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Partnerschaftsproblem

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  • Partnerschaftsproblem

    Gestern bin ich hier im Forum auf mein Partnerschaftsproblem angesprochen worden. Zwar in einem Zusammenhang, wo diese Frage mehr Vorhaltung als wirkliches Interesse war. Trotzdem hat es mich nachdenklich gestimmt.
    Es ist tatsächlich so, daß ich ein Problem mit meiner Partnerschaft habe. Ist wahrscheinlich keine große Überraschung, was wollte ich sonst wohl in einem Forum für Partnerschaft.
    Einige Zeit habe ich das Forum nur besucht um zu lesen, um Parallelen zu meinem Problem zu finden und Denkanregungen die mich in meiner Sache weiterführen. Das reicht mir heute nicht mehr und obwohl das Niveau hier in letzter Zeit etwas gelitten hat, möchte ich nun doch um Meinungen für folgendes bitten:

    Ich bin seit meinem 19. Lebensjahr mit meiner Frau zusammen. Sie war damals 21 als wir uns kennen gelernt haben. Nachdem wir drei Monate zusammen waren haben wir das erste Mal eine Nacht miteinander verbracht. Da weder sie noch ich an Verhütung gedacht haben (ja, ich weiss…….) wurde sie schwanger. Für mich war klar, dass ich mich nicht einfach aus der Affäre ziehe. So blieben wir zusammen, bekamen eine Tochter und haben zwei Jahre später geheiratet. Wieder zwei Jahre später kam unser Sohn zur Welt.
    Soweit so gut. Nun habe ich seit einiger Zeit, wie soll ich es nennen, Schwankungen in meinen Empfindungen. Ich bin mir meiner Liebe zu ihr nicht mehr bewusst. Über das Jahr verteilt gibt es Zeiträume, wo ich massiv an meiner Ehe zweifel. Ich denke dann ernsthaft(?) über Trennung nach. Es kostet mich sehr viel Energie meine Gedanken wieder zu sortieren. Mich darauf zu besinnen was ich an ihr habe und sie nicht verlassen möchte. Mittlerweile suche ich die Ursache für das auf und ab bei mir. Habe überlegt ob ich überhaupt fähig bin zu lieben usw.
    Ich möchte nun fragen, ob jemand hier Erfahrungen mit diesem oder ähnlichen Problemen hat. Wie erkenne ich, ob ich sie wirklich liebe? Ist blöd gefragt, ich müsste das nach 20 Jahren wissen, aber irgendwie fehlt was.

    Gruß
    Marbo


  • RE: Partnerschaftsproblem


    Hab ich das richtig verstanden??
    Ihr seid seit 20 Jahren verheiratet??
    Und sind die "Kinder" jetzt aus dem Haus??
    Und sitzt Du da jetzt mit Deiner Frau alleine und ihr schweigt Euch an?
    Habt ihr gemeinsame Interessen??
    Wie verbringt ihr euren Tag?
    Was hat euch bis jetzt zusammengehalten??
    Haus,Hof und Kinder??
    Hast Du das gefühl Du hättest was verpasst?

    Kommentar


    • RE: Partnerschaftsproblem


      Hi

      nur mal kurz eine Frage du schreibst "Für mich war klar, dass ich mich nicht einfach aus der Affäre ziehe. So blieben wir zusammen, bekamen eine Tochter " war euere Tochter der Hauptgrund für dich bei ihr zu bleiben? Wenn ihr über 20 Jahren zusammen seit gehe ich mal davon aus das die Kinder schon gross sind und vielleicht auch schon ausser Haus? Habt ihr gemeinsame Interressen? In welchen Situationen fühlst du diese Schwankungen, gibts da Auslöser?

      Tolot

      Kommentar


      • auch auf die gefahr hin...


