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12-jährige Tochter und zu oft Mens

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  • 12-jährige Tochter und zu oft Mens

    Ich habe eine Frage betreffend meiner 12jährigen Tochter. Sie hat seit einigen Monaten die Mens und bekommt sie in zu kurzen Abständen. Mir ist klar, dass sich der ganze Hormonhaushalt zuerst einpendeln muss, aber mir ist aufgefallen, dass sie in den letzten 2 Monaten ihre Menstruation schon nach ca. 20 oder 21 Tagen wieder hatte. Ich möchte sie nicht schon zu einem Frauenarzt schleppen, frage jedoch, ob man dies so lassen könne oder ob man da etwas unternehmen muss. Herzlichen Dank für eine kompetente Antwort.
    Liebe Grüsse
    Juliana


  • RE: 12-jährige Tochter und zu oft Mens


    ich bin 21 und hab meine mens. auch mit 12 oder 13 bekommen. hatte die auch anfangs immer ewig lang. so um die 2 wochen, dann pause, dann wieder 2 wochen. irgendwann so nach ca. 7 oder 8 monaten hat es sich dann eigependelt!
    was spricht gegen einen besuch beim FA?
    weil du findest sie ist zu jung? ich denke, wenn ein mädchen die tage bekommen hat, dann sollte sie schon auch mit all dem anderen (pflege, hygiene, frauenarzt, untersuchung usw.) vertraut werden.
    anscheinend habt ihr ein normales verhältis oder?! vielleicht probierst du mal mit ihr zu reden wie sie es finden würde zum FA zu gehen?
    ich hab damals (was ich mich so erinnern kann....) auch einen test für den hormonstatus gemacht. alles oke gewesen.
    alles gute, melanie

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    • Was sagt denn ...


      ...die junge Dame selbst dazu?

      Grüße
      Anke

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      • RE: Was sagt denn ...


        Na ja, meine Tochter sagt eigentlich nichts dazu. Ich glaube, sie nimmt dies einfach so hin. Ich habe sie darauf angesprochen, aber sie beunruhigt dies nicht so. Dies ist wahrscheinlich wieder typisch Mutter, die macht sich über alles immer Sorgen!!
        Gruss
        Juliana

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        • Nu mach Dir mal...


          ...keine Vorwürfe, weil Du ein schlechtes Gefühl hast, wenn es um die Gesundheit Deiner Tochter geht! Andersrum wär's schlimmer!

          Vielleicht hat das liebe Töchterlein Hemmungen, über ihre beginnende Fraulichkeit zu reden. Das ist völlig normal. Schließlich laufen da alles Dinge, auf die sie so gar keinen Einfluss hat und mit denen sie erst umzugehen lernen muss. Wichtig für euch beide ist, dass ihr keien Panik kriegt und nüchtern beschließt, wie ihr weiter vorgehen möchtet. Möchte Tochter denn nun wissen, ob das etwas außergewöhliches ist oder fühlt die sich von Mutter zu Überlegungen genötigt, die sie als unnötig und belastend empfindet? Vielleicht fragst Du einfach mal, ob sie im Freundinnen-Kreis darüber sprechen kann oder sich vielleicht einmal selbst einen FA suchen möchte. Damit gibst Du ihr zu verstehen, dass Du nicht ihre Probleme ungefragt lösen möchtest und ihr zutraust, selbst einen Weg zum Umgang mit ihrem Körper zu finden.

          Auf der anderen Seite ist es sicher beruhigend zu hören, dass andere Mädel in dem Alter auch "merkwürdige" Zyklen haben. Es muss also nichts bedeuten und Du solltest vielleicht Deiner Tochter so viel Verantwortung für sich selbst zutrauen, dass sie von sich aus um Hilfe bittet, wenn es ihr komisch vorkommt. Stärke Deine Tochter. Lass sie selbst entscheiden. Das ist nicht einfach, gerade für besorgte Mütter, ich weiß, wovon ich rede. Meine ist im Sommer 12 geworden und hat noch keine Periode - müsste aber bald kommen. Meine FÄ hat mir davon abgeraten, sie mal "probeweise" mitzuschleppen, wie ich das beispielsweise beim Zahnarzt gemacht habe, als sie noch ein Kleinkind war.

          Aus Kindern werden Leute, die langsam immer mehr Verantwortung für sich selbst übernehmen. Kopf hoch, Du bist nicht die erste und nicht die letzte Mutter, die da Anlaufschwierigkeiten hat.

          Alles Gute.

          Anke

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          • RE: 12-jährige Tochter und zu oft Mens


            Ich denke, dass das völlig normal ist. Bei mir hat es auch 2-3 Jahre gedauert, bis alles regelmäßig war. Meine Cousine ist 16 und sie meinr, dass sich die Abstände ihrer Menstruation verkürzen, wenn sie Aspirin nimmt. Hast du so etwas auch beobachtet?

