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Petechien ... Faktor VII, Faktor VIII

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  • Petechien ... Faktor VII, Faktor VIII

    Hallo, ich weiß nicht ob die Frage hier bei Kinderkrankheiten am richtigen Platz ist aber ich stelle sie jetzt einfach mal hier :-)

    Mein Sohn ist 4 und hat seit längerer Zeit immer wieder Petechien im Gesicht, manchmal auch an den Armen oder am Po. Oft lege ich ihn ins Bett und am nächsten Morgen hat er um die Augen, den Schläfen und Ohren Petechien. Ich hab das Gefühl das die in Schüben kommen denn manchmal ist es extrem viel und oft und dann gibt's auch Zeiten da hat er kaum Petechien. Jetzt hatte er Blut abgenommen bekommen um nach dem von Willebrand Faktor zu schauen. Dieser war ok aber Hömoglobin erhöht und Faktor VII Aktivität und Faktor VIII Aktivität beide zu niedrig. Jetzt soll er nach Ostern nochmal Blut abgenommen bekommen und die Ärztin meinte das das Labor ein von Willebrand Syndrom Typ 2N und eine Subhämophilie A aufgrund von dem Faktor VIII nicht ausschließen kann. Und der Faktor VII könnte auf einen Vitamin K Mangel oder eine Lebererkrankung hinweisen. Die Ärztin will jetzt erstmal die Blutwerte abwarten aber ich mache mir jetzt doch sorgen und wollte fragen ob mir hier jemand das mal erklären kann mit diesen Faktoren und der Leber ? Ich hab jetzt schon etwas im Internet gelesen von wegen Notfallausweis und so aber das verunsichert mich nur noch mehr.

    Ganz liebe Grüße


  • Re: Petechien ... Faktor VII, Faktor VIII

    Die Leber ist an der Bildung der Gerinnungsfaktoren beteiligt und benötigt für den Bau einiger der Faktoren auch Vitamin K. Daher ist bei einem Mangel die Bildung beeinträchtigt.
    Die Blutgerinnung ist ein komplziertes System aus vielen Einzelkomponenten, die nur bei exakter Zusammenarbeit richtig funktionieren. Ihnen das komplette System zu erläutern sprengt hier sicherlich den Rahmen und würde eher verwirren als Ihnen Klarheit verschaffen. Melden Sie sich doch nochmal, wenn die abschliessenden Blutwerte vorliegen und Sie nach dem sicherlich noch folgenden Beratungsgespräch noch Fragen offen geblieben sind.

    Dr. Overmann

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