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Katarakt Op 12.11

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  • Katarakt Op 12.11

    Hallo Forum !
    Ein Anfang 60ig jähriger macht sich nach Grauer Star Op sorgen und sucht Aufklärung da ich soviele unterschiedliche Aussagen zu dem Fall gehört habe. Am 12.11 also am Montag ist bei mir eine Grauer Star Op durchgeführt worden ,ich hatte mich dazu entschlossen nachdem ich soviel positives darüber gehört hatte. Betroffen war mein linkes Auge auf dem ich in der Ferne zB. TV nur verschwommen und doppelte Buchstaben bzw. Konturen sah.
    Eigentlich war die OP ziemlich schnell vorüber und abgesehen davon das ich etwa in der Hälfte der zeit eine Panikattacke bekam die ich geradeso mit Mühe unter Kontrolle hatte. Am nächsten Tag wurde mir bei meiner behandelnden Augenärztin der Verband abgenommen und die obligatorischen Untersuchungen durchgeführt Augentropfen etc. Verschrieben. Nunmehr 5 Tage nach der OP ist das Ergebniss für mich ersteinmal niederschmetternd. Ich sehe nunmehr auf dem linken Auge indem eine linse +18 eingesetzt wurde wesentlich schlechter als vorher. Ist das Normal ? Von anderen Bekannten hörte ich wie wunderbar das sofort war. Das versetzt mich schon ein wenig in Sorge. Am Dienstag 20.11 habe ich nächsten Termin bei meiner Augenärztin werde da das vortragen würde mich aber freuen vorab schon Infos zu erhalten. Merkwürdig ist außerdem das ich vor OP mit linkem Auge im Nahbereich recht Gut sehen konnte. Jetzt ist sowohl Nah als auch Fern ALLES verschwommen. Vielen Dank für erklärende Infos . Gruß von der Insel Wolfgang


  • Re: Katarakt Op 12.11


    Guten Tag, Wolfgang,
    ohne IHren Befund konkret zu kennen, wäre alles nur Spekulation. Sicher sollten Sie das in Ruhe mit der Augenärztin am nächsten Termin besprechen und bis dahin nicht in Panik verfallen. Es kann durchaus sein, dass bei Ihnen der Heilprozess etwas verzögert ist. Was jedoch konkret IHre Sehbeeinträchtigung bewirkt, kann nur durch die Untersuchung festgestellt werden.
    Ich drücke Ihnen die Daumen.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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    • Re: Katarakt Op 12.11


      Danke für die Antwort. Natürlich ist das ohne Befund reine Spekulation. Mir geht das aber nur rein um die Information ab wann in der Regel eine Besserung sichtbar ist und ob das auch länger dauern kann. Vermutlich bin ich von denen die mir von sofortiger Verbesserung berichteten auf´s falsche Gleis gelotst worden. Irgendwelche durchschnittlichen Werte bzw. Aussagen muss es ja von kompetenter Seite dazu ja geben. Das ich den Aussagen operierter die da von sofortiger......... nicht Recht traue ist auch klar .Das wär dann wie mit den Anglern und den gefangenen Fischen. Leider liest man nicht so oft Ergebnisse , Erfahrungsberichte über derartige OPs. Übrigens wurde bei mir eine Linse CT ASPHINA 409M D:+18,0 verwendet.
      Welche Komplikationen des Ergebniss Negativ beeinflußend können überhaupt auftreten und ist das Ergebniss korrigierbar ?
      Danke für die Antwort die möglicherweise auch andere interessiert.
      Gruß von der sonnigen Insel Wolfgang

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      • Re: Katarakt Op 12.11


