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Verunsichert nach Trichogramm und Hautarztbesuch

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  • Verunsichert nach Trichogramm und Hautarztbesuch

    Hallo.

    Ich erhoffe mir hier etwas Rat zu bekommen der mich meine Gedanken ordnen lässt...
    dazu muss ich jetzt leider etwas ausholen.

    Vorab, schon mal vielen Dank für's zuhören. Es ist recht schwierig ein offenes Ohr für Haarprobleme zu finden.

    Im Herbst 2014 habe ich gemerkt dass ich wesentlich mehr Haare als sonst verliere. Ich habe nicht versucht darauf zu achten, weil ich mich leider sehr schnell in Dinge hineinsteigern kann. Zudem hatte ich zu der Zeit und auch schon etwas vorher sehr viel emotionales Stress (Eine schlechte Diagnose für meine Mutter, starken Liebeskummer, Chaos im Job und ausgepowert im Sport). Die Jahre davor waren zudem relativ hart für mich. Ich hatte Depressionen sowie eine Angsterkrankung. Ich dachte diese im Jahr 2014 besiegen zu können.

    Im Dezember traf es mich dann auf einmal richtig als ich eines Morgens in den Spiegel sah. Wo sind meine Haare hin? ich hatte das Gefühl ich hatte in den letzten 3-Monaten gut die Häfte verloren. Ich hatte immer sehr dichtes, dickes Haar. Eine richtige Mähne. Ich dachte sofort es sei der Stress, ich fühlte mich auch ständig erschöpft, müde und irgendwie 'neblig' im Kopf, unkonzentriert und depressiv. Ich begann dann zu supplementieren (B-Vitamine, Eisen, Zink). Ich dachte ich kriege das schon wieder in den Griff.

    Da ich sehr ungeduldig bin und ich Anfang Februar noch keinerlei Neuwuchs sah, bin ich dann zum Hausarzt.
    Blut wurde genommen, alle Werte im medizinischen Normbereich (Schilddrüse ok, Ferritin bei 44)
    Die Ärztin schob es auf meine Gewichtsabnahme (ca. 10kg hauptsächlich durch Sport, ohne sehr drastische Einschnitte in die Ernährung. Sollte aber Erwähnen dass ich Vegetarier bin)
    Ich hatte eigentlich auf Eisenmangel gesetzt da ich mehrere Symptome habe die passen und auch schon seit jeher schlechte, brüchige Nägel sowie Augenringe und blasse Haut habe.

    Ich wurde zum Hautarzt geschickt. Ich bin zu einer Ärztin mit 'Haarsprechstunde'. Dort wurde ich allerdings in kurzer Zeit abgefertigt (4 min), es wurden mir 2 Fragen gestellt: ob ich Hormone nehme (nein) und wie die Haare meines Vater sind (Vater, 58, Geheimratsecken).

    Mir wurde dann gesagt, dass es normal sei mit dem alter Haare zu verlieren (ich bin 27...), und dass Frauen die Haare vermehrt am Oberkopf verlieren.
    Es wurde auch ein Trichoscan gemacht.

    In der Zwischenzeit war ich noch beim Gynäkologen. Auch meine Testosteronwerte sowie mein DHEA sind im Normbereich.

    Eine Woche später wurde mir dann von der Hautärztin telefonisch mitgeteilt: Sie haben androgenetische Alopezie.
    Für mich brach eine Welt zusammen. Meine Haare waren das Schönste an mir. Ich war immer Stolz auf meine Wallemähne, egal wie unzufrieden ich mit mir war. Meine Haare waren toll....und jetzt sollte der Rest meines Lebens ein Bad Hair Day sein?
    Mir wurde Regaine verordnet und ich solle in 3 Monaten wieder kommen.

    Da der Befund nicht an meinen Hausarzt geschickt wurde habe ich diesen heute angefordert.

    Und der Trichoscan ist einfach nur verwirrend für mich. Die Ärztin hat mich nicht wirklich darüber aufgeklärt, deshalb hoffe ich dass mir hier vielleicht jemand helfen kann bzw. absehen kann ob der Trichoscann so eindeutig ist um in so wenigen Schritten eine Diagnose wie AGA zu sichern:

    Link zu meinem Trichoscan: http://i61.tinypic.com/2rf99vo.jpg

    Ist mein Schicksal besiegelt oder gibt es noch weitere diagnostische Mittel? Wie kann ich weiter auf Ursachensuche gehen?


  • Re: Verunsichert nach Trichogramm und Hautarztbesuch

    Ich glaube bei meinem Link zum Tricho ist etwas schief gelaufen: http://de.tinypic.com/r/2rf99vo/8

    Kommentar


    • Re: Verunsichert nach Trichogramm und Hautarztbesuch

      Nein, nein, ich habe mir den Link sprich das Trichogramm-Ergebnis anschauen können.
      Ich weiß nicht, was Sie verunsichert, denn wenn ich richtig gelesen habe, sind Ihre Werte nicht dramatisch. Bis zu 90% der Haare sollten sich in der Anagen- bis zu 20% in der Telogenphase befinden.
      Wenn die Diagnose stimmt und Sie eine androgenetische A. haben, dann ist Regaine ein erprobtes Mittel.
      Es gibt immer Haarlösungen!
      HG
      Jenny Latz

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