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Va. Hypernephrom

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  • Va. Hypernephrom

    Sehr geehrter Dr. Wust,

    meine Mutter hat nach dem Ultraschall an der Niere einen Befund bekommen mit der Diagnose Va. Hypernephrom. Ihre Hausärztin meinte, dass es nicht unbedingt Krebs sein muss, sondern wie eine Art Lyphom/Fibrom sein könnte. Dennoch steht im Internet dass diese Diagnose Krebs bedeutet. Es hat nix gestreut bis jetzt. Sie hat MS und es wurde bei einer Untersuchung festgestellt, dass an der Niere etwas ist, was da nicht sein sollte. Sie muss sich Avonex spritzen, könnte es eine Nebenwirkung noch nicht bekannter Langzeitnebenwirkungen dieses Medikamentes sein? Urin und Blut werden auch mehrmals im Jahr untersucht, auch der letzte Urintest war unauffällig. Ich habe sehr große Angst um meine Mutter und weiß nicht, was auf uns zukommen wird und auch mir macht das jetzt sehr zu schaffen. Über einige Hinweise wäre ich sehr dankbar. Mir ist bewusst, dass Sie keine Ferndiagnosen stellen. Eine Frage noch, wenn der Krebs noch nicht gestreut hat und man die Niere oder Teile der Niere entfernen muss + Lymphknoten, muss dann noch eine Chemotherapie erfolgen? Ich mache mir sehr große Sorgen. Danke im Voraus.

  • Re: Va. Hypernephrom


    Noch ist ja, wenn ich richtig verstehe, noch keine histologische Diagnose gestellt worden. Das geht nur mitels einer Probenentnahme. Es könnte also auch eine gutartige Geschwulst sein (was die HÄ meinte). Wenn es ein Hypernephrom ist, muss die befallenene Niere operativ entfernt werden. Damit wird oft eine Heilung erreicht. Eine Nachbehandlung (Chemotherapie) ist i.d.R. nicht erforderlich. Allerdings weiß man das erst nach der Operation, wenn die histopathologische Analyse und damit die Stadieneinteilung vorliegt. Sie müssen jetzt einfach abwarten, was die Untersuchungen ergeben.

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    • Re: Va. Hypernephrom


      Sehr geehrter Prof. Wust,

      vielen Dank für Ihre Antwort. Das hat mich jetzt etwas beruhigt! Einen schönen Sonntag wünsche ich Ihnen noch.

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