        Guten Tag, Wolfgang,
        es kann auch mal einige Wochen dauern, bis das Sehen wieder besser wird, wenn z.B. die Hornhaut noch etwas gequollen ist. Es kann aber auch an einer Hornhautverkrümmung oder an einer vorhandenen Fehlsichtigkeit liegen (beides wäre durch eine Brille zu korrigieren)... oder an einem Befund der Netzhaut. In der Regel ist kein Grund zur Panik und alles wird sich bessern oder ist zu einem späteren Zeitpunkt korrigierbar. Aber - wie gesagt - verlässliche Aussagen kann man nur aufgrund des Befundes machen. Vielleicht fragen Sie doch Ihre Augenärztin einfach mal nach der Erklärung für Ihr noch schlechtes Sehen...
        Mit freundlichen Grüßen,
        Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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        • Re: Katarakt Op 12.11


          Hallo Frau Doktor ,hallo Forum !
          Ich möchte nachdem ich nun am Dienstag meinen Termin bei meiner behandelnden Ärztin hatte hier dieses Thema zum Abschluß bringen. Ich verstehe nunmehr wenn ich das Problem nichteinmal vor Ort geklärt bekomme das es dann bei der Komplexheit per Ferndiagnose erst Recht nicht möglich ist. Dennoch möchte ich abschließend das Ergebniss des vorgestrigen Untersuchungstages berichten. Eigentlich gibt es nicht viel zu berichten. Es wurden mir die Augen vermessen und festgestellt dass das ja "GANZ GUT AUSSEHE fast 100%"
          Mein Einwand das ich das aber so nicht teilen könnte weil ich auf dem linken operierten Auge weder im Nahbereich noch Fernbereich was erkennen könnte und wenn ja alles verschwommen wurde mit dem Hinweis abgetan das es ja erst eine Woche her sei und man über eine Seehilfe sprich Brille ja auch noch nicht gesprochen hätte. Der nächste Termin ist nunmehr am 20.12. Obwohl unser Inselchen sehr klein ist hab ich mit einer Vielzahl von Bekannten gesprochen die genau dieselbe OP hinter sich gebracht haben. Erfolgreich ! Von allen wurde Verbesserung schon nach wenigen Tagen berichtet.Bei mir ist das ganze Gegenteil der Fall .Das geht sogar soweit das ich einen Druck ähnlich von Kopfschmerz über den Augen zwischen beiden Schläfen verspür. Innerhalb der Wohnung mit seiner begrenzten Weite ist das nicht so ausgeprägt.Draussen sobald Weiten vorhanden sind verstärkt sich das . Für mich ein Zeichen dafür das beide Augen sehr unterschiedliche Werte liefern womit das Gehirn möglicherweise überfordert ist. Ein Vergleich beider Augen durch Hand vorhalten zeigt beim oper. Auge auch neben der Verschwommenheit in ALLEN Entfernungen auch ziemlich helles bis hellbläuliches . Auch das hab ich der Frau Doktor mitgeteilt. Eigenartigerweise konnt ich wiederum die schwarzen Zahlen vor dem hellen Hintergrund wenn man in die "Geräte" schaut einigermaßen Gut erkennen. Wie auch immer ?
          Ich bin RATLOS. Was kann ich tun ? Bin bei weitem kein Weichei aber das macht mich doch ziemlich unsicher weil alles aber auch Alles bedeutend schlechter als vorher ist. Kann bei der OP was passiert sein ? Ist möglicherweise eine falsche Linse eingesetzt worden. Wie wird der Ersatz überhaupt berechnet bzw. festgestellt? All dies macht mich derart unsicher das ich dazu tendiere eine zweite Meinung einzuholen. Widerum möcht ich nicht vorzeitig...................
          Gruß von der Insel der Ratlose Wolfgang

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          • Re: Katarakt Op 12.11


            Du hast deine Frage schon selbst richtig beantwortet: Entweder ist ein Kunstfehler bei der OP passiert, oder es wurde eine falsche oder falsch berechnete Linse eingesetzt. Du solltest unbedingt eine 2. Meinung einholen, auch wenn du dafuer die Insel verlassen musst.