        ...daß ich jetzt als klugscheisser hingestellt werde:

        ich glaube nicht, daß du dieses problem mit diesem (!) forum lösen kannst, denn es geht ja nicht um ein paar gute tipps oder eine zweite laienhafte meinung, sondern schon um handfeste, grundsätzliche dinge.

        ich weiß (leider? zum glück?) wovon ich rede, ich habe mal in einer sehr ähnlichen situation gesteckt, nur, daß bei mir statt heirat nach 2 jahren die trennung erfolgte, weil ich mir nicht vorstellen konnte, mit jemandem mein leben zu verbringen, von dem ich eigentlich nicht recht weiß, ob ich sie wirklich liebe. heute sind wir sehr gute freunde, beide (mehr oder weniger) glücklich neu liiert und unser gemeinsamer sohn profitiert eigentlich nur von der situation (hat halt jetzt alles im doppelpack, vor allem viel liebe und zuneigung, was er nicht gehabt hätte, wenn er in einer schlechten ehe aufgewachsen wäre).

        aber willst du diese (andere) lösung des problems jetzt ernsthaft als ansatz nehmen? oder bringt es dich weiter? sicher nicht. und das werden andere aussagen von forumsteilnehmern sicher auch nicht...

        mein (wirklich guter) tipp:

        such dir einen guten psycho-therapeuten, der auf beziehungs- und sexual-probleme spezialisiert ist, erwägt evtl. eine paar-therapie.

        das hat ja nichts mit krank-sein zu tun. diese leute sind einfach darauf spezialisiert, dinge zu sehen, die wir oft nicht (mehr) sehen und lösungen anbieten zu können, die uns im traum nicht einfallen würden.

        und seit ein paar jahren wird das von der krankenkasse übernommen, sofern ihr/du jemanden mit kassenzulassung nehmt (deine krankenkasse kann dir eine liste mit ärzten in der nähe erstellen).

        solche probleme sind sehr individuell und - wie gesagt - zu grundsätzlich und auch wichtig, um sie hier ernsthaft angehen zu wollen.

        LG

        OD

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        • RE: Partnerschaftsproblem


          War 16 Jahre verheiratet. Hab 16 Jahre lang überlegt ob es richtig war. Bin seit einem Jahr getrennt und weiß, daß dies das Richtige war. Zwar zu einem blöden Zeitpunkt, aber das kann man sich wohl doch nicht so aussuchen.

          Kommentar


          • zusatz: siehst du...


            ... da geht es schon los.

            absolut nichts gegen tolot und nerea, sie meinen es sicher gut und sehr lieb.

            aber stiftet doch nur noch mehr verwirrung, oder? und mit deinem problem bleibst du doch weiter allein...

            such dir jemanden, der wirklich davon ahnung hat, weil er letztlich davon lebt, ahnung zu haben...

            i.d.S.

            OD :-)

            Kommentar


            • oh, sollte eigtl. hinter meinen post...


              sorry, owt

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              • RE: Partnerschaftsproblem


                Hallo Marbo!

                Das war keine Vorhaltung sondern ernst gemeint!
                Nun zum Thema, falls Du von mir überhaupt eine Antwort wünschst!

                Ich denke das 20 Jahre Ehe bzw. zusammenleben jede Menge Spuren hinterlassen, man kennt sich sehr gut und setzt die Reaktionen des Partners schon voraus.
                Ihr habt viel geschafft trotz Eures Jungen alters als Deine Frau schwanger wurde.
                Nun scheint es so zu sein, daß Ihr endlich Zeit für Euch hättet aber nix damit anzufangen wisst, dies geht nicht nur Euch so sondern vielen, man muß das glaub erst wieder lernen, vielleicht verlasst Ihr mal die alten Wege und schlagt neue ein.
                Es gibt immer Sachen die man nie machen konnte oder für das die Zeit/Geld fehlte.
                Setzt Euch doch mal zusammen und erzählt Euch was Ihr noch von Eurem Leben erwartet, steckt neue Ziele, Ihr seit doch noch Jung.
                Vielleicht denkt Deine Frau da nicht anders und schau blos nicht auf andre denn die haben und das glaub mir auch Ihre Probleme.

