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Kinder in einer homosexuellen Beziehung

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  • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung


    Ich weiß nicht, alleinerziehend in D ist in vielen Fällen auch eine Demütigung, nicht zuletzt durch die Stellen die eigentlich helfen sollten.

    Damit will ich sagen, wenn sie sich als Mutter sieht und auch Mutter sein will, dann sollte sie eigentlich nichts davon abhalten dich bei der Betreuung zu unterstützen um Zeit mit dem Kind zu haben.
    Stimmt. Alleinerziehend ist eine Demütigung. Vielleicht halte ich deshalb noch an dem Traum fest.
    So gesehen sind beide von uns ziemlich kalkuliert. Ich will nicht die Demütigung und sie die finanzielle Absicherung.

    Sie wird sicherlich bereit sein, auf das Kind aufzupassen. Sie hat auch vorgeschlagen, dass sie am Wochenende auf das Kind aufpassen würde während ich mich mit Freunden treffe.
    Ich kenne sie und weiß das sie nur auf das Kind aufpassen würde wenn es ihr zeitlich angenehm ist.
    Wenn ich mal nen Notfall habe, dann kann ich nicht unbedingt auf sie zählen.

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    • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

      Wenn es nach den meisten Mamas ginge, dann wärs auch anders.

      Ich habe mal Gästekinder bertreut und da war ein Mäderl, das war erst eineinhalb Jahre alt (!!!)- ich dacht ich spinn- und hat sich selbst die Schuhe angezogen, gesprochen wie eine Dreijährige und den ganzen Tag mit mir gelacht und Spaß gehabt, alleine, ohne Mama. Es war in einer Krabbelstube schon von ganz früh an.

      Es ist auch so mit dem Stillen. Bei manchen klappts nicht, beim besten Willen nicht und die Kleinen werden auch, gedeihen auch.

      Ich erzähl das, wegen derer, die eh schon leiden, weil sie ihre Kinder in die Krippe geben MÜSSEN, mha und dann zu diesem Schmerz noch das schlechte Gewissen...

      Ich habe das Glück gehabt, nur Hausfrau zu sein und bei mir haben die Kinder solang an meinem Bauch geschlafen, bis sie freiwillig ein eigenes Bett haben wollten. "Um mich gewickelt" haben sie ihre ersten Jahre verbracht, wie in Afrika. Mha, war das eine schöne Zeit.

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      • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

        Ich erzähl das, wegen derer, die eh schon leiden, weil sie ihre Kinder in die Krippe geben MÜSSEN, mha und dann zu diesem Schmerz noch das schlechte Gewissen...
        Also wenn es eine gute Krippe ist, dann werde ich kein schlechtes Gewissen haben. Wenn die Kleine allerdings ungern hingehen wird, dann muss ich mir schnell was einfallen lassen.
        Dann muss entweder die Oma oder eine Tagesmutter her....oder ich kann halt nicht arbeiten gehen

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        • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung


          Also wenn es eine gute Krippe ist, dann werde ich kein schlechtes Gewissen haben. Wenn die Kleine allerdings ungern hingehen wird, dann muss ich mir schnell was einfallen lassen.
          Dann muss entweder die Oma oder eine Tagesmutter her....oder ich kann halt nicht arbeiten gehen
          Vielleicht habe ich diese symbiotische Variante gewählt, weil ich das brauchte und meine Kleinen waren meine Durststiller.
          Es gibt Kinder, die kennen das nicht und haben null Problem mit "wo anders spielen". Diese Mutter, von der ich sprach, die war der Typ Frau, das ist wohl das Normalste, für sie auch Null Problemo. Das überträgt sich vielleicht aufs Kind. Wenn es für Mama normal ist, dann ist es wohl okay. Kann es so sein??
          Meine hätten gelitten, weil ich sie eben so an mich gebunden habe und auf mich konditioniert. Bewusst nicht, eher zufällig, intuitiv. Es ist mir auch aufgefallen ( ich konnte nicht anders), dass ich sie ab dem Schulalter so gut wie nie auf dem Schoß hatte. Einmal gabs Besuch von einer Mutter mit ihrem dreizehnjährigen Sohn und der saß glatt die meiste Zeit auf ihr drauf, die Arme um sie geschlungen. Das war so was von befremdlich für mich, so wie es auch für mich befremdlich war, wenn Mütter aufgesprungen sind, weil die Kinder Durst hatten, oder was zwischendurch essen wollten, owohl sie durchaus in der Lage waren aufzustehen und sich zu holen, was sie brauchten.