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            • Re: Katarakt Op 12.11


              Hola Viejito (que lindo)!
              Was ich an der ganzen Geschichte nicht verstehe ist die Tatsache das ich zur Kontrolle bei meiner behandelnden Ärztin war aber der ausführende Operateur ja ein ganz anderer war. Wenn nun dem Operateur ein Fehlgriff passiert ist in Form falscher Linse etc. was ja durchaus vorkommen kann (wir sind alles nur Menschen) dann müsste doch meine Ärztin was in dieser Hinsicht erkennen ,oder ? Zumal ich mehrmals daraufhingewiesen habe das ich zur Zeit wesentlich schlechter sehe als vorher. Welchen Sinn hatte denn eigentlich diese OP ? Früher konnte ich im Nahbereich lesen etc. mit dem operierten Auge problemlos sehen ,nur etwas weiter entfernte Dinge bereiteten Probleme wie verschwommene Konturen ,Doppelte Konturen. Fast Alle hier unter AUGENKRANKHEITEN nachlesbaren Symphtome bezügl. Grauen Star waren bei mir nicht vorhanden. Kein milchiges Bild etc.Hatte ich überhaupt einen ? Ich möchte der netten Ärztin gerne Vertrauen! Was hab ich nun eigentlich gekonnt. Im Augenblick plag ich mich wie geschrieben mit dem leichten Kopfschmerz umher und der Tatsache das ich meinen selbstst. Job der Reparatur von Hausgeräten wo man schon genauer sehen muss eingeschränkt wahrnehmen kann.Nächster Termin 20.12 bis dahin HASTA LA VISTA ,VAYA CON DIOS
              Wie muß ich das mit der zweiten Meinung anstellen?kann ich einfach zum nächsten Augenarzt gehen. Hab etwas Besorgniss das mir meine Augenärztin diesbezgl. Gram sein könnte. Hoffe dennoch Tag für Tag auf Anzeichen von leichten Verbesserungen .Aber nichts ,nada und wie gesagt alle mir Bekannten die das ebenso hinter sicht gebracht haben berichten EINHELLIG und ÜBEREINSTIMMEND das sie in der Regel auf die Brille nur noch zum lesen angewiesen sind. Das macht mich stutzig
              Gruß von der kleinen Insel Wolfgang

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              • Re: Katarakt Op 12.11


                Wenn deine Augenaerztin mit dem Operateur nicht verwandt, verschwaegert oder sonst verbandelt ist, muesste sie den Fall eigentlich objektiv beurteilen. Was mich wundert, ist: Selbst wenn du einen grauen Star ganz im Anfangsstadium hattest, sollte man als Arzt doch nicht zu einer OP raten, wenn noch keine deutlich beeintraechtigenden Symptome vorliegen. An deiner Stelle wuerde ich, notfalls auf eigene Kosten, die Angelegenheit von einem anderen Arzt begutachten lassen.

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                • Re: Katarakt Op 12.11


