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10 verbotene Lebensmittel bei Leberzirrhose
Bei einer Leberzirrhose wandelt sich nach und nach gesundes Lebergewebe in Bindegewebe um – die Leber vernarbt zunehmend. Im Krankheitsverlauf kann das Organ seine Aufgaben nur noch eingeschränkt erfüllen.
Heilen lässt sich eine Leberzirrhose nicht. Jedoch kann das Fortschreiten durch eine entsprechende Behandlung und Lebensstilanpassung verlangsamt werden.
Auch die Ernährung ist ein wichtiger Baustein, denn bestimmte Nahrungsmittel können die Leber zusätzlich belasten. Es gibt keine Nahrungsmittel, die strikt verboten sind. Dennoch sollten einige Lebensmittel bei einer Leberzirrhose besser gemieden werden. Welche dazu zählen, erfahren Sie in der Galerie.
Hinweis: Eine professionelle Ernährungsberatung ist bei chronischen Lebererkrankungen ratsam, um die Ernährung individuell anzupassen und Mangelerscheinungen vorzubeugen.
Sushi? Bei Leberzirrhose besser nicht
Betroffene einer Leberzirrhose sind besonders anfällig für Infektionen. Da vor allem roher Fisch Krankheitserreger wie Bakterien oder Parasiten enthalten kann, sollte beispielsweise Sushi besser nicht verzehrt werden. Auch rohe Muscheln wie Austern zählen zu den Lebensmitteln, die bei einer Leberzirrhose als problematisch gelten.
Tatar und Mett zählen zu verbotenen Lebensmitteln bei Leberzirrhose
Auch rohe Fleischprodukte wie Tatar oder Mett können Erreger enthalten, die Menschen mit Leberzirrhose oft schlechter abwehren können. Zudem verlaufen bei ihnen Infektionskrankheiten mitunter schwerer als bei gesunden Personen. Derartige Lebensmittel sollten deshalb bei einer Leberzirrhose besser nicht verzehrt werden.
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Camembert? Bei Leberzirrhose besser meiden
Camembert wird aus Rohmilch hergestellt. Im Vergleich zu pasteurisierter Milch wird Rohmilch nicht hocherhitzt. Deshalb können in Rohmilchprodukten, etwa Camembert oder Brie, Keime wie Listerien stecken. Diese stellen für Menschen mit Leberzirrhose ein erhöhtes Risiko dar.
Instant-Nudeln: Verbotene Lebensmittel bei Leberzirrhose?
Viele Menschen greifen im Alltag gerne zu Instant-Nudeln. Doch diese enthalten häufig viele Zusatzstoffe und eine große Menge Salz. Salzreiche Lebensmittel sind bei einer Leberzirrhose jedoch problematisch, da sie Wassereinlagerungen (Ödeme) im Gewebe und im Bauchraum begünstigen.
Pommes frites: Unnötige Belastung für die Leber
Auch Pommes frites sind bei einer Leberzirrhose keine gute Wahl. Sie enthalten meist viel Fett und können den Stoffwechsel zusätzlich belasten.
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Bei Leberzirrhose besser keine Tiefkühlpizza essen
Tiefkühlpizzen sollten gleich aus mehreren Gründen bei einer Leberzirrhose besser nicht verzehrt werden. Sie sind in der Regel besonders fett- sowie salzhaltig und hochverarbeitet. Diese Kombination belastet die Leber unnötig und begünstigt zugleich Wassereinlagerungen.
Salami: Bei Leberzirrhose nicht verzehren
Salami enthält viele Zusatzstoffe, Fett und Salz. Derartig hochvearbeitete Produkte gelten bei einer Leberzirrhose als ungünstig. Wurstwaren sollten bestenfalls nur in Maßen oder gar nicht verzehrt werden.
Selbsttest: Könnte ich eine Leberzirrhose haben?
Leberzirrhose: Verzicht auf Alkohol ist essenziell
Alkohol wird in der Leber abgebaut und kann eine Zirrhose sowohl auslösen als auch ihr Fortschreiten beschleunigen. Deshalb ist ein konsequenter, lebenslanger Alkoholverzicht ein wichtiger Baustein der Therapie.
Lesetipp: Diese Ursachen können hinter einer Leberzirrhose stecken
Bei einer Leberzirrhose wandelt sich nach und nach gesundes Lebergewebe in Bindegewebe um – die Leber vernarbt zunehmend. Im Krankheitsverlauf kann das Organ seine Aufgaben nur noch eingeschränkt erfüllen.
Heilen lässt sich eine Leberzirrhose nicht. Jedoch kann das Fortschreiten durch eine entsprechende Behandlung und Lebensstilanpassung verlangsamt werden.
Auch die Ernährung ist ein wichtiger Baustein, denn bestimmte Nahrungsmittel können die Leber zusätzlich belasten. Es gibt keine Nahrungsmittel, die strikt verboten sind. Dennoch sollten einige Lebensmittel bei einer Leberzirrhose besser gemieden werden. Welche dazu zählen, erfahren Sie in der Galerie.
Hinweis: Eine professionelle Ernährungsberatung ist bei chronischen Lebererkrankungen ratsam, um die Ernährung individuell anzupassen und Mangelerscheinungen vorzubeugen.
- Online-Informationen der Deutschen Leberhilfe: Leberzirrhose: https://www.leberhilfe.org/lebererkrankungen/leberzirrhose/ (Abruf: 05/2026)
- Online-Informationen des Universitätsspitals Zürich: Leberzirrhosetherapie: https://www.usz.ch/fachbereich/gastroenterologie-und-hepatologie/angebot/leberzirrhosetherapie/ (Abruf: 05/2026)
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