          Bei meinen Beobachtungen sehe ich, diese Gruppe, die sehr verwöhnt wird, wie diese Gruppe die nicht sehr verwöhnt wird, hat Vorzüge und die andere auch. Ich wüsste nicht, was jetzt richtiger ist.

          Das Mädel meiner Freundin war überbehütet, musste nur mit dem Finger schnippen und ihre Mutter setzte alles in Bewegung, um es ihr vor die Füße zu legen und heute ist sie Ladylike und kriegt alles vor die Füße gelegt weiterhin. Sie kennts nicht anders.

          Drum, ich kann da eher keine Empfehlungen abgeben. Wie heißt es? Jeder ist anders, weil jeder andere Vorgaben kriegt, oder nicht? Alles scheint gebraucht zu werden, jeder Stil.

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          • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

            Nachtrag, meine Kinder finden mich nachträglich herzlos und schrecklich, aber immer öfter mit einem Zwinkern im Auge. Manchmal hör ich, danke Mama, war eh okay. Was mir größte Genugtuung ist, das ist ihre Entwicklung und eben, wie eigenständig und souverän sie ihr Leben und alle Schwierigkeiten meistern und alles gut in Schuß haben und im Griff und erst die Enkel. Also hab auch ich kein schlechtes Gewissen ( mehr).

            Gute Nacht
            schlaft gut und besonders gute Träume

            Lula, du hast ins Navi eingegeben: glückliches Kind. Na, dann solls so sein. Ich bin sicher, so wird es auch. Unterschätze nicht deine Liebeskraft. Auf die kommts letztendlich an, oder nicht?

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            • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

              Lula, du hast ins Navi eingegeben: glückliches Kind. Na, dann solls so sein. Ich bin sicher, so wird es auch. Unterschätze nicht deine Liebeskraft. Auf die kommts letztendlich an, oder nicht?
              Ich möchte der Kleinen all meine Liebe schenken. Ich möchte sie fördern und fordern.
              Ich möchte keine verwöhnte Göre erziehen. Manchmal sehe ich Kinder so einfach auf der Straße rumschreien weil sie so verwöhnt sind. Das soll meine Kleine nicht machen. Sie soll benehmen haben. Sie soll lernen, dass sie was leisten soll. In der Schule, in der Freizeit und auch im Haushalt. Selbstverständlich müssen bei alldem Kinder noch Kinder bleiben. Sie soll auch ihr Leben genießen.
              Und eines Tages soll sie meine beste Freundin sein.
              Sie soll mir alles anvertrauen können und ich werde immer für sie da sein....auch wenn sie mich enttäuscht

              Ich habe schon bammel, dass ich zu fordernd sein werde, sie mißverstehe oder keine Geduld haben werde.

              ....und dann tut es mir so endlos leid, dass die meisten Kinder um sie herum geregelte Zustände haben werden. Ich meine damit Vater, Mutter, Kind.

              Ich denke dann immer wieder an meine aktuelle Situation mit meiner noch Partnerin.
              Ich habe mit ihr aufs falsche Pferd gesetzt und weiß nicht ob ich weiter reiten soll. Immerhin reite ich nun mit der Kleinen zusammen.

              Ich will noch irgendwo weiter träumen und mit ihr zusammen sein.
              Sie wird mich aber auch aufhalten um etwas neues zu finden. Sie wird mich bestimmt enttäuschen....obwohl andererseits wird die Enttäuschung auch nicht mehr so groß sein, weil ich nicht so viel von ihr erwarte.
              ...und es kann sein, dass die Forderungen wieder kommen.