                  Hallo ,vielen Dank an Alle für die nette Diskussion die mich wenigstens psychisch etwas aufbaut wennschon das andere nicht so wie erwartet funktioniert. Übrigens bin ich auf den Grauen Star eigentlich schon vor 2Jahren eher zufällig aufmerksam geworden. Vor 2 Jahren hatte ich im Zuge eines Arbeitsprozesses verkalkte Teile mit Entkalker (Phosphatsäure) gereinigt und dabei Spritzer in die Augen bekommen die aber sofort mit viel Wasser gespült. Hatte weder Schmerzen noch sonstetwas. Bei dieser Gelegenheit hab ich zufällig festgestellt das ich mit dem linken Auge etwas verschwommener sah. Aus diesem Grund bin ich sofort zu einem Augenarzt gefahren den ich mit dem Entkalkerunfall konfrontierte.Die sofortige Untersuchung ergab das keinerlei Probleme durch den Unfall entstanden waren. Weil ich schon da war wurde eine kostenpflichtige grüner Star Untersuchung durchgeführt. Dabei teilte mir der Augenarzt mit das sich bei mir ein beginnender Grauer Star abzeichnet der aber erst operativ behandelt werden muß wenn sich das Sehen sehr verschlechtert,dann sollt ich wieder vorstellig werden.Das war im Sommer 2010. Sommer (Juli) 2012 hab ich dann auf Grund der Unschärfe des linken Auges und weniger Sehleistung im Fernbereich erneut den Augenarzt die jetzige behandelnde Ärztin aufgesucht die mir zur Katarakt OP riet weil mit Brillen etc. das nur eine gewisse Zeit vorteihaft wäre und dann sowieso eine OP anstünde. Ich wurde also an den operierenden Augenarzt überwiesen - September 2012. Hier fand ne "ganz lustige" Voruntersuchung statt. Ich wurde von ziemlich jungen Leuten (Lehrkrankenhaus der Uni Greifswald) auf die Stühle hinter die Untersuchungsinstrumente gebeten.Die übliche Untersuchung. Von der einen Apparatur gings zur anderen , "hier können wir das mit Laser genauer vermessen" so ihr Kommentar. Als das fertig war wurde ich so beiläufig gefragt wie ich denn diese Untersuchung bezahlen wollt . Bar oder mit Karte? Niemand hatte mich daraufhingewiesen das diese Untersuchung keine Krankenkassenleistung ist. OK kein Problem ich hätt´s dennoch machen lassen .55EUR für eine gründlichere Untersuchung ist ja auch kein Beinbruch. Dannach gings dann zum Doktor . Schon die Frage was mich zu Ihm führen würde kam mir ziemlich komisch vor .Steht das nicht in seinen Papieren die vor Ihm liegen dacht ich mir.Die nächste Frage verwunderte mich nochmehr- welche Medikamente ich gegen den grünen Star nehme. Nach meinem Hinweis das ich vermtl. Grauen Star hätte wurde ziemlich ratlos in "meiner (?)" Karteikarte geblättert. Es kam dann der Hinweis : "OK dann schauen wir uns das nocheinmal an" Es ging nunmehr nocheinmal vor die in seinem Zimmer vorhandenen Apparate. Was war das nun ? Kontrolle der von den jungen Leuten erfassten Daten oder waren garkeine in meinen Akten. Im nachhinein kommt mir das nun alles sehr komisch vor. Der Termin für die OP wurde dannach schon auf den September festgelegt. Das war aber noch mitten in unserer Saison .Deshalb bat ich den auf den November zu verschieben wo bei mir weniger Arbeit vorhanden ist. Die OP war dann wie geschrieben am 12.11, wir haben jetzt den 26.11 und am sehr schlechten Ergebniss bislang hat sich NICHTS geändert. Auf dem linken operierten Auge kann ich auf keiner Distanz vernünftig sehen. Eine Merkwürdigkeit ist mir dennoch aufgefallen beim TV sehen . Mit meiner LESEBRILLE +1,5 seh ich Schriften auf dem ca. 4m entfernten Bildschirm auf dem linken oper. Auge um einiges besser.
                  So nun hab ich mir vermtl. den Frust von der Seele geschrieben.
                  Schönes WE und Gruß von der sonnigen Insel - Wolfgang

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                  • Re: Katarakt Op 12.11


                    GUten TAg,
                    eine zweite Meinung ist sicher sinnvoll, vor allem, weil eine Beurteilung nur durch Untersuchung möglich ist.
                    Mit freundlichen Grüßen,
                    Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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                    • Re: Katarakt Op 12.11


