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lungenkrebs

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  • lungenkrebs

    sehr geehrter professor dr. wust

    ich nutze diese möglichkeit mit der bitte um ihre medizinische einschtätzung und ihren ärtzichen rat.
    folgende situation stellt sich:

    - patient 75 jahre alt (mein vater)
    - raucher
    - bis zur pension 190 angestellt als elektriker in einer
    asbest mine auf zypern (griechischer teil)
    - seit sommer 03 schmerzen unterhalb linker schulter
    - gewichtsverlust
    - röntgenaufnahme ende okt 03 zeigte schatten im linken
    lungenobelappen
    - ergegnis speichelkultur ende nov 03 war klar mit minimal
    erhoehten weisen blutkörperchen
    - einnahme von antibiotika und vitaminen
    - röntgenaufnahme mitte dez 03 zeigte verschlechterung
    durch flüssigkeitsbildung in lunge sowie vergrösserung
    des schattens. wirbelsäule zeigt senkung und punkte im
    bereich genick
    - durch flüssigkeitsentnahme feststellung von krebszellen
    ADENOKARZINOM (ist das lymphdrüsenkrebs?)
    - per 31.1203 überweisung in die krebsabteilung für
    biopsie? chemo-/strahlentherapie.
    - aussage des lungenarztes krebs unheilbar da flüssigkeit
    sich gebildet hat (freie bahn für metastasen?) und keine
    op möglich.

    als fragen an sie ergeben sich für mich:

    ihre prognose für therapie und lebenserwartung?
    ist die verschlechterung die die röntgenbilder zeigen ein zeichendafür dass es sich um eine aggresive form handelt?
    im internet wird die sog. "choptherapie" sowie das
    medikament "BEC 2" erwähnt. sind es anerkannte
    massnahmen und welche aussichten bestehen?

    zu erwähnen ist, dass mein vaten auf zypern lebt und
    eine vielleicht in deutschland bekannt therapie oder behandlung dort evnt nicht bekannt ist.

    für ihre medizinische betrachtung und ihren ärtzichen rat
    wäre ich ihnen sehr verbunden.

    vielen dank undfreundliche grüsse
    elena guhr/hamburg


  • RE: lungenkrebs


    Es handelt sich offenbar um einen Pancoast-Tumor (li. Lungenspitze), inzwischen mit Pleu-raerguss (und Wirbelsäulenbefall). Eine Heilung ist dort wohl nicht mehr möglich. Aber eine Bestrahlung ist auf jeden Fall angezeigt, schon wegen der Beschwerden, die vermutlich vor-liegen. Man könnte bei einem Adenokarzinom auch eine Chemotherapie beginnen (z.B. mit Cisplatin, Etoposid), aber das ist bei dem Alter und der Situation in Zypern sicher problema-tisch. Ich denke, man sollte auf eine Bestrahlung hinarbeiten (da hat Ihr Vater möglicherweise noch etwas von). Die Prognose ist leider nicht so günstig (und liegt eher unter einem Jahr).

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    • RE: lungenkrebs


      Sehr geehrter Herr Professor Wust

      Die Information werde ich an meinen Bruder vor Ort weitergegen zwecks entsprechender Konsultation mit den behandelnen Medizinern. Sollten noch Fragen auftreten würde ich mich gern wieder an Sie wenden wollen.

      Vielen herzlichen Dank
      Elena Guhr

      Kommentar


      • RE: lungenkrebs


        Sehr geehrter Professor Dr. Wust

        ich würde gern noch einmal kurz Ihre Zeit in Anspruch nehmen. Nachdem bei meinem Vater der Pleuraerguss am 22 Dez 03 untersucht worden ist, stellte man einen Tumor kompatibel zum Adenokarzinom fest. Es waren keine Lymphknoten befallen und auch keine Metastasen festgestellt.
        Seit Januar 04 befindet sich mein Vater in Chemo-Behandlung. Es wurden 4 Zyklen verschieben - 1 Woche:
        1 Tag stationär, 2 Woche: 1/2 Tag ambulant. Dazwischen 2 Wochen Ruhephase. Kommenden Dienstag wird der 4 Zyklus nun abgeschlossen. Bis jetzt hat mein Vater die Chemotherapie sehr gut vetragen, hatte keine Nebenwirkungen oder Komplikationen.
        Die gestrigen Röntgenaufnahmen zeigten, das der Pleuraerguss fast verschwunden ist und der Tumor sich etwas verkleinert. Am 8 April wird eine Tomographie gemacht um eine genaueren Überblick über den Zustand zu bekommen. Wenn alles sich so zeigt wie bei den Röntgenaufnahmen, wurde der behandelnde Arzt die Chemotherapie abbrechen und auf Kontrolle übergehen, da es wohl in diesen ersten 4 Zyklen sich die tatsächliche Auswirkung der Chemo auf den Tumor zeigt. Ist es so?????
        Wenn es eine Verschlechterung eintritt, dann wurde er eben erneut mit Chemo anfangen. Wenn die Ergebnisse der Tomographie noch positiver ausfallen dann spricht alles für eine Chemo-Verlängerung.
        Ein zweiter Arzt, den wir vor Ort konsultiert haben (allerdings vor der Behandlung) sprach von mindestens
        6 Zyklen Chemo-Behandlung und wenn der Pleuraerguss verschwinden würde, könnte man eventuell bestrahlen gegebenenfalls operieren.
        Wir wissen wohl, dass es keine Heilung gibt aber wir machen uns doch gewisse Hoffnungen.
        Wie würden Sie hier in Deutschland vorgehen/weiterbehandeln?
        Wie viele Zyklen würden Sie verscheiben und wie sähe bei Ihnen die Weiterbehandlung?
        Was halten Sie von Folsäure als Vitamin für meinen Vater? Kann die Einahme eine positve oder eher negative Wirkung auf die Zellen haben? Können auch die Krebszellen sich dadurch auch erholen? Oder nur die gesunden Zellen?
        Und zuletzt wie wurden Sie unter den jetzigen Aspekten die Lebenserwartung meines Vaters berurteilen?

        Herzlichsten Dank für Ihre Mühe
        Elena Guhr

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