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Oligodendrogliom durch Hormonumstellung?

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  • Oligodendrogliom durch Hormonumstellung?

    Hallo!

    Ich (29 J.) bin 1997 wegen einem Hirntumor (Oligodendrogliom) operiert worden (keine Bestrahlung oder Chemo). Der Tumor ist erfolgreich entfernt worden und alle Nachsorgeuntersuchungen waren so weit in Ordnung. Wie, wann und warum dieser Tumor gewachsen ist konnte mir bis heute keiner sagen. Mittlerweile gibt es bei meinem Freund und mir einen großen Kinder wunsch. Mit meiner Frauenärztin habe ich über den Tumor gesprochen und sie empfahl mir aufgrund des OP-Berichtes abklären zu lassen, ob im Falle einer Schwangerschaft eine natürliche Geburt (Druck im Kopf evtl. zu hoch) möglich wäre. Ich habe mit der Klinik gesprochen und schlagartig scheint mich meine Vergangenheit einzuholen. Ich soll auf jeden Fall wieder eine MRT machen lassen und nur wenn kein Tumorrest oder Rezidiv zu erkennen ist, ist eine Schwangerschaft möglich. Das hat mich erschreckt, sehe ich aber natürlich ein. Angst macht mir die Tatsache, dass mir gesagt wurde, dass der Tumor durch die Hormonumstellung bei einer Schwangerschaft wieder anfangen kann zu wachsen und dass während einer Schwangerschaft Kontrollaufnahmen nötig sind. Jetzt bin ich total verunsichert und habe Angst und viele Fragen. Ist der Tumor durch die Pille enstanden (habe mit 19 angefangen mit der Pille, Tumor mit 22)? Wenn ja, warum hat da niemand mit mir drüber geredet (und ich habe die Pille fleißig weiter genommen)? Ist eine Schwangerschaft dann so etwas wie Russisch Roulette? Sind Kontrollaufnahmen nicht schädlich für das Kind?
    Ich hoffe mir kann jemand meine Fragen beantworten und mir ein wenig meine Angst nehmen.
    Melanie