                      Danke Frau Doktor ! In der Hoffnung das sich etwas verändert habe ich immer noch gewartet. Bislang ist aber auch nicht kleinste Verbesserung zu verzeichnen. .Ganz im Gegenteil !Mittlerweile sind ja nun schon fast 3 Wochen ins Land gegangen . Das arbeiten am PC was vorher ohne Lesebrille möglich war geht jetzt ohne diese garnicht mehr. Wenn ich das alles vorher geahnt hätte.......
                      Muss ich bei einer zweiten Meinung eigentlich auch meine behandelnde Ärztin informieren ? Irgendwie ist mir das auch etwas peinlich. Aber ich möchte auch wieder "normal" sehen können.Im Augenblick hab ich sogar das Gefühl dass das rechte Auge unter dieser Situation mitleidet und sich der Fehlsichtigkeit des linken anpasst.
                      Gruß von der Insel und einen schönen 1.Advent
                      Wolfgang

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                      • Re: Katarakt Op 12.11


                        Guten TAg, Wolfgang,
                        grundsätzlich "müssen" Sie Ihre behandelnde Ärztin nicht informieren, aber oftmals ist Offenheit der richtige Weg. Und Sie haben als Patient ein gutes Recht auf eine zweite Meinung. Die andere Variante ist, dass Sie noch einmal auf eine Erklärung bei IHrer Ärztin beharren. Vielleicht kann Sie es Ihnen ja schlüssig darlegen, warum das nun so ist (und vielleicht ist es ja mit einer Brillenkorrektur leicht behebbar). Im Moment ist vor allem wichtig, dass der Heilungsprozess adäquat vonstatten geht.
                        Mit freundlichen Grüßen,
                        PRiv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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                        • Re: Katarakt Op 12.11


                          Danke Frau Doktor für Ihre Antwort ! Auch wenn ich meine behandelnde Ärztin nicht informieren muß kommt man sich irgendwie verräterisch wie ein "Königsmörder" (lol) vor. Vertrauen und Hoffnung scheint in unserem Alter irgendwie anders ausgeprägt zu sein.
                          Ich hatte zwar schon eine andere Augenaztpraxis etwas weiter entfernt in HST angerufen um Termin gebeten und dabei meinen Fall geschildert .Irgendwie hatte ich das Gefühl das man nicht gerade amused war wie das so schön neudeutsch heißt als die dort meine Geschichte hörten. Möglich das deshalb Terminvorschläge kamen die weit in der Zukunft (2013) lagen.Auf die Nachbarinsel wo meine Doctora praktiziert brauch ich vermutlich auch nicht hin da alle 3 Ärzte dieser Richtung in weniger als 1Km Distanz voneinander praktizieren und sich vermutl.sehr gut kennen. Meinen nächsten Termin habe ich am 20.12 bis dahin kann ich sowieso keine andere Meinung hören.
                          In wenigen Tagen habe ich im übrigen die ersten 4 Wochen geschafft und das Ergebniss ist ohne die geringste Verbesserung .Was mich immer noch irritiert ist das es doch Erfahrungswerte nach so einer OP geben muß ,ebenso "Fehlerquellen" die dabei auftreten können und die man kennt. Einfach in die Augen zu schauen und zu sagen:" Prima das sieht gut aus ,wir haben fast 100% obwohl ich mehrmals daraufhingewiesen habe das ich WESENTLICH schlechter sehe als vorher was bislang außerdem anhält,soetwas ist unvorstellbar. Kann man bei der Nachuntersuchung überhaupt erkennen wenn da was fehlgelaufen wäre? Kann da eine falsche Linse verwandt worden sein ,welche Fehlermöglichkeiten gibt es noch. Entschuldigung aber mich beunruhigt das alles sehr zumal ich erst vorgestern mit einem Bekannten im ähnl. Alter sprach der eben diese OP vor 16Tagen hinter sich gebracht hat. Leseteste auf offener Straße bestätigten seinen Fortschritt im Vergleich zu mir.
                          Ok Entschuldigung das ich das Thema hier immer wieder anstosse. Gruß von der Insel Wolfgang

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                          • Re: Katarakt Op 12.11


                            Guten Tag,
                            ich denke, es sollte bei einer Untersuchung erkannt werden, wenn etwas "falsch" gelaufen ist... Zumindest sollte man Ihnen einen Erklärung liefern können, warum Sie nicht gut sehen können.
                            Mit freundlichen Grüßen,
                            Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.
                            PS: Ich bin gespannt, was Sie nach dem 20.12. berichten...