                LG Zoe

                Kommentar


                • RE: zusatz: siehst du...


                  Hi

                  ich glaube wer hier ins Forum geht und sich eine LÖSUNG seine Problems erhofft ist falsch. Hier geht es meiner Meinung nach sich Meinungen, Erfahrungen und Tips zu holen von Leuten die eine andere Sicht der Dinge haben da sie weiter weg sind von den Problemen und andere Erfahrungen gemacht haben . Bei deinen Ansatz kann man glaube ich das Forum dicht machen weil es gibt für fast alles Expertern. Im übrigen trägt dann auch dein Beitrag nur zur Verwirrung bei weil es hilft ihm ja nicht sein konkretes Problem zu lösen. Du schilderst ja auch "nur" deine Sicht der Dinge.

                  Nchts für ungut.

                  Tolot

                  Kommentar


                  • RE: Partnerschaftsproblem


                    Hallo Marbo,
                    Hört sich nicht gut an was Du schreibst. Versuch Dich mal zu erinnern,war es nur Verantwortungsgefühl als ihr geheiratet habt? War sie die erste Frau mit der Du geschlafen hast? Kann es sein das Du Mitlifecrisis (ich weiß jetzt nicht ob dasWort richtig geschrieben habe)
                    hast? Kinder werden so langsam erwachsen und die Partner müßen lernen sich wieder näher zu kommen.
                    Mann heiratet ja den Partner und nicht die Kinder und Dein Problem wird sein,das Du jetzt anders fühlst als Damals.
                    Dein Gefühl müßte Freude sein,das ihr entlich wieder mehr alleine machen könnt. Hast Du Angst davor? Tut sich da ein tiefes Loch auf? Versuch mal Deine Gefühle zu beschreiben wenn Du kannst. Wo durch kommen Deine Zweifel ? Hast Du sie je geliebt? Liebesunfähigkeit gibt es glaube ich nicht.

                    LG. denhorn

                    Kommentar



                    • richtig,


                      ...aber genau das meinte ich ja.

                      es gibt sicher vieles, was hier im forum besprochen werden kann. und für einen ersten oder zweiten denkanstoß ist so ein forum auch absolut klasse und geeignet.

                      aber wir werden keine ehe retten können...

                      alles klar?

                      bin ganz deiner meinung.

                      :-)

                      OD

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                      • RE: Einspruch.


                        durch die Forumteilnehmer habe ich eine Lösung für mich im Freundinnenproblem bekommen. Man braucht nicht gleich immer nach dem Experten zu rufen.
                        Ich war ganz schön fertig aber Dank dem Forum habe ich die ganze Sache aus einer anderen Sicht wahrgenommen.

                        Ich sage hier nochmal allen Danke Hörnchen

                        Kommentar


                        • RE: Partnerschaftsproblem


                          hi marbo

                          ich bin nicht sicher, ob ich dein problem erfaßt habe, beziehe mich aber mal auf

                          "Habe überlegt ob ich überhaupt fähig bin zu lieben usw. "

                          das kenn ich nämlich. obwohl alle anderen (oft romantisch verbrämt) von (der einzigen, echten, großen) liebe sprechen - ich hatte und habe nie das gefühl, "zu lieben". weiß auch gar nicht, was das sein, wie es sich anfühlen soll

                          ich kenne das gefühl von verliebtheit. ich weiß, wie es ist, auf jemand scharf zu sein. ich kenne auch das beruhigende bewußtsein, der anderen nahe zu sein, mich auf sie verlassen, ihr vertrauen zu können, gemeinsame ziele zu verfolgen. ich weiß, wie befriedigend es für mich ist, etwas für sie zu tun (obs jetzt der rosenstrauß ist oder das andübeln der vorhangstangen)

                          aber die "liebe", wie sie immer so pathetisch beschworen wird, muß doch was ganz anderes sein?

