• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Knochenmetastase

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Knochenmetastase

    Hallo!
    Vor zwei Wochen hat mein Vater nun seine Ergebnisse mitgeteilt bekommen. Nierenkrebs (2 cm) und eine Knochenmetastase (8 cm) am Steißbein.
    Er selber hat mit den Ärzten nicht so viel am Hut. Er fragt nicht nach und gar nichts. Ab nächster Woche bekommt er erstmal 20 Bestrahlungen. Er müßte rein theoretisch schon diese Metastase circa 2 Jahre lang haben. Seit dieser Zeit klagt er nämlich über Schmerzen. Erst konnte er den Kopf nicht mehr richtig bewegen und dann konnte er nicht mehr "richtig" laufen. Also er kann schon laufen, aber er läuft halt ganz komisch.
    Ist die Knochenmetastase mit 8 cm denn groß?
    Wie hoch ist denn die durchschnittliche Lebenserwartung?
    Ab welcher Größe wird so eine Knochenmetastase denn lebensgefährlich?
    Bis jetzt haben sie anscheinend keine weiteren Metastasen mehr gefunden.
    Aber wahrscheinlich sind sie noch zu klein, oder?
    Ab welcher Größe, Stadium kann er denn ein Pflegefall werden?
    In wie weit beeinflusst denn seine ungesunde Lebensweise (rauchen, trinken, wenn essen dann fettreich) seine weitere Behandlung?
    Medikamente und Alkohol kann doch nicht gut sein, oder?
    Soviele Fragen, soviele Gedanken..

    Grüße Simme

  • RE: Knochenmetastase


    Bei einer einzelnen Knochenmetastase eines Hypernephroms kann die Überlebenszeit recht hoch sein. Allerdings ist 8 cm ziemlich groß. Die Behandlung dieser Metastase steht also ganz im Vordergrund. Möglicherweise wird das mit der Bestrahlung nicht einfach, aber natürlich sollte man anfangen. An einer solchen Metastase allein stirbt man i.allg. nicht, daher ist auch die Be-handlung so wichtig. Um zu sehen, ob andere Metastasen vorliegen, sollte man ein Knochen-szintigramm durchführen (das ist am empfindlichsten).
    Die von Ihnen angesprochenen Überlegungen hinsichtlich der Lebensweise (Alkohol etc) wer-den, mit Verlaub, keinen wesentlichen Einfluß auf den Krankheitsverlauf haben. Solche Überle-gungen haben Sinn, solange man noch gesund ist. Jetzt sollte man keinen Terror damit veranstalten. Mit anderen Worten: lassen Sie Ihrem Vater seine kleinen Freuden, es ändert jetzt nichts mehr!

    Kommentar