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Medikament zur Pupillenerweiterung

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  • Medikament zur Pupillenerweiterung

    Sehr geehrte Frau Liekfeld,

    vor ca. eineinhalb Jahren bekam ich bei einer augenärztlichen Untersuchung pupillenerweiternde Augentropfen (drei Mal ein Tropfen im Abstand von fünf Minuten). Ich reagierte sehr schnell mit extremem Schwindel und schlussendlich konnte ich mich nicht mehr richtig bewegen, musste gestützt werden und konnte kaum noch sprechen. Ich halluzinierte (ich dachte meine Schuhe würden leuchten) und habe im Nachhinein auch Erinnerungslücken. Ich war sehr verängstigt und auch jetzt hängt mir das noch nach. Man hat mich nach hause geschickt, es dauerte drei volle Tage bis meine Pupillen wieder im Normalzustand waren und ich mich körperlich besser gefühlt habe.
    Auf Nachfrage in der oben genannten Praxis welches Medikament verwendet wurde, konnte man mir zunächst keine Angabe machen. Nach abermaligem Fragen hieß es, das Medikament wäre Xylokain gewesen.
    Ich habe weiter geforscht und konnte nicht nachlesen, dass dieses Medikament zur Pupillenerweiterung verwendet wird.
    In einer anderen Augenheilpraxis wurde mir gesagt, dass es wahrscheinlich Cyclopentolat war.
    Jetzt bin ich vollständig verwirrt.
    Nun meine Fragen:
    was für ein Medikament war es nun? Xylokain oder Cyclopentolat?
    War es eine Überdosierung (ich wiege lediglich 46kg) oder eine allergische Reaktion?
    Eventuell auch eine Wechselwirkung mit meinem Betablocker (Metoprolol 2x tgl 47,5 mg)?
    Wird der verwendete Wirkstoff in anderen Medikamenten wie Narkosen (falls ein schneller Eingriff stattfinden muss) oder einer PDA zur Geburtshilfe verwendet (da eine Schwangerschaft geplant ist wäre es wissenswert)?
    Seither habe ich jedenfalls vor jeglichen Medikamenten die ich einnehmen muss Panik bis hin zu Panikattaken, da ich in diesem Zustand wirklich Todesangst hatte.


    Ich hoffe sie können mir weiter helfen und danke für Ihre Antwort im Voraus.

    Mit freundlichen Grüßen


  • Re: Medikament zur Pupillenerweiterung

    Guten Abend, CaJa,
    so wie ich das von Ihnen verstanden habe, waren es Augentropfen zur Pupillenerweiterung. Xylocain sollte es dann nicht gewesen sein (ist zur Oberflächen-Betäubung). Cyclopentolat könnte es gewesen sein, aber es gibt noch andere Präparate zur Erweiterung, z.B. Tropicamid und Neonsynephrine (die allerdings eher nicht so lang wirken). Es ist eher nicht zu erwarten, dass daher eine Narkose oder eine PDA zum Problem werden sollten. Vielleicht können Sie ja mal mit Ihrem Hausarzt besprechen, ob Sie sich einen Allergie-Paß ausstellen lassen...
    Mit freundlichen Grüßen, Professor Dr. med. A. Liekfeld

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    • Re: Medikament zur Pupillenerweiterung

      Solche Medikamente führen tatsächlich zu erheblichen (kurzfristigen) Sehstörungen und auch Leuchterscheinungen. Sofern man hier nicht vorbereitet ist, kann man sich tatsächlich in etwas hineinsteigern. Ich würde mir das verwendete Medikament schriftlich bestätigen lassen.

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