                          ich behaupte jetzt ganz einfach: wenn dein problem ist, unfähig zu "lieben" zu sein, dann hast du keins. bloß weil dieses gefühl der "liebe" fehlt, ist an der partnerschaft nichts kaputt

                          wenn es natürlich andere dinge sind, die dich an ihr stören, oder die du in eurer beziehung vermißt, müßte man dort noch mal ansetzen. aber davon war bis jetzt nicht die rede, oder?

                          lg

                          vom arbiter

                          Kommentar


                          • RE: Partnerschaftsproblem


                            Salut, Du bist nicht allein. Vieles kommt mir sehr bekannt vor.
                            Mit solchen Zweifeln hat es bei mir auch angefangen. Es ist sehr bitter nach 20 Jahren erkennen zu müssen, dass man irgendwie doch nicht zusammen gepasst hat. Habe auch erst die Schuld bei mir gesucht. Und habe mich verzweifelt an die fixe Idee geklammert, der Kinder wegen durchhalten zu müssen.
                            Habe auch geglaubt nicht mehr liebesfähig zu sein. Das ist ein riesiger Quatsch.
                            Wie Du erkennst, ob Du jemanden liebst? Indem Du es fühlst. Wenn Du jemanden nicht (mehr) liebst, dann liebst Du ihn/sie nicht. Liebe lässt sich nicht erzwingen. Es ist ein Geschenk. Zumindest aus meiner Erfahrung heraus.
                            Gegenseitiger Respekt ist immer möglich. Daran kann man auch arbeiten, aber Liebe herbeizaubern, das geht nicht.
                            Vielleicht kann Dir jemand anders Durchhalteparolen geben, ich hab auch versucht mich daran zu klammern, es hat sich letzten Endes als fruchtlos, frustrierend und blockierden erwiesen.

                            Horch ganz auf Dein Innerstes, versuch herauszufinden, ob da wirklich noch etwas ist. Schalt den Verstand dazu ab, in diesen Dingen ist er ein schlechter Ratgeber.

                            LG K

                            Kommentar


                            • lieber arbiter!


                              da lag ich mit meiner karikatur doch gar nicht so falsch, oder ? ;o)

                              aber wie sage ich immer: die besten antworten gibt man sich immer noch selbst (und darauf ist ja auch jede therapie angelegt...).

                              du liebst! da bin ich mir sicher (kenn dich ja nun schon eine weile, wenn auch eher flüchtig).

                              wenn du dabei kein pathos fühlst, liegt das nicht an mangelnder liebe, sondern einfach an mangelndem pathos...

                              falls du verstehst, was ich meine...

                              ganz im sinne von GABRIEL GARCIA MARQUEZ:

                              "nur weil dich jemand nicht so liebt, wie du das gerne hättest, heißt das nicht, daß er dich nicht von ganzem herzen liebst."

                              wenn du immer noch mit der frau zusammen bist, über deren - und hier versuche ich dich mal aus dem gedächtnis zu zitieren - "kleine makel, wie beulen im po" du locker und gerne hinwegsehen kannst, dann, lieber petronius, liebst du. ganz egal, wie du das für dich definierst...


                              LG,

                              ein heute morgen erstaunlich ausgeschlafener und wohlmeinender

                              OD

                              Kommentar


                              • Mein Alter :-))


                                Die Vielzahl der Antworten überrascht mich :-)
                                Ich gebe mir Mühe alle Anregungen zu lesen, darüber nachzudenken und zu antworten.

                                Nun zu meinem Alter.
                                Ich bin im Dezember 38 Jahre alt geworden.
                                Meine Frau wird im Feb. 40
                                Meine Tochter ist im Oktober 19 geworden.
                                Mein Sohn wird im Mai 15.

