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Psychopharmakon / Antidepressiva

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  • Psychopharmakon / Antidepressiva

    Kleine Vorgeschichte:

    Ich 27 J. habe momenetan mit Verhaltensaenderungen meiner Mutter 45 J. zu kaempfen.

    Momentan nimmt sie Citalopram 50 mg in Kombination mit Opipramol glaube auch 50 mg. Jeden Vormittag und Abend jeweils eine Tablette.

    Meine Mutter ist mit ihren Freund seit ca. 8 Jahren gluecklich zusammen.
    Ich perseonlich wohne in Griechenland (ausgewandert, Selbstaendig, gefestigter sozialer Stand), und komme ca. 1 mal im Jahr meine Eltern besuchen.

    Durch den langen Zeitraum in den ich meine Mutter nicht sehe, nehme ich Verhaltensaenderungen bewusster war, denke ich.

    Jedenfalls ist meine Mutter immer uebergluecklich, (wie auf Ecstasy), staendig im Arbeitszwang, und hat enorme Stimmungsschwankungen, starken Bewegungsdrang ( bei 20 Grad minus, taeglich 15 km zur Arbeit laufen) die sich in folgender Art aeussern:

    Jedesmal wenn ich zu besuch komme, faengt sie sich an mit Ihren Freund zu streiten, ist extrem Wechselhaft in Ihrer Stimmung (gegenueber ihren Freund) und das mit unbegruendeten, unlogischen Verhalten. Das geht bis Androhnung von Trennung und Haushaltsaufloesung. Dies aber meist wenn ich komme.

    Mit den Partner von Ihr komme ich gut zurecht, sodass es kein Grund fuer ihr Verhalten gibt.

    Die Medikamente hat sie Verschrieben bekommen, weil sie Angst Psychosen hat. Psychologische Betreuung hat sie soweit ich weiss keine mehr.

    Nun ich wuerde gern mal wissen, ob man schon vom Serotonin-Syndrom sprechen kann.

    Wenn ja, was kann ich tun.
    Oder generell, was kann ich tun.

    Die Verhaltensaenderung kann ich mir momentan nur durch die Medikamenteneinnahme erklaeren, alle anderen logischen moeglichkeiten habe ich fast schon ausgeschlossen.

    Fuer Ideen waere ich sehr dankbar!!!


  • Re: Psychopharmakon / Antidepressiva


    Hallo,

    ich finde, die Kombination von Citalopram und Opipramol auch nicht so glücklich gewählt, da auch das Opipramol zumindest zum Teil auch in den Serotoninstoffwechsel eingreift. Von einem Serotoninsyndrom würde ich nicht unbedingt schon sprechen, da es da zumeist auch zu gravierenden körperlichen Symptomen kommt, wie Herzrasen, Tremor, Schwitzen, Durchfall u.ä. Ich würde aber denken, dass trotzdem eine Überstimulation vorliegt und dazu raten, mit dem behandelnden Arzt die Medikation neu zu besprechen. Vielleicht kann der Partner Ihrer Mutter dabei eine Rolle spielen.

    Viele Grüße
    Murmeltier
    (auch Apothekerin)

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