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Angst in der Arbeitswelt

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  • Angst in der Arbeitswelt

    Hallo ich bin 20 Jahre alt und leide seit 3 Jahren an Panikattacken und daraus resultierenden leichten Depressionen. Ich habe schon eine Therapie gemacht und werde jz auch wieder damit anfangen. Kurz zu meiner Geschichte nach dem Konsum von canabis mit 16 habe ich diese Panikattacke und habe mich eine Zeit gar nicht mehr rausgetraut und musste leider mein Fachabitur beenden. Darauf folgte die theraphi und ein beschwerlicher Weg ins leben zurück. Nun kann ich wieder viel mehr auch wenn es 3 Jahre gedauert hat. Ich habe trz noch so meine Problemchen, ich denke jeder der darunter leidet weis was ich meine. Ich wollte allerdings aufgrund meines voranschreitenden Alters langsam weiter kommen und habe mich um einen Ausbildungsplatz beworben und habe ihn auch bekommen. Nun war mein erster Tag und ich war unendlich nervös, und wie man diese Attacken so kennt kommen sie unverhofft also bekam eine nicht so starke aber ausreichende Panikattacke um aus dem ausbildungsuntteericht in der Pause zu verschwinden ich habe die ausbildung leider also wieder kündigen müssen und bin gefühlt nun wieder bei 0 ich mache mir Vorwürfe das ich ein Versager bin und habe Angst weil ich schon 20 bin nichts in meinem Leben hinzubekommen. Es geht mir also momentan wieder sehr schlecht. Bitte um nettes Feedback


  • Re: Angst in der Arbeitswelt

    Hi,
    dann versuche ich es nett.;-)

    Es ist normal dass man am ersten Tag und auch darüber hinaus aufgeregt ist und bei einer Angststörung passiert es dann natürlich auch dass es zu einer PA kommt.
    Das Ziel ist also das nicht so wichtig zu nehmen und Strategien zu entwickeln die Zeit bis etwas mehr Sicherheit gewonnen wurde zu überwinden.
    Das kannst du mit Autosuggestion versuchen, du kannst Praktika machen, probe arbeiten, für wenige Tage wo du das Ende in Sicht hast, dich langsam an Veränderungen gewöhnen.

    Das du wieder eine Therapie in Planung hast ist gut und das wird dich sicher auch nochmal weiter bringen, du kannst auch noch einen Psychiater zu Rate ziehen, eventuell was leicht beruhigendes verschreiben lassen um es als Sicherheit dabei zu haben.
    Du brauchst mehr innere Distanz, gerade zu den PA und deinen Ängsten, so dass du sie vielleicht etwas lockerer hinnehmen kannst, auch wenn sie während der Arbeit auftreten, so dass du dir sagen kannst: Egal, ich zieh es trotzdem durch, kann ja nichts passieren weils nichts zu verlieren gibt".

    Mit 20 ist es noch lange nicht so dass du das berufliche Leben verpasst hast, das ist noch kein Alter in dem man Angst haben muss den Anschluss zu verlieren, da solltest du auch etwas entspannter sein denn viele brauchen wesentlich länger.
    Vielleicht würde es dir auch helfen ein soziales Jahr zu machen, eventuell im Ausland um deine Selbstsicherheit zu stärken und das wird auch von künftigen Arbeitgebern hoch geschätzt.
    Erlerne Entspannungstechniken, die du auch im Job anwenden kannst, versuche deine Denke zu beeinflussen so dass es kein Drama ist wenn so etwas passiert und du dann zumindest die Angst vor der Angst wieder los wirst, denn die ist oft das Hauptproblem.

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    • Re: Angst in der Arbeitswelt

      Danke für die schnelle und nette Antwort ja es gibt noch ein Problem ich habe oft Angst davor das Menschen in meiner Umgebung Drogen nehmen oder mir das untermischen könnten dadurch kommt eine gewisse Grund Anspannung zustande. Obwohl ich weiß das das totaler Schwachsinn ist, ich denke das liegt mit der sehr negativen Erfahrung mit Drogen zusammen die ich gemacht habe dazu vllt auch ein tip.

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      • Re: Angst in der Arbeitswelt

        Da kannst du dir nur wie ein Mantra immer wieder sagen dass das Unsinn ist und davon abgesehen diese "Vorsicht" mehr negative Folgen hat als dass es schützen würde. Überzeuge dich mit deinen Gedanken dass diese Gedanken nicht relevant sind, argumentiere als erwachsener Mensch gegen die Argumente deines ängstlichen Ich´s.
        Davon abgesehen hast du auf so etwas keinen Einfluss, es passiert so gut wie nie und damit hast du schon die größtmöglicher Sicherheit.

        Ich denke das kann aber gut in einer Therapie bearbeitet werden, natürlich wird es etwas Zeit brauchen.

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        • Re: Angst in der Arbeitswelt

          Okay danke sie haben mir sehr weiter geholfen ich fühle mich ein bisschen besser

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          • Re: Angst in der Arbeitswelt

            Das freut mich.
            Und lass dir nicht einfallen dich minderwertig zu fühlen, nur weil du anders bist als die Norm, das ist ein schlechtes Maß zur Bestimmung der Wertigkeit.
            Sensibilität zieht auch oft solche Probleme an, aber sie ist nicht weniger Wert als das dicke Fell des Nachbarn, sie ist besonders, so besonders dass du erst damit umgehen lernen musst.
            Weil sie von der Gesellschaft ausgeblendet wird und niemand dich darauf vorbereitet und keinen Platz dafür hat.
            Es ist also kein Makel deinerseits, sondern ein Armutszeugnis für die Gesellschaft, dass Menschen wie du Probleme bekommen nur weil sie sensibel reagieren, dabei ist das Potenzial oft umfangreicher, als das Potenzial der Abgestumpften.

            Also sieh dich als etwas besonderes, der seine Sensibilität auch nutzen (lernen) kann und besondere Menschen haben es nunmal von Haus aus schwerer als die Norm.
            .

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