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Pulsierendes Rauschen und Knistern im Ohr

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  • Pulsierendes Rauschen und Knistern im Ohr

    Hallo! Also, es geht um meinen Lebensgefährten, er hatte vor ca. 12 Jahren einen stressbedingten Hörsturz, rechts. Seit acht Jahren trägt er ein Hörgerät, da nur noch 10% Hörleistung besteht. Seit ca. Anfang April hat er ein neues Hörgerat bekommen.Mitte April plagten ihn Schmerzen, im Kopfbereich/Nacken. Er meinte auch, der Nacken sei verpannt. Kein Wunder, er hatte ziehmlich schwer gehoben, das des öfteren. Ende April bekam er einen derben Schnupfen. Wir fuhren in Urlaub, dort war es in der Zeit ziehmlich heiß und im Auto kühlte dann die Klimaanlage.Der Schnupfen wurde innerhalb einer Woche besser, wegen der Kopfweh, die bewegungsabhängig waren, nahm er mal ne Paracetamol. Eines Abends, so ca. eine Woche, nachdem der Schnupfen abgeklungen war, meinte er, er müsse unbedingt zum HNO, es würde im Ohr plötzlich pulsieren und rauschen, dazu käme ein Geräusch, wie Wasser im Ohr. Am nächsten Tag machte der HNO ne Druckmessung und meinte, das seien eindeutig Belüftungsstörungen. Er machte, unter Narkose, einen Trommelfellschnitt und er sprühte ihm etwas Abschwellendes in die Nase. Am selben Tag noch waren die Beschwerden weg....für ca. 24 Stunden, dann rauschte es wieder und pochte. Dann ging er wieder zum HNO, neuer Trommelfellschnitt, der keine Erleichterung brachte. Das Ohr sei auch trocken, wurde ihm gesagt, Eiter wäre da auch nicht. Nach ein paar Tagen erneuter HNO-Termin, ja, wenn dann der Schnitt nichts gebracht hätte, dann solle er mal entschleimende Medikamente nehmen.Tat er auch, keine Besserung. Er spricht allerdings auch sehr nasal.Wir sprachen den HNO an, ob es denn nicht auch an der Halsschlagader liegen könnte, Verstopfung usw., er meinte, eigentlich würde er das nicht vermuten. Er hörte ab und sagte, es ergäbe sich da kein Verdacht. Aber wenn es uns beruhigen würde, dann könnte er zur Dopplersono überweisen. Wenn die Beschwerden aber besser würden, dann könne er sich den Besuch sparen, dann hätte das damit nichts zu tun. Dann Besuch beim Hausarzt (HA). Verspannungen an der HWS, KG verordnet. Ja, Ohrgeräusche können auch daher stammen. Gut-Behandlung-leichte Besserung nach zwei Tagen. Nach physiotherap. Behandl. sind die Kopfschmerzen gänzlich verschwunden. Die Physiotherapeutin meinte, er solle mal den Akustiker aufsuchen, es könne auch am neuen Hörgerät liegen. Dies bejate der Akustiker und machte das Belüftungsloch im Hörgerät größer. Nach einem Tag waren die Geräusche weg. Aber nur ein paar Tage, dann waren sie wieder da, aber nicht so anhaltend, immer nur mal kurz, dann wieder weg. Erneuter Termin bei einem ANDEREN HNO, zweite Meinung einholen. Jow, eindeutig Belüftungsstörung, das hätte noch mit der Erkältung zu tun. Trommelfellschnitt, allerdings mit Setzen eines Drainageröhrchens. Dieses soll bis Anfang Oktober drin bleiben. Wenn bis dahin nicht das Geräusch weg ist, dann evtl. durchblutungsfördernde Mittel.. Nach dem Schnitt Beschwerden weg. Treten nochmal kurzfristig auf, beim Umdrehen im Bett, oder beim Liegen aufm Sofa, wenn man sich verlagert. Heute war der Dopplersono-Termin. Durchblutung ist in Ordnung, kein Befund. Allerdings hat man einen MRT-Termin vereinbart. Soll eine Aussackung der Gefäße ausschließen. Arzt meint, man könne davon ausgehen, dass nichts gefunden wird, denn es würde eher auf ein Problem, bzw. eine Entzündung des Ohres hinweisen. Meine Frage, ob es auch von der HWS komme könne, verneinte er vehement. Hmmmm... Das Geräusch war dann heute nachmittag wieder mal kurz da, rauschen, pulssynchron und knistern. Ich kapiere das jetzt nicht. Minderdurchblutung kann man abhaken. Eine arterielle Erweiterung kommt laut Facharzt auch nicht unbedingt infrage, aber zur Sicherheit am 17.9. MRT. Wenn es doch im Ohr aber eine Entzündung gäbe, dann hätten das doch die beiden HNOs unabhängig voneinander feststellen müssen. So was sieht man doch...oder etwa nicht? Die Tatsache, dass es nach den Trommelfellschnitten ja besser wurde, die sagt doch eigentlich, dass es wirklich ein Problem der Belüftung sein muss. WEnn ein Mehr- oder Minderdurchblutungsproblem vorliegen würde, dann wäre das GEräusch doch dauernd da und nicht mal da und mal tagelang weg??!! Diese Bewegungsabhängigkeit, die deutet für mich auch auf HWS, würde aber dagegegen sprechen, dass der Trommelfellschnitt Erleichterung brachte. Seine Nase ist allerdings oft verstopft, so dass ich schon gesagt habe, er soll mal Nasentropfen nehmen, regelmäßig über ein paar Tage. Meine Nerven!!! Wer kann hier etwas Licht reinbringen? Vielen Dank fürs Lesen, hoffe auf Antworten. Danke und Gruß, Eishockeyfan


  • Re: Pulsierendes Rauschen und Knistern im Ohr


    Hier empfehlen sich kortisonhaltige Nasentropfen über mehrere Wochen. Eine begleitende Physiotherapie für die HWS ist sicher sinnvoll. Die Tubenventilationsstörung und die Probleme mit der Wirbelsäule sind jedoch völlig unabhängig voneinander. Beides kann ursächlich für die Ohrenprobleme sein.

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    • Re: Pulsierendes Rauschen und Knistern im Ohr


      Hey,

      bei mir ging es mit Tinitus los, nach einem halben Jahr kam dann der Hörsturz und Mittelohrentzündung. Danach kamen diese Ohrgeräusche (pulsierendes Rauschen), welche mir wirklich meinen letzten Nerv raubten. Ich konnte nichts mehr hören ausser dieses Rauschen. Mal war es nur wenig zu hören, dann wieder so stark das ein normaler Alltag fast nicht möglich war.

      Nach einem Monat herumdocktern, war mein Trommelfell dann plötzlich eingerissen, durch diesen Riss konnte mein HNO dann sehen, dass sich dahinter ein Cholesteatom gebildet hatte.

      Ich musste den Begriff selber ersteinmal googlen um herauszufinden was das ist.

      Hab es dann operieren lassen und sofort nach der OP waren sämtliche Ohrgeräusche weg und mir ging es wieder gut.

      Also es muss ja kein Cholesteatom sein, aber bei mir waren es die gleichen Anzeichen und ich hatte im Leben noch nie Probleme mit meinen Ohren. Vielleicht sollte es ausgeschlossen werden, manchmal denken die Ärzte nicht an alles und immer mehrere Meinungen einholen lassen. Ein Cholesteatom kann man nicht auf den ersten Blick diagnostizieren, vielleicht gehst du dazu mal in eine Ohrsprechstunde im Klinikum die haben mit so etwas öfter zu tun.

      Alles Gute für deinen Partner!

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