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Probleme durch FA-Untersuchung?

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  • Probleme durch FA-Untersuchung?

    Hallo,
    nach der Kontrolle beim meiner FÄ (mit vag. US) vor ca. 8 Wochen bekam ich ein Brennen in der Scheide, vor allem am Eingang und der Hanrröhrenregion, häufigen Harndrang, manchmal nach dem Wasserlassen längere Zeit eine Missempfindung im Harnröhren- Blasenbereich.
    Die gleichen Beschwerden hatte ich vor 10 Jahren nach der vag. Hysterektomie. Es dauerte sehr lange, bis sie verschwanden und einer von vielen Ärzten auf Hormonmangel im Scheidenbereich kam. Seitdem habe ich Oekolp Creme angewendet (damals auch Oekolp forte Ovula zur Salbe äußerlich), doch seit Jahren nicht mehr regelmäßig 1-2x/Woche, nur wenn ich gemerkt hatte, es brennt wieder etwas im genannten Bereich.
    Ich habe außerdem eine Senkung, Zystozele, Rektozele evtl. auch mehr. Jedoch befindet sich das Gewebe noch innerhalb der Vagina, hinter dem Scheideneingang.
    Keime sind keine in der Blase, ich habe auch keinen Pilz. Der Urin ist meist im mittleren Bereich sauer.
    Ich habe nun die Oekolp Creme ca. 3 Wochen 1/2 Applikatorfüllung angewendet und nun bin ich, wie empfohlen, zu 2x/Woche Oekolp übergegangen.Eine leichte Besserung trat ein.Döderlein habe ich angewendet, jeden Tag auch Vagisan oder Gynomunal.
    Da ich denke, dass die Ovula durch die Veränderungen in der Scheide den Wirkstoff besser verteilen, habe ich mir diese wieder von meiner FÄ verschreiben lassen. Sie verschrieb mir die mit 0,03 Wirkstoff.
    Seitdem, obwohl ich aller 2 Tage oder jeden Tag ein Ovula eingeführt habe, spüre ich das Brennen im unteren Drittel, besonders am Scheideneingang und um den Harnröhreneingang undden fast ständigen Harndrang wieder mehr.
    Ich vermute, die Ovula sind zu schwach.

    Dass ich eine Senkung habe, wusste ich bereits vorher, diese hatte ich schon etwas als die Hysterektomie gemacht wurde, da hatte jedoch kein Arzt etwas darauf gegeben. Nun ist sie zwar etwas stärker ausgeprägt, jedoch bin ich nicht inkontinent, kann den Urin auch anhaltenüber einen längeren Zeitraum und hatte in den letzten 10 Jahren zwar ab und an mal leichte Beschwerden, die aber schnell mit einer Gabe Oekolp Creme verschwanden.
    Meine FÄ bestätigte die Senkung nun auf meine Frage hin, ich habe begonnen Beckenbodenübungen zu machen, auch mit Tens-Gerät und war nun ein Mal schon bei der Osteopathin, die meinte, ich würde den Beckenboden richtig anspannen und er wäre auch nicht sehr schwach. Sie hat ihn etwas gelockert, die Blase angehoben.
    Kann denn diese kurze Untersuchung bei der FÄ diese Beschwerden wieder ausgelöst haben? Ich war jedes Jahr zur Kontrolle, hatte sonst nie solche Beschwerden danach. Die Senkung ist ja nicht von einem Tag auf den anderen schlimmer geworden und es sieht auch nicht schlimmer aus als sonst.
    Das Brennen nervt natürlich, vor allem beim Sitzen und laufen, auch das ständige Gefühl, Wasser lassen zu müssen.
    Utrogest nehme ich auch, oral, wg, Schlafstörungen in den WJ.

    Vielleicht haben Sie ja eine Idee...

    VG
    Britt




  • Re: Probleme durch FA-Untersuchung?

    Hallo und es wäre interessant zu wissen, ob Sie damals mit der Gebärmutterentfwrnung selber einverstanden waren. Ich vermute eher nein? Jeder operativer Eingriff stellt eine enorme körperliche und psychische Belastung dar. Haben Sie schon an den Zusammenhang gedacht? Er ist ja offensichtlich, da die selben Beschwerden wie damals vorliegen

    LG Dr Athanassiou

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    • Re: Probleme durch FA-Untersuchung?

      Hallo Frau Dr Athanassiou, ja, es war meine Entscheidung. Ich hatte sie zwar vielleicht etwas schnell gefällt, aber ich woltle das so. Ich hatte wegen eines eingewachsenen Myoms, extreme Blutungen, wochenlang. Weder Tabletten, noch eine Ausschabung brachte die Blutung völlig zum Stillen.
      Ich hatte auch nie den gedanken, dadurch weniger Frau zu sein oder eines Verlustes.
      Die Heilung ging auch sehr schnell vonstatten, schon am 2. Tag nach der OP fühlte ich mich so fit, dass sich die Physiotherapeutin wunderte.
      Was mir psychisch nach dem FA-Besuch zu schaffen machte, war das sich bewusst werden, dass sich die Scheide mehr gesenkt hat und das nicht mehr rückgängig zu machen ist. Ich wusste das zwar bereits vorher und meine FÄ meinte, es wäre alles leicht gesenkt, was sie im Liegen jedoch nicht wirklich beurteilen konnt m. E. Ich musste sie auch erst darauf ansprechen und sie schaute daraufhin kurz nach, meinte; Das haben Sie ja selbst schon bemerkt.
      Eine Senkung passiert ja nicht von jetzt auf gleich bzw. der Grad der Senkung verändert sich ja nicht plötzlich. Deshalb wundert es mich auch, dass ich das so empfinde und es je nach Tag verschieden stark ausgeprägt ist.
      Nach der OP dauerte es ca. 4 Monate, bis ich in der Region wieder ein halbwegs normales Gefühl, vor allem kein Brennen, keinen Harndrang mehr hatte. Ich denke, da wirkte dann Oekolp mit der Zeit.
      Irgendwie fühlt sich das abgesackte Gewebe relativ trocken an, die Scheidenwand an der Seite hart, also wenig Schleimhaut. Deshalb vermute ich, dass wie damals, Hormone fehlen.
      Und vor 10 Jahren brauchte es auch ewig, trotz Oekolp, bis das reibende, brennende Gefühl schwand. Nur erscheint mir 0,03 Oekolp als Dosierung um den Aufbau der Schleimhaut beizubehalten jetzt zu schwach. Das scheine ich zu spüren, indem die Vorderwand der Scheide etwas mehr absackt und wieder das brennede Gefühl und mehr Harndrang sich eingestellt hat.

      VG Britt

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