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baldige Ehekrise ...

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  • baldige Ehekrise ...

    Sehr geehrter Dr. Spruth,
    meine Mutter pflegt nun seit mehreren Jahren Ihre Demenz-Kranke Mutter (fast 90 Jahre alt und zuvor hat Sie fast 10 Jahre Ihren Demenz-Kranken Vater gepflegt). Vor ca. einem Jahr begann es das Sie nachmittags plötzlich nervös und unruhig wurde und sich gegen Abend Angstzustände entwickelten. Dann kamen plötzlich Wahnvorstellung und Halizunationen hinzu (Sie sieht Leute/Bekannte/... in einem Raum die nicht da sind). Mittlerweile ist aber der Zustand eingetreten, wo Sie kaum noch eine Nacht durchschläft. Sie sieht Dinge, ruft, stammelt Wortfetzen und das min. jede Stunden. Das zehrt so langsam an der Substanz meine Eltern. Bis jetzt wurde Sie mehrfach aufgrund der Angstzustände mit Tabletten eingestellt und für die Nacht bekommt sie ein Beruhigungsmittel. Diese scheinen aber nur sporadisch bis gar nicht zu wirken. Laut den bis jetzt konsultierten Ärzten gibt es keine medikamentöse Möglichkeit eine ruhige Nacht für meine Eltern zu ermöglichen. Ist dem wirklich so?


  • RE: baldige Ehekrise ...


    Hallo !

    Es wäre interessant, welche Medikamente die Oma derzeit bekommt.

    Nach so einem Pflegemarathon den Ihre Eltern, besonders die Mutter mitmacht, kann man nicht ohne
    Schlaf selbst gesund bleiben.

    Ich bin nicht der Ansicht, wie diese Ärzte, dass man da nichts machen kann. Es kann mehrere Ursachen für diese Nachtwanderungen geben.

    Tag und Nachtrhytmus sind eh gestört, so dass sehr regelmässige Zubettgehroutinen wichtig sind.... das wird ihre Mutter sicher wissen.

    Eine andere Frage ist, ob die Oma vielleicht Leute im Fernsehen, Spiegel oder Schatten an der Wand als Menschen im Raum sieht...Das würde ich nicht als Hallus bezeichnen, sondern ist eine Art des Sehens die mit solchen Krankheiten gerne einhergehen. Gibt es Nachts ein Lichtlein im Zimmer von der Oma ?

    Und die Medikamente können trotz der bisherigen Versuche noch nicht richtig dosiert sein, kontraproduktiv wirken.

    Deshalb, die Frage, was sie alles bekommt und in welcher Dosis. So kann Dr. Spruth eventuell den Mix besser einschätzen.

    Lieben Gruss
    Auguste

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    • RE: baldige Ehekrise ...


      Sehr geehrte/r afwzzr,

      das hört sich für mich nach einer psychiatrischen Erkrankung an, war Ihre Mutter bereits in (geronto-)psychiatrischer Behandlung? Wenn nicht, so sollten Sie Sie animieren, sich dort vorzustellen. Ich entnehme der von Ihnen zitierten Aussage des behandelnden Arztes Ratlosigkeit, so daß sie möglicherweise noch nicht vom richtigen Facharzt gesehen wurde.

      Mit freundlichen Grüssen,

      Spruth

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      • RE: baldige Ehekrise ...


        Hallo,

        erst einmal "Danke" für die Antwort.

        Meine Mutter achtet sehr darauf, das ein fester Tagesrhytmus eingehalten wird. Das betrifft auch die "Zubettgehroutinen". Innerhalb der letzen zwei Wochen kristallisiert sich jedoch immer mehr heraus, das eine Wachphase von 4 bis max. 5 Stunden möglich ist (danach schläft sie vor lauter Erschöpfung fast auf ihrem Stuhl ein) und ihr eine Schlafphase von 2 bis 3 Stunden reichen. Das bedeutet z.Z.:
        08:00 bis 12:30 Frühstück, ... bis Mittagessen
        14:30 bis 18:00 ... bis Abendbrot
        21:00 bis 02:00 ist an Schlaf nicht mehr zu denken
        ... mit viel Glück schläft Sie dann bis 08:00 durch.

        Ist so ein Rhytmus möglich, oder kann das noch andere Ursachen haben ?

        Der "Medikamentenmix" besteht aus folgenden Anteilen:
        ASS 100: 1x Mittags
        Glucobay 50: 1x Morgens, 1x Mittags, 1x Abends
        Amaryl 3: 1x Morgens
        Melperon 5: 20 Trophen Mittags, 45 Tropfen von zu Bett gehen
        Trazodon 100: 1/4 Morgens, 1/4 Mittags

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        • RE: baldige Ehekrise ...


          Hallo Herr Spruth,


          erst einmal "Danke" für Ihre Antwort.

          Sie war vor ca. einem Jahr in der Geriatrie Lindlar zwecks Medikamenteneinstellung bzgl. der Angstzustände, Nervosität ...

          Herausgekommen ist folgende Medikamentenzusammenstellung:
          ASS 100: 1x Mittags
          Glucobay 50: 1x Morgens, 1x Mittags, 1x Abends
          Amaryl 3: 1x Morgens
          Melperon 5: 20 Trophen Mittags, 45 Tropfen von zu Bett gehen
          Trazodon 100: 1/4 Morgens, 1/4 Mittags

          Die Tropfen Melperon hat der Hausarzt seit diesem Zeitpunkt jedoch von anfänglich 5 auf jetzt 20+45 kontinuierlich erhöht.

          Sollte der Klinkaufenthalt nach einem gewissen Zeitraum wiederholt werden ?

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