                                :-)

                                Kommentar


                                • Berichtigung


                                  Meine Tochter ist im Oktober 18 geworden.

                                  Kommentar


                                  • RE: lieber arbiter!


                                    danke für diese nette analyse (ja, ich bin noch mit besagter frau zusammen)

                                    aber dann könnte das ja auch für marbo zutreffen?

                                    Kommentar


                                    • RE: Mein Alter :-))


                                      Dann bist Du ja noch jünger !!!!

                                      Ups wo ist denn da mein Rechenfehler???:-))

                                      Egal schreib erst mal was auf die Fragen die hier gestellt wurden.
                                      Gruß Zoe

                                      Kommentar


                                      • :-) richtig!


                                        und deshalb meine ich, er bzw. die beiden sollten das mit jemandem besprechen, der sich die zeit nehmen kann, in die tiefe zu gehen und über wochen und monate zu begleiten...

                                        das forum stiftet in dem fall doch eher verwirrung...

                                        Kommentar


                                        • schwankungen


                                          ich weiß nur, daß es - wenn es an dir liegt - auch dein hormonhaushalt sein kann. ich weiß von einem früheren freund, der so um die 40 echte wechseljahrebeschwerden bekommen hat. war depressiv, hat plötzlich geheult, schweißausbrüche mit abwechselndem frösteln, vor allem nachts. er hat nix gemacht, es hat sich nach ein paar jahren wieder gelegt. ich weiß das auch von einem mann einer bekannten.
                                          aber es könnte meiner meinung nach auch folgendes sein; du merkst, daß sie dich nicht liebt und deshalb bist du auch leidenschaftlos. manchmal reflektiert das auch in die eigene person hinein. laeßt sie dich mehr links liegen? kümmert sie sich zu sehr um ihre kinder/zuwenig um dich? sagt sie dir nie liebe sachen? erwidert sie deine aufmerksamkeiten zu wenig? dann würde deine ablehnende haltung daher kommen. oder langweilt sie dich? redet sie nie mit dir? fragt sie dich nicht, was dich belastet? oder liegt sie im bett kalt und laeßt es über sich ergehen?
                                          lieben gruß claudia

                                          Kommentar


                                          • @Nerea und Tolot


                                            Eure Fragen sind nicht in Kürze zu beantworten. Ich hole etwas weiter dazu aus.
                                            Beide Kinder leben noch bei uns, wobei meine Tochter und ihr Freund allerdings jetzt an eine eigene Wohnung suchen. Für meinen Geschmack etwas früh, aber das ist ein anderes Thema.

                                            Wenn ich zurückdenke, nach dem ersten "Schock" über die ungeplante Schwangerschaft, habe ich mich auf eine Familie gefreut. Ich kann mich an Gefühle erinnern, die ich mit heftiger Liebe meiner Frau gegenüber beschreiben kann. Mit Eifersucht, Schmetterlinge im Bauch und allem drum und dran. Ich denke ich blieb damals nicht nur aus Pflichtgefühl bei ihr. Ich würde sogar sagen, damals war ich mehr auf sie fixiert als sie auf mich. Im Laufe der Jahre hat es sich umgedreht. Ich kenne heute keine Eifersucht mehr. Finde ich manchmal komisch, aber es ist so.

                                            Mit den gemeinsamen Interessen, ist das so ein Problem. Die haben wir nicht. Es gibt nicht ein Hobby welchem wir gemeinsam nachgehen. Das war schon immer so, hat sich aber bei mir mit steigendem Alter noch verstärkt.
                                            Ich habe nur Freizeitbeschäftigungen, die ich alleine machen kann. Ich fahre Motorrad, Mountainbike, arbeite am PC oder beschäftige mich mit Miniaturen und lese viel über die Evolution. Mir ist bewußt geworden, daß ich meine Hobbies auch danach aussuche, sie alleine wahrzunehmen.
                                            Meine Frau sucht eher die seichte Unterhaltung, ohne es abzuwerten. Aber damit kann ich nichts anfangen.
                                            Wahrscheinlich ist es für viele ein Wunder, warum unsere Ehe so lange gehalten hat, ohne das wir Dinge gemeinsam machen. Vielleicht liegt darin aber auch der Grund.
                                            Wir reden auch nicht viel miteinander. Oft bemängel ich das, ohne es auszusprechen. Dann wird mir aber klar, ich bin es eigentlich der Gespräche abblockt.

