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Menopause

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  • Menopause

    Sehr geehrtes Expertenteam,

    1. Wie erkenne ich, dass die Menopause demnächst bei mir einsetzen wird?

    2. Wie lange kann es noch dauern, dass die Menopause, letzte Blutung bei mir einsetzt - noch 1 Jahr oder vielleicht doch kürzer?

    3. Hören mit Beginn der Menopause die Beschwerden auf? Oder werden zumindest leichter?


    Ich bin 49. Seit 11 Monaten habe ich spürbare unangenehme Wechselbeschwerden. Von 16 Monaten, hatte ich nur mehr in 8 Monaten die Regel. Ich nehme nichts, verhüte nicht.

    Für eine seriöse Antwort wäre ich dankbar.

  • Re: Menopause

    Hallo und der Verlauf der Menopause ist bei jeder Frau anders:
    30% haben überhaupt keine Beschwerden
    30% haben nur leichte Beschwerden
    und der Rest leidet mehr oder weniger an starken Beschwerden.

    keiner kann über den Verlauf eine Aussage machen, leider
    denn wenn Frau wüsste, dass Sie bis zum Lebensende stark schwitzen wird, würde sie sich schneller um eine Lösung bemühen.

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    • Re: Menopause

      Zu 1.
      häufig verkürzen sich die Periodenabstände als erstes Zeichen

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      • Re: Menopause

        2. darüber kann ihnen niemand Auskunft geben, selbst der AMH Test gibt keine Zeit vor.
        Theoretisch könnten Sie aber den Wert bestimmen lassen, für eine grobe Einschätzung

        Kommentar



        • Re: Menopause

          Zu 3. da ist bei jeder Frau anders, hin und wieder ähnelt der Verlauf dem der leiblichen Mutter

          Kommentar


          • Re: Menopause

            Welche Besxhwerden liegen denn vor?
            gerne berate ich auch dazu

            Kommentar


            • Re: Menopause

              Vielen Dank für die Antwort. Danke für das Beratungsangebot aber mehr brauche ich nicht, danke.

              Kommentar



              • Re: Menopause

                An Frau Dr. Athanassiou,

                es würde mich rein allgemein interessieren - was macht eigentlich ein Frauenarzt, wenn er in den Wechsel kommt? Gelbkörperhormone - Östrogene - Testosteron - Pflanzliches, wie Soja, Rotklee u. dgl.? Oder gar nichts? Oder einfach, wie jede Frau, nach Einstellung?

                Kann man sagen, dass, egal wie früh der Wechsel mit unregelmäßigen Zyklen beginnt, die meisten Frauen eben erst mit 52 Jahren die letzte Blutung haben?


                oder

                Kann man sagen, dass der Wechsel mit unregelmäßigen Zyklus, einfach seine 2 Jahre dauert, bis zur letzten Blutung, so wie 9 Monate Schwangerschaft eben?

                Ich las nämlich beide Theorien im Internet - macht aber eben einen schon einen Unterschied.

                Die Theorie, dass es bei der Tochter ähnlich, wie bei der Mutter ist, traf auch nicht zu, im positiven Sinne nämlich. Meine Mutter war sehr schlimm davon betroffen mit all seinen Konsequenzen - bei mir wars auch sehr arg aber ich bekams gut in den Griff - ohne Hormone - ohne allem und dass auch schon nach etwa einem halben Jahr. Es ist jetzt nur mehr tageweise noch unangenehm, psychisch, wie körperlich. Dafür kamen halt andere Sachen dazu, dies zuerst so nicht gab, wo ich aber auch denke, die werden mit Ende der Menopause wieder verschwinden.
                -Habe jetzt recht oft, sehr sehr starke Lustgefühle, fast schon zu viel - mein Mann ist da jetzt sehr gefordert und ich habe nun doch einiges zugenommen, habe einfach Gusto auf alles und kein Sättigungsgefühl. Noch voriges Jahr habe ich sehr stark abgenommen durch den Stress.
                Und so "wechsle" ich halt vor mich hin, jeder Tag bring etwas Neues, mal besser, mal sehr gut, mal nicht so gut.
                Ich neige auch immer wieder zu viel heulen, dann wieder nicht und und und.

                Ist wohl alles der Wechsel?