                            Kommentar


                            • Re: Katarakt Op 12.11


                              Danke für Ihre Mutmachende Antwort. Ansonsten im "Norden nichts Neues" ,es hat sich nichts verändert.Was nervt sind die immer vorhandenen leichten Kopfschmerzen die nur etwas besser werden wenn ich meine Lesebrille zB. beim arbeiten am PC benutze. Was mir auch aufgefallen ist dass das linke operierte Auge alles sehr hell fast ins bläuliche gehend darstellt wogegen das andere einen wärmeren Ton sieht. Tja wir werden sehen was am 20.12 gesagt wird. Viele Grüße und Adventliche Tage - Wolfgang

                              Kommentar


                              • Re: Katarakt Op 12.11


                                Guten Tag, Wolfgang,
                                das leichte "Blau-Sehen" ist nicht außergewöhnlich und liegt daran, dass die Kunstlinse komplett klar ist, während Ihre natürliche Linse leicht gelblich ist.
                                Mit freundlichen Grüßen,
                                Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

                                Kommentar


                                • Re: Katarakt Op 12.11


                                  Ein FROHES FEST für Alle und ein GESUNDES NEUES JAHR ebenso,Betonung liegt natürlich auf Gesund! Von mir ein evtl.abschließender Bericht obwohl ich noch nicht weiß wie es weitergeht. Am 20.12 erfolgte Abschlußuntersuchung bei meiner behandelden Ärztin. Ich hab alle meine Wehwehchen vorgetragen.Kommentar dazu :.....na das tut mir aber Leid und ist ja traurig dass das mit der OP bei Dr. D. nicht so geklappt hat wie es sollte.!? Ball zu Dr.D. gespielt da haben wir ihn den Schuldigen,so kams mir jedenfalls vor. Na OK dann schauen wir mal was wir da machen können in Richtung BRILLENVERORDNUNG. Die ergab :
                                  sphär. cyl. achse
                                  R 0,0 0,0 0
                                  Ferne
                                  L +1,0 -0,5 55
                                  --------------------------------------
                                  R +2,5 0,0 0
                                  Nähe
                                  L +3,5 -0,5 55
                                  Das Papier bekam ich in die Hand gedrückt,Frohes Fest und wir sehen uns in einem Jahr wieder - Danke Auf Wiedersehen. Zu Hause hab ich mir dann so meine Gedanken gemacht,sorry die müssen nicht stimmen meine Überlegungen,ich bitte das deshalb zu korrigieren. Das linke operierte Auge weicht mit +1,0 Ferne vom Rechten 0,0 ab . Entweder hat die ganze Vermesserei angeblich sogar die mit 55EUR gelöhnte Laseruntersuchung nicht gestimmt oder ein anderer Fehler . Die eingesetzte Kunstlinse hatte die Daten CT Asphina 409M D:+18,0. Nach meiner Logik hätte die + 19,0 betragen müssen dann wären beide Augen im Fernbereich auf 0 gewesen. Ist das richtig ? Das für den Nahbereich eine Lesebrille notwendig ist war klar. Übrigens meine Brillenwerte vor der OP die ich zufällig vom Optiker erfuhr.
                                  Nah Rechts +2,0 und Links +1,0. Das bestätigt meine Einschätzung das die OP ALLES VERSCHLIMMBESSERT hat.Ist meine Einschätzung bezüglich des falschen Linsenwertes im operierten Auge richtig ? und wenn ja könnte das korrigiert werden?
                                  Der derzeitige Zustand mit diesen Koordinierungs und leichten Gleichgewichtsproblemen nervt mich. Danke für die Antwort Viele Grüße Wolfgang