                                            Die Frage von Tolot nach einem Auslöser war sehr gut, den gab es vor ein paar Jahren wirklich. Ich lernte eine Frau kennen, die ich damals für meine Traumfrau hielt. Ohne dabei fremdzugehen, erlebte ich mit ihr Dinge, die ich in der Ehe nicht hatte. Das war meine schwerste Zeit aber auch meine schönste. Diese Frau zeigte mir eine andere Art Dinge zu sehen und zu denken. Ich halte sie auch heute noch für eine sehr kluge Frau und erinnere mich gerne an die Gespräche mit ihr. Trotzdem ist es bei der Ehe geblieben. Seit dem ist es so, als hätte sich mein Horizont geöffnet und diese Probelme tauchten auf.

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                                            • RE: Partnerschaftsproblem


                                              Hi Zoe,

                                              warum sollte ich keine Antwort von Dir wünschen?
                                              Durch Deine Anregung bin ich ja erst zu dem Entschluß hier zu schreiben gekommen. :-)

                                              Deine Hinweise sind gut. Wir haben es am Anfang tasächlich nicht leicht gehabt. Weil ich mit 19 gerade aus der Lehre war und kein richtiges Geld verdiente, habe ich noch wirklichen Hunger kennengelernt, meine Frau natürlich auch. Oft haben wir unser Geld für Kindernahrung und Windeln verbraucht und hatten nichts im Kühlschrank. Ämter und Verwandte mochten wir nicht um Unterstützung bitten.
                                              Eine schwere Zeit schweißt zusammen. Aber das ist ja genau die Frage, über die ich nachdenke. Bin ich mit ihr zusammen weil wir schon so lange zusammen sind oder viel durchgemacht haben oder weil ich sie liebe?

                                              LG
                                              Marbo

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                                              • RE: @Nerea und Tolot


                                                Das ist das Problem der meisten Paare einer hat über den Tellerrand gesehen und festgestellt das es auch noch was andres gibt.
                                                Danach ist alles anders und man stellt seine Ehe/Beziehung in Frage!

                                                Dasselbe passiert gerade bei meiner Exschwägerin
                                                25 Jahre verheiratet 2 Wochen allein im Urlaub gewesen und nun ist Sie am Zweifeln ohne irgendwas mit einem andren gehabt zu haben.

                                                Bedenke aber bitte: Wer sagt Dir das es im alltag mit einer andren oder dieser Frau geklappt hätte.
                                                Es ist immer einfacher seine eigenen Fehler (nicht reden abblocken) mit einem Abbruch zu versehen als daran zu arbeiten.
                                                Denn was ist wirklich schlecht an eurer Beziehung?

                                                Ich hab mich nach 13 Jahren getrennt und nie bereut aber das muß nicht auch für Dich zutreffen.

                                                Gruß Zoe

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                                                • Liebe?


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                                                  während meiner vielen Gedanken ist es mir auch schon in den Sinn gekommen die wirkiche, langandauernde Liebe in Frage zu stellen.
                                                  Ich glaube auch nicht, daß meine Partnschaft kaputt ist und das ich meine Probleme mit einer neuen Partnerschaft lösen könnte. Vermutlich tausche ich nur Grün gegen Blau.
                                                  Wenn es aber so ist, wie Du vermutest, dann suche ich nach der Einsicht dafür, damit ich zufrieden sein kann.

                                                  Gruß
                                                  Marbo

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