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Lebermetastasen

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  • Lebermetastasen

    Meine Mutter (62) hatte Ende 1999 einen Brusttumor (1,5 cm) erfolgreich mit OP behandeln lassen. Ausbreitung über Lymphknoten wurde nicht festgestellt.

    Bei der turnusmäßigen 6-monatigen Folgeuntersuchung wurden vor einer Woche 16 Lebermetastasen sowie 1 Metastase am Schädelknochen und an der Halswirbelsäule diagnostiziert, obwohl die gleiche Untersuchung im Januar ohne jeglichen Befund blieb. Es beginnt jetzt die Suche nach dem Primärtumor. Eine Magenspiegelung brachte kein Ergebnis.
    Bezüglich der Lebermetastasen sagte uns der behandelnde Arzt, daß weder eine chirurgische Lösung noch eine LITT aufgrund der Vielzahl der Metastasen (größte Metastase 5,5 cm) in Frage kommt.
    Kann denn eine Chemotherapie allein überhaupt eine erfolgversprechende, d.h. lebenszeitverlängernde Lösung darstellen? Ist es denn sinnlos, nur einen Teil der Lebermetastasen und der beiden anderen Metastasen per LITT zu therapieren? Oder kann man eine LITT einer systemischen/regionalen Chemo nachschalten? Wie ist es möglich, daß innerhalb von 6 Monaten eine derartige Anzahl von Metastasen überhaupt entsteht?
    Seit dieser erschütternden Diagnose ist schon wieder eine Woche vergangen. Darf man denn hier nicht angesichts der o.g. Entwicklung keine Sekunde Zeit verlieren???


  • RE: Lebermetastasen


    Eine Information habe ich noch vergessen: meine Mutter hat bis zum heutigen Zeitpunkt keinerlei Symptome oder Beschwerden und fühlt sich völlig fit.

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    • RE: Lebermetastasen


      Hallo Joachim! Genau das gleiche kommt mir bekannt vor. Bei meiner Mutter wurde auch zufällig Lebermetastasen festgestellt. Die LITT kann man nur verwenden wenn die metastasen kleiner als 5-4 cm sind. Vielleicht informiert ihr euch mal über die Hyperthermie-Therapie. Lebermetastasen sind allein mit der Chemo nicht zu behandeln. Wir suchen auch eine zweite gute Therapie. Nur müssen wir en Arzt die infos geben da die Medizn zu schnell lebig ist für die Ärzte. bis dann Julia

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      • RE: Lebermetastasen


        Zunächst spricht sehr viel dafür, daß es sich um Metastasen des damaligen Mamma-Karzinoms handelt. Was waren denn damals für Risikofaktoren (Hormonrezeptoren, Grading etc.)? Was soll da die Suche nach einem Primärtumor? Sieht man das nicht an den Tumormarkern?
        Beim Mammakarzinom gibt es sehr wohl außerordentlich effektive Schemata, natürlich in Ab-hängigkeit von bereits erfolgten Behandlungen. Mindestens eine Hormontherapie wäre zu dis-kutieren. Allerdings wird bei Lebermetastasen auch eine Chemotherapie notwendig sein. Wenn es Ihrer Mutter zur Zeit so gut geht, wird es auf einen Tag nicht ankommen. Besser etwas mehr nachdenken. Ihre Beschreibungen deuten an, daß Sie sich mal bei einem Onkologen oder Gy-näkologen vorstellen sollten, der sich gut mit dem Mammakarzinom auskennt. LITT ist hier wirklich nicht sinnvoll. Konzentrieren Sie sich auf die Chemotherapie (±Hormontherapie) !

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