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Beschwerden und Arzt kann nichts feststellen

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  • Beschwerden und Arzt kann nichts feststellen

    Hallo
    alles fing vor 1 Jahr mit Druck und leichten Flankenschmerzen an. Ich fühlte am rechten Rippenbogen eine kleine Beule.
    der Arzt sagt das ist nix.
    mit Ultraschall war nix zu sehen.
    Nun habe ich seit ca 6 Monaten starke Blähungen, häufig Durchfall, dann wieder Verstopfung. Vertrage plötzlich kein Gemüse mehr davon starke Blähungen und Durchfall. Mehrmals täglich Stuhlgang.
    am Toilettenpapier oft Blut . Inzwischen Druckschmerz an der ganzen Bauchdecke. Völlegefühl auch bei ganz klejnen Mahlzeiten oder auch vom trinken.auch immer wieder Sodbrennen
    was ist nur los
    vielleicht weiss jemand Rat

  • Re: Beschwerden und Arzt kann nichts feststellen

    Hallo Waterkant,

    wurde denn mal Blut abgenommen und die Entzündungsparameter bestimmt? Und eine Stuhlprobe auf den Calprotectin-Wert untersucht, ist ein Entzündungsparameter im Stuhl selbst?
    Weil es könnte beispielsweise eine Entzündung sein?

    Wenn du Gemüse nicht mehr gut verträgst, wurde mal ein Fruktoseintoleranz Test durchgeführt?

    Wie alt bist du denn?

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    • Re: Beschwerden und Arzt kann nichts feststellen

      Hallo
      bin 58.
      Blut wird ständig abgenommen. Bin Rheumatiker. Darum sind die Entzündungswerte oft zu hoch.
      alles andere wurde noch nicht gemacht. Mein Doc sagt da ist nix.
      es wurde ja auf dem Ultraschall nix gesehen.
      hatte im April 2018 Magenspiegelung da war bis auf Heliobakterinfektion alles gut
      das wurde auch behandelt .
      frag diese Woche mal nach einer Darmspiegelung.
      ich bin auch immer unglaublich müde.
      schaffe nicht mal meinen Haushalt. Sobald ich mich hinsetze schlafe ich ein. Immer nur für ein paar Minuten trotzdem finde ich das nicht normal
      lg

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      • Re: Beschwerden und Arzt kann nichts feststellen

        Hallo Waterkant,

        also wenn du auch noch Rheuma hast, muss man schon überlegen, ob deine Beschwerden zu Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa passen könnten. Das sind ja auch chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankungen, wie Rheuma.

        Da durch das Rheuma die "generellen" Entzündungswerte eh erhöht sind, würde ich auf jeden Fall mal fragen, ob der Calprotectin-Wert im Stuhl überprüft werden kann. Das zeigt, ob im Darm speziell eine Entzündung vorliegt.

        Wie wird denn dein Rheuma behandelt? Hohe Entzündungswerte sprechen ja meiner Meinung nach nicht für eine gute Behandlung..

        Starke Müdigkeit kann beispielsweise ausgelöst sein durch einen Nährstoffmangel. Weil dein Körper entweder durch eine mögliche Entzündung im Darm nicht genug aufnehmen kann, oder aber da durch den Durchfall zu viel verloren geht.

        Ich würde an deiner Stelle versuchen erstmal strikte Schonkost zu halten. Also fettarm, möglichst zuckerfrei, keine Fertigprodukte, sparsam gewürzt. Bei Gemüse kann es helfen, dieses zu dünsten. Rohkost ist für den Körper sehr schlecht zu verdauen. Ebenso bestimmte Gemüsesorten wie Kohl, Bohnen, Zwiebeln, etc. Es gibt im Internet gute Listen. Einfach mal "Leichte Vollkost" eingeben, da findest du viel.

        Alles Gute
        LG July

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        • Re: Beschwerden und Arzt kann nichts feststellen

          Hallo Waterkant,

          bitte lass' eine Darmspiegelung machen! Du bist in einem Alter, in dem Darmkrebs nicht mehr unwahrscheinlich ist. Wann war denn Deine letzte Darmspiegelung? Hattest Du überhaupt schon mal eine?

          Darmkrebs macht zunächst meist überhaupt keine oder nur sehr unspezifische Beschwerden. Blut im Stuhl sollte man immer ernst nehmen, auch wenn er meist harmlose Ursachen hat.

          Ein Bekannter (Jg. 1959) von uns hatte urplötzlich einen Darmverschluss, also sehr akute Beschwerden. Bei ihm stellte sich als Ursache Darmkrebs heraus. Er wurde operiert und erhielt für drei Monate ein Ileostoma (= künstlicher Dünndarmausgang). Nach drei Monaten wurde das Stoma zurückverlegt, was dann auch nur eine kleine OP war. Seitdem geht es ihm gut. Zum Glück war der Krebs bei ihm erst im Anfangsstadium, saß aber an einer so ungünstigen Stelle, dass es zum Darmverschluss gekommen war. Das war sein Glück, denn er war nie bei Vorsorgeuntersuchungen, und ohne den Darmverschluss hätte sich der Krebs munter weiter ausgebreitet. Hat der nämlich erst einmal gestreut, ist ihm nur noch schwer beizukommen.

          Bitte berichte, wie es weiterging!

          Alles Gute und lg
          Monsti

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