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Hypochondrische Gedanken

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  • Hypochondrische Gedanken

    Guten Morgen.

    Ich leide unter hypochondrischen Gedanken. Aktuell habe ich Angst vor einem Spontan-Pneumothorax - vor allem, dass ich dann nicht rechtzeitig in ein Krankenhaus komme, der RTW zu lange braucht etc.

    Habt ihr Tipps, was ich tun kann?


    Vielen Dank und liebe Grüße!


  • Re: Hypochondrische Gedanken

    Hi,
    was tust du denn bisher dagegen?

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    • Re: Hypochondrische Gedanken

      Hi Tired,

      aktuell Google ich viel zu Ursachen, Erkrankungsrisiken usw. Ich weiß, dass das eigentlich kontraproduktiv ist, aber mir hilft es zwischendurch etwas. Zudem nutze ich dieses Forum. Aber darüber hinaus ist mir noch nichts eingefallen. Hast du Ideen?

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      • Re: Hypochondrische Gedanken

        "aktuell Google ich viel zu Ursachen"

        Das zu lassen, wäre der erste Schritt!

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        • Re: Hypochondrische Gedanken

          Also googlen macht es über kurz oder lang noch schlimmer, gerade dadurch kommt man zur Überzeugung dass sich alle irren und das Schlimmste, solange du googlest wird dir gar nichts helfen.

          Also erst einmal damit aufhören und zwar konsequent.
          Lass deine Symptome, auch wenn neue auftreten, vom Arzt abklären und rede mit ihm darüber, aber niemals googlen.

          Dann kannst du es mit Entspannungstechniken versuchen, Autosuggestion die Gedanken die krankhaft sind durch positive überschreiben was aber natürlich Zeit braucht, Sport hilft immer in irgendeiner weise.

          Eine Psychotherapie wäre wichtig, eben um Strategien zu entwickeln und lernen diese umzusetzen.
          Falls es ganz schlimm ist, der Leidensdruck hoch und lebenseinschränkend, wäre ein Besuch bei einem Psychiater sicher sinnvoll.

          Sei aktiv und spüre dem Positiven nach, nicht dem negativen, beschäftige dich außerhalb eines Arztbesuches nicht mit Recherche und lasse es ein oder zweimal abklären, danach dem Arzt glauben, erst wieder hingehen wenn sich was verändert.

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          • Re: Hypochondrische Gedanken

            Vielen Dank für die Antworten. Am Beispiel "Spontan-Pneumothorax": ich habe nicht mal irgendwelche Symptome oder so. Hab gestern nur von einer Person gehört, die deshalb im KH liegt...und zack kommen bei mir entsprechende Gedanken auf. Zumal der Spontan-Pnt ja immer und ohne explizite Ursachen passieren kann...

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            • Re: Hypochondrische Gedanken

              Dann versuch mal Selbsthilfemaßnahmen und wenn du da nicht weiter kommst eine Psychotherapie, da kannst du dich auch jetzt schon auf die Warteliste setzen lassen.

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              • Re: Hypochondrische Gedanken

                Wie alt bist du denn und wie lange hast du schon solche Ängste?

                Kommentar


                • Re: Hypochondrische Gedanken

                  ich bin 36 und habe diese Ängste seit Anfang des Jahres.

                  Kommentar


                  • Re: Hypochondrische Gedanken

                    Ok,
                    ist da irgendetwas vorgefallen, ein möglicher Auslöser?

                    Kommentar



                    • Re: Hypochondrische Gedanken

                      Ja, eine Lebenskrise (Trennung, ...) und aufkommende Reflux-Symptomatik sowie Schwindel durch eine "falsche" Thai-Massage.

                      Kommentar


                      • Re: Hypochondrische Gedanken

                        Dann versuch mal was du für dich selber tun kannst und schau nach einer Psychotherapie.
                        Bei deinem HA solltest du das auch ansprechen, schauen ob die Schilddrüse ok ist, Hormone können eine Rolle spielen.
                        Es sollte halt ausgeschlossen werden das alles soweit ok ist, bevor du dich ausschließlich auf die Psyche konzentrierst.