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              • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

                Ich glaube du denkst zu weit voraus, niemand weiß wie sich ein Kind entwickelt und was dann für es am Besten ist, an fördern und fordern.
                Alles Planen erzeugt auch Erwartungen, du tust alles dafür dass es gut gedeiht und wenn was schief läuft wird der Fehler gesucht.
                So funktioniert das aber nicht.
                Ein Kind ist kein Fass in das man das hinein gibt was zur Förderung taugt und dann kommt ein Ergebnis heraus auf das man stolz ist.
                Kinder haben ihren eigenen Kopf, ihre eigene Persönlichkeit und werfen nicht selten alles über den Haufen was man sich vorher ausgedacht hat.
                Schritt für Schritt, denk nicht daran was du alles noch tun wirst für das Kind, tu es wenn es soweit ist, im Moment hast du an genug Sachen zu denken und das mit dem Kind und was es braucht wird sich zusammen entwickeln, ist noch nicht absehbar.

                Es muss dir auch nicht leid tun dass andere geregelte Umstände haben und dein Kind nicht.
                Wieso hat es denn keine geregelten Umstände?
                Weil dafür als Maaß das klassische Familienbild gilt, in Sachen zwei Elternteile und alle verstehen sich prima.
                Im Grunde ist es kein Problem das auch alleine zu machen, es schadet dem Kind nicht, das einzige was schadet ist eine unaufgeklärte Gesellschaft die sich an Dogmen orientiert und alles komplizierter macht, ein schlechtes Gewissen macht.
                Wäre das nicht gäbe es keine Nachteile, gäbe es keine Demütigungen, das Kind wird geregelte Umstände haben, so wie sie zu ihm passen und das ist die einzige Regelung die von Bedeutung ist und unabhängig davon ob es nur bei dir, oder bei euch lebt.

                Würde das mal verstanden werden, dann wäre das Bild der Alleinerziehenden nicht so schlecht und ihnen ginge es nicht so schlecht, weil es eben genauso richtig ist wie das Bild von der Familie.
                Einzig wie dem Kind begegnet wird ist wichtig und dass es hat was es braucht, nicht dass es hat was nicht da ist, darauf kann es verzichten wenn alles andere stimmt.
                Und das ist eher ein gesellschaftliches Problem, als eins was Alleinerziehende lösen sollten, indem sie sich Partner wünschen die am Ende mehr schaden als nutzen.

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                • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung


                  Ich möchte der Kleinen all meine Liebe schenken. Ich möchte sie fördern und fordern.
                  Ich möchte keine verwöhnte Göre erziehen. Manchmal sehe ich Kinder so einfach auf der Straße rumschreien weil sie so verwöhnt sind. Das soll meine Kleine nicht machen. Sie soll benehmen haben. Sie soll lernen, dass sie was leisten soll. In der Schule, in der Freizeit und auch im Haushalt. Selbstverständlich müssen bei alldem Kinder noch Kinder bleiben. Sie soll auch ihr Leben genießen.
                  Und eines Tages soll sie meine beste Freundin sein.
                  Sie soll mir alles anvertrauen können und ich werde immer für sie da sein....auch wenn sie mich enttäuscht

                  Ich habe schon bammel, dass ich zu fordernd sein werde, sie mißverstehe oder keine Geduld haben werde.

                  ....und dann tut es mir so endlos leid, dass die meisten Kinder um sie herum geregelte Zustände haben werden. Ich meine damit Vater, Mutter, Kind.

                  Ich denke dann immer wieder an meine aktuelle Situation mit meiner noch Partnerin.
                  Ich habe mit ihr aufs falsche Pferd gesetzt und weiß nicht ob ich weiter reiten soll. Immerhin reite ich nun mit der Kleinen zusammen.

                  Ich will noch irgendwo weiter träumen und mit ihr zusammen sein.
                  Sie wird mich aber auch aufhalten um etwas neues zu finden. Sie wird mich bestimmt enttäuschen....obwohl andererseits wird die Enttäuschung auch nicht mehr so groß sein, weil ich nicht so viel von ihr erwarte.
                  ...und es kann sein, dass die Forderungen wieder kommen.




                  das druck ich jetzt aus , mir rinnen die Tränen über die Wangen

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                  • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

                    Du hast mit deinem Aufsatz wunde Punkte getroffen bei mir, zugleich ins Innerste geleuchtet. Da war ein Aufflammen da über meine Kindheit und über meine Mutterschaft, aber um das geht es hier ja nicht.

