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Hirnmetastasen

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  • Hirnmetastasen

    Sehr geehrter Dr. Hennesser,

    Wegen starken Kopfschmerzen, Nüchtern Erbrechen und Nackenschmerzen wurde meine Mutter ( 49 Jahre) letzte Woche ins KH eingewiesen .Bei dem anschließendem CT wurden Hirnmetastasen im Hinterhirn gefunden. Die Suche nach einem Primärtumor war bis gestern erfolglos. Bei einer Bronchoskopie wurde eine Gewebeprobe und eine Sputumprobe entnommen in der sich allerdings keine Tumorzellen befanden. Es wurde nochmals ein CT mit Radioaktiver Spülung gemacht und dabei wurde eine kleine Gewebsveränderung am li. Lungenflügel und ein stark vergrößerter Lymphknoten an der re. Seite gefunden. Heute wurde bei meiner Mutter eine Gewebeprobe aus den Lymphknoten an den betroffenen Stellen entnommen. Laut Aussage des behandelnden Arztes könnte es sich um ein kleinzelliges Bronchialkarzinom oder eines Non Hodgkin-Lymphom handeln. Sie würden aber auch eine Toxoplasmose? nicht ausschließen. Nun meine Frage :da meine Mutter noch keine neurologischen Ausfälle hat wird noch nicht bestrahlt ( fehlende Indikation) ist das so richtig? Obwohl Hirndruck vorhanden. Wie würde man im Falle eines kleinzelligen Bronchialkarzinom, den Hirnmetastasen oder eines Lymphom am besten behandeln? Es wurden keine weiteren Metastasen gefunden.


  • RE: Hirnmetastasen


    Bei einem Kleinzeller bilden sich in 50 % die Hirnmetatsasen auch unter Chemotherapie zurück, sodaß man diesen Effekt zunächst abwarten könnte. Ein Lymphom kann bestrahlt, aber auch intrathekal (ins Hirnwasser via Rücken) therapiert werden. In jedem Falle ist es sinnvoll, zunächst die Diagnose zu klären und ggf., auch neurochirurgisch Gewebe zu gewinnen.

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    • RE: Hirnmetastasen


      Sehr geehrter Dr.Hennesser

      Heute wurde uns mitgeteilt das sich kein Primär Tumor finden läßt lt. Aussage des behandelnden Arztes wäre er wohl zu klein. Im re. stark vergrößerten Lymphknoten befinden sich Tumorzellen,die Art der Zellen wurde noch nicht bestimmt. Sorgen macht ihnen der Kopf da sich dort sehr viele Metastasen befinden. Meine Mutter wäre nicht mehr zu heilen aber man könnte die Lebenserwartung durch Chemo und Bestrahlung erhöhen. Sie wären sehr zuversichtlich.Neurochirugisch werden sie keine Probe nehmen. Morgen wird ihr ein Port eingesetzt da ihre Venen zu fein sind. Meine Frage:Mit welcher Chemo würde man am besten behandeln? Welche Auswirkungen könnte sie auf eine KHK mit 30% Stenose haben? Meine Mutter erhält 3 mal tgl. Dexamethason je 2 Tbl., seitdem hat sie wieder einen sehr hohen RR.

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