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Beinvenenthrompose

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  • Beinvenenthrompose

    Bei mir wurde letzte Woche nach einem Unfall vor 6 Wochen eine Thrombose festgestellt. Die Beschwerden hatte ich aber schon mindestens drei Wochen. Jedem Arzt dem ich die Symtome geschildert habe sagte nur JaJa das wird schon wieder. Sie führte vom Oberschenkel bis in die Wade. Seit dieser Zeit habe ich immer wieder Panik wenn es irgendwo zieht oder schmerzt. Wie ist es eigentlich mit dem Wiedereinstieg ins alte Leben. Jeder sagt etwas anderes. Der eine sagt mach es langsam, der andere meint alles wieder wie vorher. Leider finde ich irgendwie nicht das richtige Maß heraus. Ich bin nach wie vor ziemlich schnell schlapp und fertig. Ist das eigentlich normal?


  • RE: Beinvenenthrompose


    Hallo Illo, bekommst Du Marcomar ? Du mußt das Bein nachts auf ein Venenkissen legen. Du mußt am Tage den Fuß links und rechts drehen und nach vorne bewegen, jeweils 20 x. Das hilft. Ich hatte eine Thrombose und Lungenembolie. Ich jogge wieder, wie vorher auch. Ist gut fürs Herz und die trüben Gedanken werden aus dem Hirn geblasen. Wenn Dein Bein wieder mal schmerzt, halte es hoch und bewegen den Fuß, und wie schon erwähnt, nachts das Bein auf ein Venenkissen legen. Vielleicht hilft Dir das ein wenig. Viele Grüße. - Hans

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    • RE: Beinvenenthrompose


      Danke Dein Beitrag gibt mir schon etwas Hoffnung. Wie lange hast Du keinen Sport gemacht?

      Ja ich nehme Marcumar.

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      • RE: Beinvenenthrompose


        Hallo Illo, ich habe eigentlich schon immer gejoggt. Das fatale war wohl mein Bildschirmarbeitsplatz. Ich saß als zeitweise als Freiberufler bis 20 Stunden vor dem Rechner. Da bringt einmal Joggen dann auch wenig. Wichtig ist, das die Muskelpumpe in den Waden immer wieder angesprochen wird. Die Verkäuferinnen die lange stehen müssen, sind auch besonders gefährdet. Sie sollten auch mal in den Pausen und mal zwischendurch auf den Zehen wippen und die Füße kreisen lassen. Freundliche Grüße. - Hans

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        • RE: Beinvenenthrompose


          Je weiter oben und je ausgedehnter die Thrombose ist, um so schwieriger ist der weitere Verlauf und um so eher ist Abgeschlagenheit "normal".

          Wenn eine Thrombose nur im Unterschenkel ist, macht sie oft wenig oder auch mal gar keine Beschwerden. Im Oberschenkel dagegen macht sie sich meist mit relativ deutlichen Beschwerden bemerkbar und der weitere Verlauf hängt sehr davon ab, ob und wenn ja wie gut es dem Körper gelingt, in der Tiefe wieder funktionierende Transportvenen bereitzustellen.

          Zur Behandlung der Oberschenkelvenenthrombose gehören 6 Monate Antikoagulation (Marcumar z.B.), bei Beckenvenenthrombose sind es 12 Monate. Früher ging man davon aus, dass nach jeder Thrombose lebenslang Kompressionsstrümpfe getragen werden müssen. Heute sieht man das differenzierter.

          Ich finde es enorm wichtig, einen Arzt zu finden, dem man alle Fragen stellen kann und der einem besonderes im ersten Jahr sagt, wie die Dinge stehen und was man selber dazu tun kann, dass sich die Beschwerden wieder zurückbilden.

          Dr. Ive Schaaf

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