                    Deine Absichten sind doch die wunderbarsten, die es gibt. Mehr kannst du doch nicht vorhaben mit deinem Geschenk, als das alles.

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                    • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

                      Als Eltern vertritt man Werte. Für meine Freundin war von höchstem Wert, ihr Kind darf nie klagen, es muss stets alles vorfinden, was es braucht, reibungslos, ganz ohne Hürden oder gar Widerstände. Darum war sie sehr verwöhnt und ist diese Art von Mädchen, das sich niemals die Finger wund arbeiten würde, niemals zehn Aufgaben zugleich angehen würde, oder gar Schwere auf sich nimmt. Sie hat sich ein Haus bauen lassen und trägt Prada.

                      Sie hat einen tollen, sehr gut bezahlten Bürojob, delegiert und lässt in ihrer Freizeit die Mutter den Garten machen, die Fenster putzen und den Müll raustragen, immer noch. Immer noch rennt meine Freundin los, wenn die Kleine hustet, die jetzt keine Kleine ist, sondern ungefähr so alt ist, wie meine Kinder, die stets in ihrer Freizeit Selbermacher sind, wie ich es halt auch. Meine Kinder haben mühevoll selbst gebaut, bzw. Lehren gemacht, keine Studienplätze belegt, wie die Kleine meiner besten Freundin.

                      Ich habe den Stil von mir auf die Kinder übertragen und das nie hinterfragt. Mit Stolz sehe ich, was sie alles können und anpacken und wie geschickt sie sind und zuträglich. Zu Prinzen und Prinzessinnen habe ich sie nicht erzogen.

                      Glücklich sind sie alle- die Verwöhnte, wie meine und was sollte ich machen, ich bin nicht ein Königsmacher, nie gewesen. Aber was ich bemerke, wir sind alle sehr robust und die Prinzessin legt sich schnell mal ins Bett und beim leisesten Husten bringt Mama Tüten voller Medikamente und einen Stab an Betreuer herbei.

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                      • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

                        Ich erzähle weiter...meine Freundin ist Alleinerzieher. In ihrer Wohnung gabs nie Beziehungsstreits. Nie hat ihre Tochter mitansehen müssen, wie die Mutter verzweifelt weint, sich zofft mit wem, oder gar laut wird. Wegen dem sag ich mir heute, bei aller Liebe, ein friedliches, gemütliches Zuhause geborgen sein, das wär mir für meine Kinder heute das Wichtigste. Das haben sie jetzt eh. Nachträglich und ich habe nachträglich einen Prinzessinnenstatus.

                        Lula, was wünscht du DIR für ein Leben, für dich??

                        Warum nicht den Luxus von Friede, Freude, Eierkuchen, Wohnplatz frei von Zofferei??
                        Alle Freunde, Verwandte, Nachbarn, Kollegen leben mit euch zusammen in einem trauten Kreis. Friedlich und jeder trägt bei zum Erhalt eines jeden. Ganz ohne Mühe und Stress. So gehts auch.

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                        • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

                          Lula, was wünscht du DIR für ein Leben, für dich??
                          Ich wünsche mir eine gute Mutter zu sein/werden. Ich will, dass mein Kind glücklich aufwächst und gefördert wird. Ich möchte, dass sie eines Tages meine beste Freundin sein wird.
                          Ich möchte mich aber nicht komplett selber aufgeben nur weil ich jetzt Mutter bin.
                          Ich wünsche mir wiederum meine Eltern in meiner Nähe. Insbesondere meine Mutter liebt die Kleine so sehr und ist eine super Stütze für mich.
                          Ich möchte, dass ihr Vater uns oft besuchen kommt. Er soll eine Vater-Funktion übernehmen.
                          Ich wünsche mir, dass sich die Situation mit meiner Partnerin klärt. Entweder wir bleiben zusammen und leben auf Distanz und führen eine Beziehung ohne große Ansprüche und Forderungen.....
                          ...oder wir trennen uns und ich finde eine neue seriöse Partnerin die im besten Fall auch ein Kind hat.

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