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Bitte helft mir!!!!

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  • Bitte helft mir!!!!

    Hallo.
    Ich wende mich an Euch, da ich von Diabetes so gar keine Ahnung habe.
    Jedoch sorge ich mich um meinen Schwiegervater in Spee.
    Kurzversion: unregelmäßige und ungesunde Ernährung. Schlaganfall. Diabetiker mit einem heutigen Morgenwert von 31,5. Dieser Wert ist beinahe regelmäßig! Wie bekomme ich ihn zur Vernunft, ehe es zu spät ist???? Er spritzt sich absolut falsch und nimmt auch keinen Ratschlag an. Ich bitte Sie um einige Informationen, wie ich im schlimmsten Fall reagieren kann, bzw. welche Folgen das für ihn hat, damit ich ihm endlich die Augen öffnen kann. Ich bin mit meinem Latein am Ende!!!!

    Ich bitte um eine schnelle Antwort!!
    Mit freundlichen Grüßen


  • Re: Bitte helft mir!!!!

    hallo,
    da du selbst schriebst, daß du von diabetes keine ahnung hast, ist es nicht richtig ratschläge an insuliner zu verteilen.
    dazu müßtest du mindesten mit einem diabetiker gemeinsam eine gute schulung mitmachen die geht über mind 7 tage je 8h.
    das vorweg.
    der bz-wert ist extrem überhöht (bei solch hohen werten sind die bz-geräte extrem ungenau, da heißt es nur über 500mg/dl = rund 30mmol/l.
    und voni solch hohen werten kommt man auch mit insulin nur wieder runter "wenn" man weiß wie! (da insulin bei hohen werten viel weniger und anders wirkt)
    es gibt nur eins was du machen kannst, und nützlich ist, tu dich mt allen nahen angehörigen zusammen, und bringt ihn zu einer schulung am allerbesten mit begleitung.
    ob das etwas nutzt bei jahrelang eingefahrenem schlendrian und entsprechend ausgeprägtem altersstarrsinn muß ich leider bezweifeln.
    aber den versuch auf jeden fall machen.
    mfg. klaus

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    • Re: Bitte helft mir!!!!

      Hallo Diebin der Zeit,

      bitte nicht übel nehmen, aber du stiehlst uns wirklich nur die Zeit. Wenn er seinen BZ nicht in den Griff kriegen will, dann hat niemand eine Chance, ihn zu seinem Glück zwingen.

      Die schlimmen Folgen, die jahrelanger hoher BZ haben kann, wurden ihm ganz sicher schon oft genug vor Augen geführt. Die "schönste" ist für mich ein diabetische Fuß, wenn stückchenweise der Fuß und dann der Unterschenkel in sogenannten Salamioperationen abgenommen werden muss. Ehe es soweit ist, vergehen aber ein paar Jahre und wenn es dann soweit ist, hilft keine Reue mehr. Dann kann er sich nur noch mit der Protese so gut wie möglich zurechtfinden.

      Ich könnte noch mit den anderen diabetischen Folgeerkrankungen weiter machen, aber wie schon gesagt, die kennt er bestimmt schon alle. Du wirst ihn damit wahrscheinlich nicht aufrütteln können. Ich weiß ja nicht, wie eure Familienplanung aussieht, aber mehr Erfolg hast du eventuell mit der Frage, ob er denn nicht noch mit seinen Enkeln spielen möchte und denen z.B. das Fahrradfahren beibringen will.

      Ich drücke die Daumen für einen Erfolg, Rainer


      P.S.: Meinst du wirklich einen BZ von 31,5mmol/l bzw. 567mg/dl? Wenn er tatsächlich öfter mit solchen Werten rumläuft, dann wird er wohl solche kleinen Probleme wie einen dibatischen Fuß nicht mehr erleben. Ich hoffe für ihn, dass du dich mit der Zahl geirrt oder nur verschrieben hast..Normal müsstest du bei solchen Werten eine Ketoazidose befürchten, bei der nur noch der Notarzt hilft. Aber wenn er das öfter hat und bisher nicht umgekippt ist, dann ist diese Gefahr wohl nicht akut.

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      • Re: Bitte helft mir!!!!