            Grüße
            Maddy

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            • Mit Tochter zu Gyn


              Hallo Anke,
              hat dir dein FA denn gesagt, warum man die Töchter nicht probeweise mitnehmen soll?
              Ich musste meine Mädchen(jetzt 6 und 8) immer mitnehmen, weil ich keinen Babysitter hatte. Es war für sie ganz in Ordnung, im gegenteil, sie standen dem Arzt immer im Weg rum, weil sie zu neugierig waren.
              Meine Große mußte sich auch schon untersuchen lassen, mit 4, weil man etwas zuviel Doktor gespielt hatte. So ein Maiskorn in der Scheide könnte ja Entzündungen hervorrufen, war aber gott sei Dank nichts drin.
              Sie fand das nicht schlimm, denn er hat ihr alles erklärt und die Instrumente waren alle im Miniformat. Als wir wieder draußen waren hat sie nur gesagt:" Mama, das war aber ein hübscher Arzt!"
              Viele Grüße
              saraurmel

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              • RE: 12-jährige Tochter und zu oft Mens


                Hallo,

                frage doch mal Deinen FA, was er davon hält ohne Deine Tochter gleich mitzunehmen.

                Ich denke, solange sie sich dabei gut fühlt sollte sie nicht gleich zum FA geschleppt werden. Sollten aber Probleme auftauchen, würde ich mal mit ihr reden, wie sie ggü einem FA-Besuch eingestellt ist (für mich wäre es mit 12 ein Horror gewesen und ich glaube ich hätte es meiner Mutter nicht verziehen, wenn sie einfach mit mir hingegangen wäre...)

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                • Hi Saraurmel


                  Ich hätte gern gehabt, dass sie die Scheu vor den Untersuchungen verliert, wenn sie sieht, was bei Mutter gemacht wird. Offenbar habe ich da aber eine sehr psychologisch gebildete FÄ (die noch dazu eine Tochter in vergleichbarem Alter hat), die meint, dass so ein Zahnarztbesuch völlig anders als ein FA-Termin auf die kindliche Psyche wirkt. Zumal, wenn diese gerade hormonell noch gar nicht so recht weiß, wo's lang geht und warum da auf einmal so ein Geschiss um Dinge gemacht wird, die man selbst (das Kind) mit großer innerer Anspannung erwartet (ist ja seit Jahren Gesprächsthema und nun auch in der Schule, dass Mädchen nun mal anders pubertieren als Jungs - die übrigens nie was mit FÄ zu tun haben, wenn sie nicht gerade eine schwangere Freundin/Ehefrau begleiten).

                  Naja, jedenfalls finde ich, dass meine Tochter ein möglichst unverkrampftes und vertrauensvolles Verhältnis zu FÄ allgemein und zu ihrer Sexualität im besonderen entwickeln sollte. Und so lange eben keine Schmerzen und Unwohlsein vom Kinde reklamiert werden, da werde ich mich auf das Urteil meiner FÄ verlassen, dass das Kind nur bei eigenem Interesse (selbst bekundet!) in eine FA-Praxis gebracht werden sollte. Meine Tochter fand die Idee einfach nur schrecklich und hat dankend abgelehnt. Das kann ich nach dem Gespräch mit meiner FÄ auch guten Gewissens respektieren.

                  Hoffe, das macht die Aussage etwas verständlicher.

                  Grüße
                  Anke

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                  • RE: 12-jährige Tochter und zu oft Mens


                    Wenn die Blutung nicht zu stark ist und länger als etwa eine Woche anhält, dann dürfte das keine Probleme machen.
                    Der Zyklus braucht sicher einfach noch seine Zeit, sich einzuspielen.

                    FA in Kindesalter?
                    Da gehen die Meinungen auseinander.
                    Manchmal läßt es sich nicht umgehen. Klar.
                    Aber als Zuschauer bei der Untersuchung...?
                    Ich wäre eher nicht dafür.

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                    • RE: 12-jährige Tochter und zu oft Mens


                      Warum?
                      Wir sind doch in einem modernen Zeitalter, warum haben immer noch soviele Frauen Angst vorm Frauenarzt, ist doch Quatsch. Nur weil viele Mütter Angst und unangenehme Gefühle haben und diese auch vor ihren Töchtern zeigen, geht es den Töchtern auch so. Ist beim Zahnarzt auch nicht anders.
                      Deshalb habe ich meine Kids auch immer mitgenommen und sie haben keine Scheu oder Angst vor Ärzten egal welchen Fachgebietes.
                      Gerade heutzutage, wo soviele Mädchen viel früher in die Pupertät kommen, sollte man auch viel früher anfangen sie darauf vorzubereiten. Meine Tochter ist mit 8 Jahren schon ziemlich weit aufgeklärt und ist deswegen nicht weniger Kind. Sie fragt mich viel und sie bekommt auch geradlinige Antworten, alles andere ist Unsinn. Es muß ihr doch nicht wie mir ergehen.
                      Viele Grüße
                      saraurmel

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