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warum?

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  • warum?

    gestern wurde mein vater untersucht. es ist weder rheuma noch eine nervenentzündung sonders es sind metastasen im knöchel und im bein!!! jetzt muß mein vater bestrahlungen bekommen und darf sein bein nicht mehr belasten da es sehr porös ist und schon ziemlich angeknackst ist. er bekommt auch infusionen gegen die schmerzen. heute wird er untersucht ob die metastasen im ganzen skelett verbreitet sind und morgen muß er das 1.mal zur bestrahlung.
    wow man da wird einem erstmal bewusst wie ungerecht das leben ist. mein vater hat in seinem leben soviel leid ertragen müssen und jetzt geht es weiter mit dem krebs.................... warum??

  • RE: warum?


    Hallo Frieda 72,

    nach dem "warum?" fragen sich wohl alle Betroffenen.

    Mein Vater ist vor knapp 1,5 Jahren mit 60 Jahren gestorben. Er hatte Krebs (Blase, Speiseröhre, Lunge, Knochen). Wir haben uns auch nach dem warum gefragt. Eine Antwort bekommst Du nie. Es ist immer schwer, wenn ein lieber Mensch so krank ist. Warum aber ausgerechnet dieser Mensch so krank wird, wirst Du nie erfahren. ich habe nur daraus gelernt, das es jeden treffen kann und niemand davor geschützt ist.

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    • RE: warum?


      Hallo Frieda,

      Ich muss Kleine Schildkröte erstmal Recht geben. Es ist nicht Gerecht, das ist wahr und es hat auch niemand verdient, aber Gerecht ist das Leben/Schicksal noch nie gewesen...
      Ich selbst habe auch 3 Familienmitglieder (ein Opa und 2 Onkels) an Krebs verloren und mein anderer Opa kämpt noch damit (Hirntumor und Prostatakrebs)...
      Bei uns in der Familie mag das vll. teilweise auch erblich bedingt sein, jedoch kann man nie genau sagen, durch was eine Krebserkrankung ausgelöst wurde. Es gibt Menschen die sich total Gesund ernähren und generell Gesund leben (rauchen nicht, trinken nicht, essen viel Obst und Gemüse, treiben Sport etc.) und dennoch irgendwann an Krebs erkranken...

      Also das tut mir alles furchtbar Leid für dich, den Rest deiner Familie und natürlich deinen Opa, aber vll. es muss ja nicht gleich das Todesurteil sein. Klar ist man geschockt, wenn das Wort Krebs in den Raum geworfen wird, aber vll. wurde es ja rechtzeitig erkannt und dein Opa hat somit noch gute Heilungschancen. Ich hoffe es auf jeden Fall für ihn und für euch .

      Aufmunternde Grüße

      Ninchen

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      • RE: warum?


        hallo kleine schildkröte
        hallo ninchen,
        danke für eure zeilen. ihr habt natürlich recht das diese frage niemand beantworten kann.
        das ist nur alles soviel für mich und meine mutter. da verliert man schon mal den glauben.

        ich wünsche euch weiterhin alles gute, viel kraft und gesundheit.

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        • RE: warum?


          Warum, das frage ich mich auch, meine Oma ist vor 4,5 Jahren an Krebs gestorben und bei meinem Opa haben die Ärzte jetzt Lungenkrebs mit Metastasen festgestellt. Die Welt kann gar nicht so ungerecht sein habe ich immer geglaubt, aber den Glauben habe ich jetzt verloren.
          Es bleibt nur eins: Hoffnung, das doch alles wieder gut wird. Schließlich ist die heutige Medizin doch schon sehr weit fortgeschritten was den Krebs betrifft.

          Kopf hoch wird alles wieder!
          LG Britta81

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          • RE: warum?


            Weißt D, es tut einfach nur weh einen nahestehenden Menschen zu verlieren. mein Vater war doch noch relativ jung und es ging so schnell. Ich hatte auch den Eindruck, dass die Ärzte meinen Eltern nicht die Wahrheit gesagt haben.

            Da fragt man sich oft nach dem warum und dass man den Glauben, egal ob an Gott oder die Ärzte verliert ist glaube ich auch normal.

            Was Ärzte angeht bin ich zwar vorsichtig geworden, aber da ich im letzten Jahr selbst schwer krank war und mir geholfen wurde, habe ich wieder mehr Vertrauen gefasst. An Gott habe ich vorher schon nicht geglaubt, was ich aber in den letzten 18 Monaten erlebt habe (Tod meines Vaters, eigene Krankheit, von Freunden im Stich gelassen....) führt mich eher von dieser Art von Glaubennoch weiter weg.

            Ich wünsche Euch einfach nur viel Kraft für diese schwere Zeit und einen Zusammenhalt innerhalb der Familie.

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