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@ platon

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  • @ platon

    Sie scheinen sich in medizinischen Angelegenheiten sehr gut auszukennen. Es würde mich freuen wenn sie eine Einschätzung zu meiner Frage vom 06.01. abgeben könnten. (Gallenstein wurde auch schon ausgeschlossen) Vielen Dank!


  • RE: @ platon


    Hallo Markus,

    "sehr gut" ist sicher übertrieben; die Medizin ist eines meiner Interessengebiete, ich habe jedoch keine einschlägige Ausbildung und vor allem nicht die praktischen Kenntnisse und Erfahrungen, die den Arzt (vor allem den etwas älteren) auszeichnen.

    Zu Ihrer Frage: hat Ihr Vater nach wie vor die beschriebenen Symptome (Bauchschmerzen, Probleme auf der Toilette und allgemeines Krankheitsgefühl)? Wenn das nicht sehr bald wieder ganz weggeht, wäre eine weitere gründliche Abklärung unbedingt zu empfehlen. Seien Sie ggfs. etwas hartnäckig gegenüber den Ärzten...

    Die erhöhten Leberwerte können viele Ursachen haben, u.a. eine Schädigung der Leber durch Gifte (Alkohol, Medikamente, Bakterien, giftige Pilze, Fuchsbandwurm...). Die Hepatitis gibt es auch noch als Autoimmunerkrankung, allerdings vorwiegend bei Frauen.

    Zur Deutung von Laborwerten gibt's neben diversen Internetquellen u.a. ein gutes preiswertes Taschenbuch von Dr.med. Eberhard Wormer: "Laborwerte endlich verstehen".

    "Probleme auf der Toilette" ist etwas unscharf... Richtiger Durchfall? Verstopfung? Blähungen? Weicher, voluminöser, evtl. pappiger Stuhl? (Letzteres kann u.a. auf eine gestörte Fettverdauung hinweisen. Man könnte dann mal untersuchen, welche Mengen an Fett, Gallensäuren und Pankreasenzymen sich im Stuhl befinden. Eine umfassende Stuhluntersuchung kann mitunter wichtige Hinweise geben.)

    Ich bin mir sicher, daß Herr Prof. Wust alle Beiträge hier liest, aber - wie er selbst schon sagte - aus Zeitgründen leider nicht immer alles beantworten kann.

    Wünsche gute Besserung -

    platon (alias Thomas G.)

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    • RE: @ platon


      Hallo,
      da ich das erste Mal im Forum antworte, ist mir ein Fehler unterlaufen: habe die Antwort aus Versehen an mich gesendet.
      Nun aber: Bei meinem Mann fing alles mit Magenproblemen und damit verbundene Antriebslosigkeit an. Es wurde eine Magenspiegelung durchgeführt = kein Befund. Danach wurde eine Ultraschalluntersuchung vorgenomen = 2 Tumore. In relativ kurzer Zeit hat mein Mann ca. 12 kg an Gewicht verloren. Es ist nicht nur das Gewicht, sondern auch die Körpersubstanz: er wirkt sehr zerbrechlich! Die Appetitlosigkeit kommt noch dazu und die Abneigung zu gewissen Speisen, z.B. Fleisch, Brot und bestimmte Gewürze und Gerüche. Er kann nur sehr kleine Menge zu sich nehmen. Dann sind die Schlafstörungen verstärkt, die auch Kraft rauben. Im Liegen bekommt er eher Schmerzen. Nach Aussagen der Ärzte sind die Tumore ca. 6 Monate aktiv.

      Ich hoffe, ein wenig weitergeholfen zu haben
      alles Gute
      monru

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