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Knochenmarkuntersuchung

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  • Knochenmarkuntersuchung

    Bei meiner Mutti wurde eine Knochenmarkuntersuchung durchgeführt,um eine Demenzerkrankung festzustellen.Kann man Erkenntnissse daraus schliessen ? Meine Mutti leidet schon Lange an Depressionen. Wie ich gelesen habe gibt es da eine sogenannte Pseudodemenz.Vieleicht hat ja jemand ähnliche Probleme !!!
    Danke Sonnentag


  • Re: Knochenmarkuntersuchung


    Hallo...es erstaunt mich sehr gleich eine Knochenmarkuntersuchung zu machen für Thematik Depression.Meiner Kenntnis nach ist eine solche Untersuchung...zb. bei infektiözenen Diagnosestellungen notwendig(z.B. Borreliose, etc.)Nicht aber bei Depression.Ich selbst hatte so eine Punktion, vor 30 Jahren, es hat bei mir ein Trauma ausgelöst.
    Obwohl angeblich, heute das nicht mehr so schmerzhaft sein soll...angeblich.
    Es gehört wohl zu den'NEUROLOGISCHEN Untersuchungen',aber dennoch ist es ein grosser Eingriff, meines Wissens. Für eine Depression halte ich es übertrieben! Da muß schon mehr sein...
    sorry bin nur Laie, dennoch befasse ich mich damit seit 30 Jahren...

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    • Re: Knochenmarkuntersuchung


      Ja selbst der Hausarzt meiner Mutti war darüber erstaunt. Meiner Mutti wurde damals gesagt,sie hätte eine Demenz.Ich bin auch nur Laie,aber das kann ich nicht glauben.Sie ist jetzt nochmal im Krankenhaus,mal sehen was dabei festgestellt wird.

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      • Re: Knochenmarkuntersuchung


        Meint ihr Rückenmark

        Liquor
        MATTHIAS

        Kommentar



        • Re: Knochenmarkuntersuchung


          Sehr geehrter Sonnentag,

          ich kann mir nicht vorstellen, warum eine Knochenmarkuntersuchung vorgenommen werden sollte, es sei denn, es steht die Verdachtsdiagnose einer bösartigen Erkrankung des blutbildenden Systems im Raume. Vielleicht meinen Sie eine Lumbalpunktion, bei der "Nervenwasser" gewonnen wird? Hierbei wird nicht etwa das Rückenmark punktiert (siehe Beitrag von mathias1964) sondern der Kanal, in dem es weiter oben zu finden ist. Durch die Untersuchung kann man verschiedene Informationen gewinnen, z.B. ob eine entzündliche oder infektiöse Erkrankung des zentralen Nervensystems vorliegt. Die Untersuchung dauer nicht lange und ist in den meisten Fällen bei weitem nicht so schmerzhaft wie die Patienten es sich vorstellen. Auch die Komplikationsrate ist niedrig bis sehr niedrig, wenn es um ernsthaftere Risiken geht.

          Mit freundlichen Grüssen,

          Spruth

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          • Re: Knochenmarkuntersuchung


            Sehr geehrte Eva1111,

            Sie meinen sicher eine Lumbalpunktion? Es tut mir leid, wenn Sie vor 30 Jahren solch schlechte Erfahrungen gemacht haben. Ich selbst habe bisher etwa zweitausend Patienten, vielleicht auch mehr, punktiert und kann Ihnen versichern, daß der überwiegende Teil, um nicht zu sagen fast alle Patienten, hinterher gesagt haben, Sie hätten es sich schlimmer vorgestellt. Möglicherweise liegt dies an den heute verwendeten Nadeln, ich weiß es nicht. In jedem Fall wird die Punktion normalerweise nur Patienten empfohlen, bei denen man sich aus den Ergebnissen wichtige Informationen die für die weitere Behandlung relevant sind, erhofft.

            Mit freundlichen Grüssen,

            Spruth

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