                                  Kommentar


                                  • Re: Katarakt Op 12.11


                                    Würde mich über eine Antwort bezüglich meiner Überlegungen sehr freuen. Hintergrund dazu wäre das dann nach meinen Überlegungen zumindestens im Fernbereich beide Augen gleich wären was eine Fernbrille erübrigen würde. Ist eine 2.Op zum korrigieren mit Risiken behaftet?
                                    Gruß Wolfgang

                                    Kommentar


                                    • Re: Katarakt Op 12.11


                                      Guten Tag, Wolfgang,
                                      grundsätzlich kann man trotz intensiven Messungen nicht immer einen "Volltreffer" garantieren. Dennoch ist 1,0 dpt Abweichung relativ viel, aber mit Brille eigntlich so korrigierbar, dass keine Gleichgewichtsprobleme auftreten sollten.
                                      Theoretisch ist ein LInsenaustausch möglich (mit der Berechnung von 19,0 haben Sie nicht ganz recht, weil die Wirkung auf Brillenebene anders ist als die im Auge - das hinge also noch von anderen Werten ab) (mit allen möglichen Komplikationen) oder eine oberflächliche Laserbehandlung (bei einem entsprechenden Operateur mit Excimer-Laser, verbunden mit den entsprechenden Kosten für Sie)...
                                      Zum Punkt "Verschlimmbesserung": Die Operation ist ja nicht nur wegen der Refraktion/ Brille, sondern auch wegen des grauen Stars (der dadurch beseitigt wurde) vorgenommen worden.
                                      Ich wünsche natürlich auch Ihnen ein gutes und gesundes neues Jahr!
                                      Mit freundlichen Grüßen,
                                      PRiv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

                                      Kommentar


                                      • Re: Katarakt Op 12.11


                                        GUten Tag, Wolfgang,
                                        grundsätzlich birgt jede Operation Risiken.
                                        Mit freundlichen Grüßen,
                                        A. Liekfeld.

                                        Kommentar


                                        • Re: Katarakt Op 12.11


                                          Hallo Wolfgang,
                                          als ebenfalls Betroffener habe ich Deine Leidensgeschichte mit Interesse verfolgt.
                                          Vor meiner Katarakt-OP war ich auf beiden Augen leicht kurzsichtig, danach hatte ich auf einem Auge - 2 Dioptrien, auf dem anderen + 1 Dioptrien, den Astigmatismus mit eingerechnet. Die Kosten für die genaue Berechnung betrugen € 120,--.Im übrigen haben meine implantierten Linsen einen Unterschied von 2 Dioptrien. Ich musste mir alle 4 Wochen eine neue Fern- und Lesebrille machen lassen. Ich konnte mit jedem Auge einzeln scharf sehen, aber mit beiden Augen war es grausam. Ich hatte zwar keine Doppelbilder, aber ich sah mit dem linken Auge alles klein, mit dem rechten groß. Autofahren war fast unmöglich, ich war immer zu weit rechts.Mein AA vertröstete mich fast 3 Monate, bis er mich für eine 2. Meinung in die Augenklinik überwies. Dort wurde mir zu einem Versuch mit Kontaktlinsen geraten. Das ganze zog sich dann noch 3 Monate hin, die Probleme waren besser, doch die harten Kontaktlinsen vertrug ich nicht sehr gut, ich bekam furchtbar trockenen Augen.(weiche brachten keinen Erfolg) Da sich damit die Hornhaut verändert, ist der Wechsel auf die Brille nicht befriedigend. In dem Befund, den ich von der Augenklinik bekam stand nur für die beste Lösung Harte Kontaktlinsen, stündlich Augentropfen + Gleitsichtbrille. Ich war mit den Nerven fertig und nach langem Hin- und Her bot mir mein AA eine Lasik an. Ich musste dann nochmal 6 Wochen ohne Kontaktlinsen ausharren und wurde dann 10 Monate nach der Katarakt -OP gelasert. Da mit Kunstlinsen nur eine Oberflächenbehandlung (PRK)in Frage kam, zog sich der Heilungsprozess noch mal ein Jahr hin. Ich hoffe, dass ich dieses Thema abschließen kann. Wer oder was schließlich dazu geführt hat, habe ich nicht erfahren, aber zumindest sind für mich keine zusätzlichen Kosten entstanden und ich sehe besser als je zuvor.

