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Problem mit dem Vater meines Kindes

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  • Problem mit dem Vater meines Kindes

    Hallo,
    ich hatte eine Affäre mit einem Mann, jetzt bin ich von ihm schanger geworden...es war ein Versehen beiderseits. Ich freue mich sehr darüber, obwohl wir nicht zusammen sind. Ich bin eine erwachsene unabhängige Frau, die in der Lage ist, ein Kind mit voller Hingabe u Liebe zu erziehen. Natürlich räume ich auch dem Vater alle Rechte ein.
    Nachdem er es erfahren hat war er sehr überrascht und wurde dann sauer. Er hat gesagt, dass er kein Kind mit einer Frau will, die er nicht liebt und dass ich ihm dieses Kind "untergejubelt" habe. Das fand ich sehr unverschämt u grenzüberschreitend, da es wirklich keine Absicht war, es ist einfach passiert. Ich habe ihm dann die Zeit gegeben, darüber nachzudenken.
    Jetzt ist etwas Zeit vergangen und wir haben uns getroffen. Er sagt er wird sich kümmern, aber er versteht meine Motivation trotzdem nicht. Er is auch laut geworden und hat mir mehrfach zu verstehen gegeben, dass ihm, alles was mich angeht, völlig egal ist, er will nichts mit mir zu tun haben! Das ist ja auch in Ordnung, aber ich bin bisher selten auf Menschen getroffen, die mir so viel Ablehnung entgegengebracht haben, wie dieser Mann. Das ist eine sehr schwierige Situation für mich, weil ich ihm nichts Böses will, aber alles was ich mache und sage wird im Keim erstickt.
    Wie kann ich ihm gegenübertreten, ohne dass die Situation eskaliert. Danke!


  • Re: Problem mit dem Vater meines Kindes

    aber ich bin bisher selten auf Menschen getroffen, die mir so viel Ablehnung entgegengebracht haben, wie dieser Mann. Das ist eine sehr schwierige Situation für mich,
    Hi,
    naja, so ganz unverständlich ist es auch nicht.
    Er will kein Kind und nun passiert das ungeplant, es wird sein gesamtes Leben verändern und das nicht nur Zeitspanne, sondern für immer.
    Immerhin scheint er schon soweit zu sein, das er sich der Verantwortung dem Kind gegenüber stellen wird, seinen Frust allerdings lässt er an dir aus.

    Vielleicht hilft es wenn du ihm signalisierst das du dies nachvollziehen kannst, ein wenig Verständnis zeigst, denn es ist sicher von ihm ausgesehen auch so das er deiner Entscheidung ausgeliefert ist und ob er nun will oder nicht, damit leben muss.
    Mit etwas Glück wird sich das mit der Zeit geben, mit viel Pech wirst du immer die Frau sein die eine Entscheidung getroffen hat die sein Leben betrifft, ohne das er jemals die Möglichkeit hatte selber zu entscheiden.
    Die Zeugung mal ausgenommen, da steht er genauso in der Verantwortung wie du, was danach folgt entzieht sich aber seinem Einfluss.

    Um genau zu wissen wieso er so gegen dich ist, müsste man mehr über die Umstände des Unfalls wissen, warum er dir daran die alleinige Verantwortung zuschiebt, warum er sich selber als Opfer sieh?

    Hat er denn ein Kondom verwendet, wenn nein, warum nicht?

    Ansonsten, lass ihm weiterhin Zeit und wenn ihr euch seht, dann versuche gelassen zu bleiben, sicher hat er Angst und mit der gehen viele um, indem sie einen Schuldigen suchen.

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    • Re: Problem mit dem Vater meines Kindes

      Es hört sich so an, als fühle er sich von dir hereingelegt, getäuscht. Ob zu Recht oder zu Unrecht, lässt sich ohne genaue Kenntnisse der Details kaum sagen. Prinzipiell sind beide beim Sex in geicher Weise für die Verhütung verantwortlich, wenn sie kein Kind wollen. Getäuscht wäre er in der Tat, wenn du ihm z.B. gesagt hättest, er brauche sich darum nicht zu sorgen, du seiest (prinzipiell oder derzeit) unfruchtbar, habest die Spirale, was auch immer, und es war nicht so.
      Ich war mal vor zwanzig Jahren mit einer Frau zusammen, die mir sagte: Verhütung kein Thema, ich kriege eh keine Kinder, schon alles versucht.
      Dann rief sie mich plötzlich an und sagte, ich habe einen Treffer erziehlt. Das passte auch überhaupt nicht in meinen Lebensplan (hatte schon zwei fast erwachsene Kinder). Der Frauenarzt sagte ihr aber, sie werde das Kind nicht behalten, was dann auch eintraf. Insofern musste ich die Problematik nicht wirklich durchstehen.
      Aber: Hat sie mich getäuscht? Nein, sie hatte den gynäkologischen Befund und die Erfahrung, dass sie unfruchtbar war. Dass es in der besonderen Situation dennoch klappte, hat sie selber völlig umgehauen. Ich weiß gar nicht, ob dir das was nützt, was ich da so aus dem Nähkästchen plaudere. Vielleicht für deine Argumentation gegenüber dem Typ.
      Im Übrignen meine ich wie Tired, dass die Zeit sein Verhalten vermutlich mildern wird. Gib ihm diese Zeit.

