben die andere Variante gewählt, nicht die, die sie von mir und dem Ex vorgelebt bekamen. Wir waren ein Anschauungsmodell, bei denen ihnen der Appetit auf ein ähnliches "Beziehungs-Muster-Modell" gründlich vergangen ist.

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