                                          Da bei Dir nur 1 Auge operiert wurde, hast Du immerhin noch die Möglichkeit das 2. Auge in der gleichen Stärke anpassen zu lassen.
                                          Ich möchte Dir mit meinem Beitrag etwas Mut machen, lasse Dich nicht abwimmeln und kämpfe für Dein Recht.
                                          Viele Grüße
                                          mobri

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                                          • Re: Katarakt Op 12.11


                                            Guten Tag, Mobri,
                                            danke für deine HInweise und Erzählung deiner eigenen Geschichte. Ja, tatsächlich sollte man solange beim Augenarzt insistieren, bis wirklich geholfen wird oder klar ist, warum es nicht gehen sollte.
                                            Es freut mich, dass Sie jetzt so gut sehen können. Ggf. ist dieser Erfolg schneller zu erreichen, wenn man sich kurzfristig nach einer Operation zu einem LInsenaustausch entschließt. Das muss einem natürlich der Augenarzt entsprechend nahe legen und entsprechend beraten.
                                            Mit freundlichen Grüßen,
                                            Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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                                            • Re: Katarakt Op 12.11


                                              Entschuldigung das ich mich zu den Beiträgen v 13.01 und den danachfolgenden nicht gemeldet habe .Meine Emailbenachrichtigung für neue Beiträge war wohl deaktiviert. Zudem habe ich mir am 2.01. in BER eine zweite Meinung von meiner neuen Nachbarin hier auf der Insel die zufällig AA ist und eine Praxis in der Nähe des KADEWE hat. Aus den ganzen Erörterungen bin ich trotz Nachfragens nicht so Recht schlau geworden. Das möglicherweise bei der Vermessung was schief gelaufen ist wurde mir bestätigt. Gleichzeitig von einer weiteren OP abgeraten da diese Risikobehaftet sein könnte im Hinblick auf Dinge die mit der Netzhaut zu tun haben. Also Alternative die vermessene Brille für Fern und Nah. Die Werte dafür (s.Oben) wurden in etwa so bestätigt. Das funktioniert bei mir jedoch sehr eingeschränkt. Nach kurzer Zeit stellt sich mit der Fernbrille ein sehr unangenehmes nicht zu beschreibendes Sehgefühl (besonders beim TV) ein, in der Folge das zwanghafter Drang besteht die Brille zu entfernen. Beim Autofahren ist es genauso. Mit der Lesebrille geht es einigermaßen. Beim arbeiten am PC geht es weder mit der einen noch der anderen Brille. Sorry ich bin schon recht verzweifelt was dieses Ergebniss anbelangt. Nur das der graue Star nun weg wäre das Sehen aber wesentlich schlechter als vorher ist kann doch nicht das Ziel der OP gewesen sein. Meine Nachbarin als AA hat sich auch noch mit dem Operateur der von diesem Negativergebniss bislang nichts weiß in Verbindung gesetzt und einen Termin zum 08.02 erwirkt. allerdings frage ich mich was ich da soll?
                                              Gruß von der Insel Wolfgang

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                                              • Re: Katarakt Op 12.11


                                                Guten Tag, Wolfgang,
                                                wenn Sie den Unterschied zwischen den Augen weiterhin als störend empfingen, könnte man über eine Oberflächen-Laserkorrektur der Fehlsichtigkeit nachdenken (was allerdings keine Kassenleistung ist)...
                                                Mit freundlichen Grüßen,
                                                Dr. A. Liekfeld.

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