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      • Re: Problem mit dem Vater meines Kindes

        Was du dir selber auch nochmal klar machen solltest, er muss dich nicht mögen.
        Das einzige was zählt ist das er mit der Vaterrolle klar kommt und ihr beide müsst nur einen vernünftigen Umgang miteinander finden, egal was ihr eigentlich voneinander haltet.
        Vielleicht kann die Einstellung, das seine Einstellung dir gegenüber wurscht ist, die Emotionalität aus den Gesprächen nehmen.
        Wenn du dann besser damit klar kommst, dann kannst du ihm vielleicht auch eher vermitteln das nur die Elternbasis zählt und es für alle einfacher ist euch nur darauf zu konzentrieren und vor allem dabei auch fair zueinander zu sein.
        Ein Verhältnis zwischen euch gibt es nicht mehr, es sollte also auch nur noch das zählen was euch verbindet, das Kind.
        Es wird eben Zeit brauchen, bis ihr beide in diese Situation hineingewachsen seid und persönliche Befindlichkeiten außen vor lassen könnt.

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        • Re: Problem mit dem Vater meines Kindes

          aber er versteht meine Motivation trotzdem nicht.
          Nochmal ich.;-)

          Ich stelle mir das so vor, das du ihn informiert hast und dabei recht glücklich warst, also auch signalisiert hast das dies etwas ist was du unbedingt willst.

          Nun kommt es wieder auf die Umstände des Unfalls an, wenn ein Mann davon ausgeht das es sicher ist und dann irgendwann die Frau voller Freude mitteilt das sie schwanger ist und sich freut endlich all das geben zu können was in ihr schlummert.
          Was soll dann der Mann denken?

          Eigentlich sollte er denken das er blöd war, nicht selber für eine optimale Verhütung gesorgt zu haben, aber das erste was einem da in den Sinn kommt ist natürlich, das war so gewollt und es ist vielleicht eben deine Motivation und dein glücklich sein über die Schwangerschaft, was ihn zu dieser Annahme bewegt und solch unnette Sachen sagen lässt.
          Ihr sitzt eben nicht im gleichen Boot, er will kein Kind, aber du willst eins, damit ist es vorprogrammiert das, zumindest anfangs, unsanfte Worte fallen.

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          • Re: Problem mit dem Vater meines Kindes

            wollen wir das Kind, bekommen wir es, wollen wir nicht entscheiden wir für nein.
            Man muss zugeben, als Frau kennen wir diese " ein-lebenslang-ein-Fremde-ausgeliefert-sein" überhaupt nicht. Ein Glück das Männer nicht Schwanger werden können.
            Du soll ihm ( Pragmatisch) entgegen kommen, ihm wissen lassen, das du ihm nicht im weg steht, falls er (DASS) Kind nicht sehen willst.
            Benutze das wort " Dass " wenn du ihm sagt dein Kind, ist es schon zu sehr verbunden, er darf es selbst lernen du sollte es ihm nicht beibringen falls er dazu nicht steht.


            Der Unterhalt für das Kind, ist das Geld, was das Kind zusteht.( nicht dir).
            Falls du es nicht willst... oder er.
            Soll er ein brief aufstellen das er von den Kind kein unterhalt verlangt, (Falls) er selbst einen Tages schlecht Finanziell da stehen sollte- Altenheim weder eine Beerdigung finanzieren, oder...Erbschaft...oder sonnst egal etwas. ( Mache dich schlau, Heute noch, Für dein Kind).

            Es gibt umänge von Kindern die in Spätere Jahren verklagt werden von (auch von der Familie des Mannes)
            um die Kosten für ein Altenheim... und und und...Das Kind an den Prange nehmen wollen.
            (Es ist Groteske, aber gesetzlich üblich). Also sei bei jeder Entscheidungen die du trifft, vorab gut informiert.


            Es kommt dir Zwar sicher etwas zu früh um das zu lesen aber diese Perspektive ist nicht " Ohne"... zugegeben sehr lästig, aber du entscheidet jetzt gleichzeitig für die Zukunft eines Erwachsene Mensch, nicht nur für ein süsses kleines Mini-mensch.


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            • Re: Problem mit dem Vater meines Kindes

              Es gibt umänge von Kindern die in Spätere Jahren verklagt werden von (auch von der Familie des Mannes)
              um die Kosten für ein Altenheim... und und und...Das Kind an den Prange nehmen wollen.
              , e
              Ja leider und da es Gesetz ist nutzt auch kein Bekenntnis das man dies nicht möchte.
              Wenn der Staat Geld zu bekommen hat, dann muss das Kind zahlen, egal welche Abmachungen getroffen wurden. Es sei denn es gab Vorfälle die den Vater so unwürdig machen, das man dem Kind keine Zahlungen zumuten kann. Dazu gehört leider nicht das er sich nicht kümmerte, oder es nicht wollte.

              Unterhaltszahlungen sollten immer angenommen werden, selbst wenn man sie einfach auf ein Sparbuch transferiert und vergisst, gerade weils dem Kind gehört und wenn Papa irgendwann mal bedürtig wäre, dann hätte es mit dem Verzicht auf Leistungen zweimal zu zahlen.
              Denn wie gesagt, der Staat verzichtet nicht, er hat nichts damit zu tun wenn Papa den Unterhalt behält und dem Kind dafür irgendetwas verspricht, selbst wenns von einem Notar beglaubigt wird ist es nichts wert, da in dem Fall der Staat einen Anspruch auf die Beteiligung der Kinder, an den Pflegekosten, erhebt und damit solche Abmachungen null und nichtig sind.

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              • Re: Problem mit dem Vater meines Kindes

                Ja leider und da es Gesetz ist nutzt auch kein Bekenntnis das man dies nicht möchte.
                Wenn der Staat Geld zu bekommen hat, dann muss das Kind zahlen, egal welche Abmachungen getroffen wurden.

                Kommentar


                • Re: Problem mit dem Vater meines Kindes

                  Aber er will sich ja kümmern, nur nicht um die Mama.

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