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koloskopie

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  • koloskopie

    Sehr geehrter Herr Prof. Wust,

    vor längerer Zeit wurde bei mir eine Darmspiegelung durchgeführt. Ich hatte mir den Befund selbst nicht durchgelesen, weil der Arzt sagte es wäre alles in Ordnung. Da ich aber immer noch die gleichen Beschwerden habe und Übelkeit und Fieberschübe hinzukamen liess ich mir gestern den Befund faxen.
    In dem Befund steht:
    Max. Einsicht: distales Colon ascendens. Ws wurde wegen eines elongeirten Colons abgebrochen, das Gerät war vollständig verbraucht.

    Colon Befund: Unauffälliger Schleimhatbefund mit normaler Gefäßzeichnung, keine vermehrte Verletztlichkeit, kein Hinweis für Polyp oder Tumor. Im C. simoiedum findet sich lediglich ein blandes Divertikel.

    Empfehlung: ausrichende Flüssigkeitszufuhr, Gewichtsabnahme

    Ca. 10 Wochen nach dieser Untersuchung weigerte sich die Krankentherapeutin eine Lymphdrainage an den Beinen durchzuführen und riet mir mich in der Lymphklinik vorzustellen. Weitere 3 Monate später wurde ein 4 kg schwerer Eierstocktumor entdeckt, der bösartig war.

    Vor kurzem wechselte ich den Arzt und erfuhr, dass es eigentlich nicht möglich ist, dass der Schlauch längenmäßig nicht ausreicht.
    Mich interessiert nun, ist die Bemerkung des neuen Arztes richtig oder nur so daher geredet? Mir ist eigentlich alles recht, nur will ich die Bauchschmerzen und die Übelkeit loswerden.

    Mit freundlichen Grüssen
    Ilupeju


  • Frage


    Wann genau wurde denn dieser riesige Eierstock-Tumor entdeckt, wie wurde er bis jetzt behandelt, und mit welchem Erfolg??

    U.

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    • RE: Frage


      Entdeckt wurde er 4 Monate nach der Darmspiegelung durch den Gynäkologen zu dem ich von dem Lymphologen geschickt wurde. Ein Termin in der Lymphklinik war erst 3 Monate später frei, deshalb sollte ich soviel Untersuchungen wie möglich schon absolvieren.

      Der Tumor wurde ohne weitere Voruntersuchungen entfernt und nach einer Woche wurde dann auch der seröse Adeno-Ca des Over auf dem Boden eines serösen Zystadenoms entdeckt. Danach wurde die große Bauchdecke entfernt, keine Metastasen!! und 6 x Chemo gegeben.

      Der Krebs macht mir keine Probleme, sondern die kleinen Wehwehchen und die Angst wieder mal wegen der Ignoranz der Ärzte Krebs zu bekommen. Ich bin der festen Überzeugung, dass der Tumor nicht bösartig gewesen wäre, wenn er früher entdeckt worden wäre.
      Nein, er ist nicht schnell gewachsen. Ich kann das an meiner Kleidergröße nachvollziehen.

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      • RE: Frage


        Die ganze Geschichte spielte sich 2002 ab.

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        • RE: koloskopie


          Ich sehe jetzt eher keinen Zusammenhang mit der Darmspiegelung, die weitgehend unauffällig war. Inzwischen wurde bei Ihnen (offenbar vor 2 Jahren) ein Ovarialkar-zinom diagnostiziert und behandelt (Operation plus 6 Zyklen Chemotherapie). Es ist doch wahrscheinlich, dass Ihre Beschwerden (Bauchschmerzen, Übelkeit) im Zu-sammenhang damit stehen. Das können Verwachsungen nach der Op und chroni-sche Folgen der Chemotherapie sein (Cisplatin und Taxol?). Leider muss man bei solchen Beschwerden auch daran denken, dass wieder der Tumor nachwachsen könnte (das muss man zumindest ausschließen). Das könnte man durch Bestimmung des Tumormarkers CA-125 am einfachsten prüfen. Stellen Sie sich doch bei dem Gynäkologen vor ,der Sie betreut. Der kann am ehesten die Ursache der Be-schwerden ergründen.

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