        Es tut mir tatsächlich leid, dass ich Dir die Zeit gestohlen habe. Aber dann bitte doch nur antworten, wenn ich hier wirklich einen Rat bekommen könnte. Ich bin einfach nur verzweifelt, mit ansehen zu müssen, wie er sich nach so vielen Schicksalsschlägen aufgegeben hat. Wir beide sind berufstätig und müssen uns zusätzlich noch um ihn kümmern müssen. Und ja, ich habe keine Kraft mehr!
        Und nein, ich habe mich mit der Zahl nicht geirrt. Der Wert ist generell so hoch!
        Alles Reden hilft nicht. Mir graut es einfach nur vor dem Tag, ihn irgendwann leblos zu finden und ich nicht weiß, wie ich erste Hilfe leisten soll.

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        • Re: Bitte helft mir!!!!

          Keine Angst, du stiehlst mir mit deiner Frage nicht wirklich die Zeit. Ich wollte mit dem Ausspruch nur besonders deutlich ausdrücken, dass du keine Chance hast, solange er selbst nicht etwas ändern will. Da lag sie Anbspielung auf den von dir gewählten Nick einfach auf der Hand.

          Dass diese Machtlosigkeit für dich und für den Rest der Familie etwas furchtbares ist, ist vollkommen klar. Die einzige Chance wäre, ihn durch irgendwelche Sachen dazu zu bewegen, seinen Diabetes ernst zu nehmen. Erst dann machen weitere Schritte wie eine gute Schulung, Behandlung bei einem kompetenten Diabetologen, familiäre Unterstützung wirklich Sinn.

          Ist er denn bei einem guten Diabetologen in Behandlung? Vielleicht sucht der mal nach einerTherapie, die mit relativ wenig Aufwand zu vertretbaren Werten führt. Bessere als die derzeitigen Werte sollten auf jeden Fall mit weinigen Änderungen möglich sein.

          Viel Erfolg, Rainer

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          • Re: Bitte helft mir!!!!

            Hallo.
            Ich wende mich an Euch, da ich von Diabetes so gar keine Ahnung habe.
            Jedoch sorge ich mich um meinen Schwiegervater in Spee.
            Kurzversion: unregelmäßige und ungesunde Ernährung. Schlaganfall. Diabetiker mit einem heutigen Morgenwert von 31,5. Dieser Wert ist beinahe regelmäßig! Wie bekomme ich ihn zur Vernunft, ehe es zu spät ist???? Er spritzt sich absolut falsch und nimmt auch keinen Ratschlag an. Ich bitte Sie um einige Informationen, wie ich im schlimmsten Fall reagieren kann, bzw. welche Folgen das für ihn hat, damit ich ihm endlich die Augen öffnen kann. Ich bin mit meinem Latein am Ende!!!!

            Ich bitte um eine schnelle Antwort!!
            Mit freundlichen Grüßen
            Sie allein können leider nur wenig erreichen. Mehr Wissen würde bei Ihrem Schwiegervater nur einen Teil verbessern. Es kommt mehr auf die innere Einstellung Ihres Schwiegervaters an. Diese zu verändern brauchen Sie Unterstützung, z.B. durch die Familie, Schulung, Ärzte,...

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            • Re: Bitte helft mir!!!!

              Es tut mir tatsächlich leid, dass ich Dir die Zeit gestohlen habe. Aber dann bitte doch nur antworten, wenn ich hier wirklich einen Rat bekommen könnte. Ich bin einfach nur verzweifelt, mit ansehen zu müssen, wie er sich nach so vielen Schicksalsschlägen aufgegeben hat. Wir beide sind berufstätig und müssen uns zusätzlich noch um ihn kümmern müssen. Und ja, ich habe keine Kraft mehr!
              Und nein, ich habe mich mit der Zahl nicht geirrt. Der Wert ist generell so hoch!
              Alles Reden hilft nicht. Mir graut es einfach nur vor dem Tag, ihn irgendwann leblos zu finden und ich nicht weiß, wie ich erste Hilfe leisten soll.
              Auf solche Notfallsituation (in die jeder Mensch z.B. im Straßenverkehr geraten kann) sollte sich jeder vorbereiten, z.B. im Rahmen von Erst-Hilfe-Kursen. Im Übrigen ist das wichtigste, bei Bewusstlosigkeit zuerst den Notarzt (112) zu rufen.

              Da es Ihr Schwiegervater ist, wird nur leider das Wissen allein Ihnen kein gutes Gefühl geben können.

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