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                • Re: Menopause

                  Hallo und ihre erste Frage ist amüsant für mich: was macht eine Gynäkologin in den Wechseljahren?
                  Nun, bei mir ist es so, dass ich da Leben als meinen Lehrer akzeptiert habe und gelernt habe, mit dem Fluss des Lebens zu schwimmen, meinen Frieden zu machen, mit mir und dem Leben, so wie es ist. Auf einem solchen Fundament erwächst nur Dankbarkeit und Gesundheit. Ich habe auf diesem Weg der Hingabe an das Leben auch meine Gabe als Geschenk erhalten: ich spiele Klavier aus dem Herzen heraus, im Flow sozusagen und berühre damit die Herzen. „Ihre Musik nährt die Seele der Menschen“ bekomme ich als Rückmeldung

                  Sie finden mich als Nikoleta Nicolett auf YouTube

                  Kommentar


                  • Re: Menopause

                    Und hier, als Geschichte verpackt, was meine Wechseljahre an Reichtum als Geschenk für mich mitgebracht haben:

                    Die Hundertjährige




                    Einst ging die Kunde durch das Land eines strengen und sehr reichen Königs, es gebe ein Wirtshaus in der eine 100-jährige die Gäste bediene. „Das kann nicht sein, das ist gelogen und muss bestraft werden, bringt mich zu ihr!“ befahl er.

                    Und so geschah es.

                    Das Wirthaus war sehr bescheiden, klein und sauber. Der König setzte sich an einen Tisch und wartete.

                    Es erschien eine kleine leichtfüßige zierliche Frau mit einem Block und einem Stift und nahm von jedem die Bestellungen auf. Dabei berührte sie mit ihrer sanften Art alle Herzen ihrer Gäste und es war so als würden in den Herzen der Menschen ihre schönsten Seiten erklingen. Jeder gab liebevoll seine Wünsche kund, woraufhin die alte Frau genauso leichtfüßig wieder in die Küche ging aus der sie gekommen war.

                    Der König war so angetan von soviel Sanftmut, Würde und liebevoller Gelassenheit, er wollte das Geheimnis dieser Frau wissen.

                    Das Ururenkelchen eilte herbei und gab Antwort: „Meine Ururoma hat uns allen ihr Geheimnis verraten: sie ist immer mit dem Fluss des Lebens geschwommen, nie dagegen. Sie hat gelernt das Leben so zunehmen wie es gerade ist, ohne es zu bewerten. Und falls jemand in der Familie es doch tun, also andere Menschen bewerten, dann fragt sie nur: Ist das wirklich so?

                    Und wenn wir doch der Meinung sind, etwas darf so eben nicht sein, lächelt sie und sagt: Mag sein, dass es so ist, gewiss können wir es aber nicht wissen.

                    Und wenn jemand von uns mit dem Leben gar ganz unzufrieden ist sagt sie liebevoll :Auch das geht vorüber.“

                    Der König staunte und wollte mehr wissen: „Ja aber, ist ihr denn nichts Schlimmes widerfahren?“

                    Das Enkelkind wusste auch hierüber Bescheid : „Oh ja, doch, an ihr ist sehr viel Grausamkeit vollzogen worden, einmal hat sie es uns allen erzählt .Und auch hier hat sie uns ihr Geheimnis verraten: Wenn die Erinnerungen daran in ihr auftauchen, dann nimmt sie sich mit dem Gefühl dazu liebevoll an, sie verliert sich aber nicht in dem Gefühl. Daher kann sie sich selbst liebevoll trösten und verlangt dies deswegen auch nicht von anderen.

                    Sie sagt: ich bin in diesem Leben, um mich genauso zu lieben, wie ich war, jetzt bin, und auch sein werde. Das ist meine wahre Kraft und diese hat mir keiner nehmen können, egal wieviel Grausamkeit an mir vollzogen wurde. Sie sagt dann:

                    Es war so wie es war, ich kann es ruhen lassen. Und jetzt ist es so, wie es jetzt eben gerade ist, auch das kann ich in mir ruhen lassen, den jetzigen Moment. „

                    „Und wenn der Tod kommt, was macht sie dann?“

                    Das Ururenkelchen wusste auch hier die Antwort: „Sie wird sagen: auch du bist gekommen, auf dass ich mich lieben lerne, auch im Sterben, so wie du , lieber Tod, gekommen bist, mich zu lieben und mir zu helfen, beim Sterben“

                    Der König würde still, war er doch sehr berührt, vielleicht sogar zum ersten Mal in seinem Leben.

                    „Das alles hat sie euch gelehrt?“

                    „Ja, das ist ihr Vermächtnis“

                    Der König verabschiedete sich und erzählte den Rest seines Lebens wie folgt von der Begegnung mit der 100jährigen:

                    „Ich habe einmal die reichste Frau der Welt getroffen, in einem kleinem Wirtshaus“



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                    • Re: Menopause

                      das beantwortet alles, danke

                      Kommentar


                      • Re: Menopause

                        ich danke ebenfalls

                        Kommentar