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                        • Re: Hypochondrische Gedanken

                          Du sagst, du "leidest" über solche Gedanken.

                          Angenommen, du legst dich hin und eine Fliege stört dich, oder eine Mücke. Liegst du dann da und leidest? Du ziehst entweder die Decke über die Nase, oder du gehst auf die Jagd und schlägst sie tot.

                          Es heißt ja, wie innen, so aussen. Man findet im Aussen immer Vergleiche. Gedanken sind wie Leute, die reden. Mal reden sie dies, mal das. Einer der (imaginären Gedanken-) Leute findet, das ist eine schwere Krankheit, die du hast... du glaubst jenem und gehst sofort in Deckung, bibberst, hast Angst.

                          Ebenso gut könntest du dein Fenster öffnen und diese Fliege davonfliegen lassen, in aller Ruhe dann in dich horchen, was wichtig ist zu tun. Es gibt immer etwas zu tun. Niemand kommt auf hypochondrische Ideen, der rechtschaffen lebt.

                          Besuche eine liebe Freundin, bring deine alten Sachen zum Müll, sortiere allen Mist aus deinem Leben, mach es dir rundherum schön und leb absichtlich gesund und so, wie man halt lebt, wenn es einem gut geht. Dann vertschüssen sich diese Ideen, die haben dann kein Milieu, wo sie sich wohl fühlen. Die suchen sich dann wen, der dasitzt und grübelt und dem nichts einfällt, als Gedanken zuhören, welche gar nicht passen zu einem schönen Miteinander und nettem Leben.

                          Komm, geh raus, statt nachdenken über Arges. Stell dich zum Fenster und atme diese miesen Gedanken weg, stelle dir Sachen vor, die solche Krankheitsideen überlagern können. Blicke statt auf ausführliche Beschreibungen von Krebs und Co auf ausführliche Reisebeschreibungen, oder Beschreibungen, wie man seinen Stil optimiert, wie man gewisse Muskelgruppen stark macht und wie man zum Beispiel vorzügliche Boullabaisse kocht. Lern neue Fertigkeiten, bring dir was bei, was du immer schon können wolltest, das lenkt deine Gedanken ganz leicht und locker um und irgendwie ist das, als ob du Magie betreibst. Du bist schlecht drauf, hast Angstwolken über dir? Na, dann erfinde sonnige Gedanken und die lösen dann diese Wolken auf.

                          Es geht nicht, Schönes denken und Schlechtes zugleich.

                          Du hast gefragt, wie muss ich machen, dass keine Krankheitsideen meinen Kopf besiedeln?

                          Fülle deine Leere dann halt mit genügend positiver Denke, dann hat die Negativdenke keinen Platz. Forsche nach etwas, interessiere dich für etwas, denke an etwas, mach etwas, das dich froh macht und freut.
                          Wenn dir nichts einfällt, dann geh halt googeln und hör dir Videos an, wo Leute erzählen, wie sie ihr Leben machtvoll geändert haben- vom unglücklich Leidenden, zum frechen Tausendsassa. Vom kleinen Ängstlichen, zum mutigen Großen... das ist ein Werdegang. Den musst du halt gehen. Das ist, wie wenn ein Dicker loslässt vom Dickbleiben und endlich was tut, um schlank zu werden.
                          Ich find, das ist wie ein Spiel.
                          Man befindet sich ganz unten und nun muss man sich was einfallen lassen, um wieder nach oben zu gelangen.
                          Sag dir, da mach ich jetzt mit, jetzt lasse ich mir was einfallen, statt zu "leiden" weiter.

                          Ich helfe gedanklich mit, deine Gedankenwolken aufzulösen. Ich schicke dir einen Sonnenstrahl aus meiner Welt in deine.

                          Lieben Gruß- du packst das schon...

                          Elektraa

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