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Wie dringend ist Untersuchungsnotwendigkeit?

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  • Wie dringend ist Untersuchungsnotwendigkeit?

    Sehr geehrte Frau Dr.,

    bei meiner Mutter wurde Plasmatische Thrombophilie: heterozygote Prothrombin-Mutation diagnostiziert (Prothrombin-G20210A-Mutation: heterozygot, D-Dimer 219 Mikrogramm/Liter (<180))

    Außerdem liegt arterieller Hypertonus und Hyperlipoproteinämie vor.

    Sie bekommt nach einbem leichten Schlaganfall seit Jahren entsprechende Medikamente.

    Ein Zentrum für Gefäßmedizin schreibt nun in seinen Therapieempfehlungen, dass sich auch Verwandte 1. Grades untersuchen lassen sollten, ihr Hausarzt sagt dagegen, dass das nicht wichtig ist und die Verwandten 1. Grades selbst entscheiden sollen was zu tun sei.

    Können Sie einen Rat geben, wie nötig die Untersuchung der Kinder ist, und welche Fragestellung ggf. angesagt ist?


    Freundliche Grüße


  • Re: Wie dringend ist Untersuchungsnotwendigkeit?


    Es macht Sinn, dass sich die Verwandten 1. Grades untersuchen lassen, denn bei heterozygoter Mutation ist die Gefahr für Thrombose zwar nur mäßig erhöht, aber doch deutlich höher als bei Gesunden. Das würde man bei der Verordnung der Pille, bei Operationen und anderen Risikosituationen berücksichtigen.

    Eilig ist die Untersuchung nicht, aber man sollte auch nicht Jahre warten.

    Falls der Hausarzt Probleme mit der Untersuchung hat, sollten sich die Verwandten an eine Gerinnungsambulanz überweisen lassen. Das ist wahrscheinlich am besten.

    Dr. Schaaf

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