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NMP22

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  • NMP22

    Sehr geehrter Prof.Wust!
    Heute bekam ich Informationsmaterial über die FDA-Zulassung von NMP22 als Tumormarker und zum Screening zur Erkennung von Blasenkrebs.
    Darin war die Rede von einem möglichen Einsatz bei der Therapieüberwachung bei Karzinomen urothelialen Ursprungs.
    Aufgrund meiner Krankengeschichte (gering diff.Nierenzellkarzinom;Entfernung re Niere; 6 Monaten ohne Rezidiv ) möchte ich gern wissen ,was "urothelialen Ursprungs "in diesem Zusammenhang heißt und ob dieser Tumormarker für die weitere Überwachung bei Nierenzellkarzinom für mich geeignet ist.
    Herzlichen Dank für Ihre Mühe!
    Mit freundlichen Grüßen Flora

  • RE: NMP22


    Urothelkarzinome gehen vom Epithel der Harnblase oder der Harnwege aus. Im Bereich der Niere gehört dazu das Nierenbeckenkarzinom. Bei Ihnen wurde aber ein Nierenzellkarzinom (vermutlich hypernephroides Karzinom) festgestellt. Dafür ist der von Ihnen zitierte Tumormarker wohl nicht geeignet.

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    • Re: NMP22


      Guten Abend, Professor Wust,

      einer meiner Bekannten hat seit sechs Jahren eine orthotope Neoblase.
      Beim letzten TÜV wurde etwas Blut im Harn festgestellt, ( er behauptet, dies hätte er schon seit längerer Zeit, eigentlich schon seit der OP ).
      Der Uro hat ihm einen NMP22-Test vorgeschlagen und auch durchgeführt.

      Jetzt meine Frage :
      Da auch ich seit 9 Jahren eine orthotope Neoblase habe, interessiert es mich, ob ein solcher Test bei einer aus Dünndarm erstellten Neoblase überhaupt einen Sinn macht.
      Ich bezweifle dies.....

      Ihrer geschätzten Antwort sehe ich gern entgegen.

      Mit freundlichem Respekt
      Eckhard Petersmann

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