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Darmdurchbruch: Diese Symptome sprechen für einen Notfall
Plötzlich starke Bauchschmerzen, ein harter Bauch oder Kreislaufprobleme können Warnzeichen eines Darmdurchbruchs sein. Dabei entsteht ein Riss in der Wand des Dünn- oder Dickdarms.
Die Beschwerden können plötzlich auftreten oder sich schleichend entwickeln – etwa bei einer gedeckten Perforation, bei der umliegendes Gewebe den Riss zunächst verschließt.
Ein Darmdurchbruch ist ein medizinischer Notfall. Gelangt Darminhalt in die Bauchhöhle, drohen schwere Entzündungen wie eine Bauchfellentzündung oder Blutvergiftung.
Welche Symptome auf einen Darmdurchbruch hinweisen können, zeigt diese Bildergalerie.
Hinweis: Hinter den genannten Beschwerden können auch andere Ursachen stecken. Anhaltende oder starke Symptome sollten ärztlich abgeklärt werden.
Symptom bei Darmdurchbruch: Bauchschmerzen
Bauchschmerzen haben oft harmlose Ursachen. Sie können jedoch ein Warnsignal sein, wenn sie plötzlich auftreten, ungewöhnlich stark sind oder sich rasch verschlimmern. Typisch für einen Darmdurchbruch sind starke Schmerzen, die bei Bewegung oder Druck auf den Bauch zunehmen. Die Beschwerden können zunächst nur einen Bereich betreffen, sich aber auch im gesamten Bauchraum ausbreiten.
Abwehrspannung des Bauchs ist Symptom
Ein harter, stark gespannter Bauch kann ein Warnzeichen für einen Darmdurchbruch sein. Gelangen Darminhalt und Bakterien in die Bauchhöhle, entsteht oft eine schwere Entzündung im Bauchraum. Die Bauchdecke fühlt sich dann häufig verhärtet an, schon leichte Berührungen oder Druck verursachen starke Schmerzen.
Darmperforation: Fieber und Krankheitsgefühl
Neben starken Bauchschmerzen kommt es bei einem Darmdurchbruch häufig zu weiteren Symptomen. Viele Betroffene wirken plötzlich schwer krank, schwitzen stark oder bekommen Herzrasen. Auch Fieber und Schüttelfrost sind möglich. Die Kombination derartiger Beschwerden kann auf eine schwere Entzündung im Bauchraum hinweisen.
Lesetipp: 6 Warnzeichen für eine Darmverengung
Darmdurchbruch: Übelkeit und Brechen
Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit werden oft durch harmlose Magen-Darm-Infekte ausgelöst. Bestehen gleichzeitig starke Bauchschmerzen und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl, sollte jedoch auch an einen Darmdurchbruch gedacht werden. Die Beschwerden beginnen teils plötzlich und heftig, können sich bei einer gedeckten Perforation aber auch langsam entwickeln.
Darmdurchbruch: Wann ist ärztliche Hilfe nötig?
Starke oder plötzlich einsetzende Bauchschmerzen sollten immer ernst genommen werden. Das gilt besonders dann, wenn zusätzlich Fieber, Erbrechen, ein harter Bauch oder Kreislaufprobleme auftreten. Hinter solchen Beschwerden kann ein Darmdurchbruch stecken, der sofort behandelt werden muss. Bei Verdacht ist rasche medizinische Hilfe wichtig.
Lesetipp: Bauchspeicheldrüsenentzündung? Das sind mögliche Ursachen
Plötzlich starke Bauchschmerzen, ein harter Bauch oder Kreislaufprobleme können Warnzeichen eines Darmdurchbruchs sein. Dabei entsteht ein Riss in der Wand des Dünn- oder Dickdarms.
Die Beschwerden können plötzlich auftreten oder sich schleichend entwickeln – etwa bei einer gedeckten Perforation, bei der umliegendes Gewebe den Riss zunächst verschließt.
Ein Darmdurchbruch ist ein medizinischer Notfall. Gelangt Darminhalt in die Bauchhöhle, drohen schwere Entzündungen wie eine Bauchfellentzündung oder Blutvergiftung.
Welche Symptome auf einen Darmdurchbruch hinweisen können, zeigt diese Bildergalerie.
Hinweis: Hinter den genannten Beschwerden können auch andere Ursachen stecken. Anhaltende oder starke Symptome sollten ärztlich abgeklärt werden.
- Online-Informationen von MSD Manual: Perforation des Verdauungstrakts: https://www.msdmanuals.com/de/heim/verdauungsst%C3%B6rungen/gastrointestinale-notf%C3%A4lle/perforation-des-verdauungstrakts (Abruf: 05/2026)
- Online-Informationen von DocCheck: Darmperforation: https://flexikon.doccheck.com/de/Darmperforation (Abruf: 05/2026)
- Online-Informationen des Pschyrembels: Darmperforation: https://www.pschyrembel.de/Darmperforation/K0RNX (Abruf: 05/2026)
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