• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Kehlkopfkrebs, Frage an Prof. Dr. Wust

Einklappen

X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Kehlkopfkrebs, Frage an Prof. Dr. Wust

    Sehr geehrter Herr Professor,
    bei meinem Vater (64) wurde in der vergangenen Woche ein Tumor am Kehlkopf festgestellt. Die Krankheit ist erneut aufgetreten, nachdem bereits 1999 ein Tumor mittels Laser entfernt worden war und seitdem keinerlei Probleme aufgetreten waren (eine Bestrahlung ist damals nicht erfolgt). Bisher ist noch keine Klassifizierung erfolgt, lediglich die Auskunft (nach einer Spiegelung), der Tumor sei ca. kirschkerngroß. Nach der gestrigen Biopsie (Ergebnis noch nicht bekannt) ist mein Vater psychisch am Ende, da die Ärzte der Uniklinik Tübingen evtl. eine Speiseröhrenspiegelung und eine Lungenuntersuchung vornehmen wollen. Eine Begründung der Ärzte konnte mein Vater nicht nennen. Ein CT wurde bisher noch nicht durchgeführt, deswegen auch die Beunruhigung wegen der evtl. bevorstehenden Untersuchungen.
    Können Sie die Frage evtl. aufklären?
    Bitte entschuldigen Sie die laienhaften Begriffe, ich hoffe, ich konnte mich verständlich machen.
    Vielen Dank
    Claudia

  • RE: Kehlkopfkrebs, Frage an Prof. Dr. Wust


    Es handelt sich um die sog. Umgebungsdiagnostik. Vor einer therapieplanung muss geprüft werden, ob im HNO-Bereich eine weitere Tumormanifestation besteht. Das ist ja eher unwahrscheinlich, daher ist die Beunruhigung nicht angebracht. Auch nach Metastasen (Lunge) muss gefahndet werden. Das sind Routi-neuntersuchungen. Wichtiger ist jetzt, welche Therapievorschläge für den Tumor am Kehlkopf unterbreitet werden.

    Kommentar


    • RE: Kehlkopfkrebs, Frage an Prof. Dr. Wust


      Sehr geehrter Herr Prof. Wust,
      bei meinem Mann wurde im Juli 2004 ein T3-N0-M0 Supraglottische Carcinom (Teikehlkopf und Stimmband rechts per Laser ) entfernt. Er hatte 2 Zyklen Chemo 5FU und Cisplatin und danach 30 Bestrahlungen. Alles relativ gut und ohen große Probleme verlaufen. Eing roßes Problem stellt jetzt ein Ödem am verbliebenen Kehlkopf, der Lymphstau sowie die totale Mundtrockenheit dar. Was kann man dagegen tun oder regelt sich alles nach einer gewissenZeit.

      Liebe Grüße
      Sigrid Schiele

      Kommentar


      • RE: Kehlkopfkrebs, Frage an Prof. Dr. Wust


        Hallo Sigrid, nachstehend ein Link des Krebs-Kompaß. Hier findet man sehr viele Antworten.
        http://www.krebs-kompass.org/Forum/showboard.php3
        das ist jetzt ein allgemeiner Link. Hier mal unter Tonsillenkarzinom lesen.
        Es gibt auch den Bereich Kehlkopfkrebs und anderer Krebs im Halsbreich.
        Ich hoffe, das hilft weiter
        Gruß Gine

        Kommentar