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darmkrebs

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  • darmkrebs

    Bei meinem Freund hat man im März 2005 ein Prostatakarzinom festgestellt und sofort operativ entfernt. Bei der pathologischen Unter-
    suchung wurde ein zweites Karzinom sichtbar.
    Nach weiteren 9 Monaten stellten die Ärzte fest, dass er wiederum Krebs hatte und zwar am Enddarm. Dieser wurde entfernt und ein künstlicher Ausgang angelegt. Nach nunmehr 3 Wochen Klinikaufenthalt kann er noch immer keine Nahrung bei sich behalten. In der Zwischenzeit wurde am Dünndarm eine weitere Operation vorge-nommen. Meine Frage lautet: Hätte man nicht direkt nach der Prostataoperation eine Ct veranlassen müssen um sicher zu gehen, dass keine weiteren Metastasen vorhanden sind? Oder entwickelt sich der Krebs so schnell, dass eine damalige Ct nicht aussagefähig gewesen wäre?
    Mit freundlichen Grüßen


  • RE: darmkrebs


    Eine radikale Prostatektomie ist ein kurativer Eingriff. Da muss man nicht mit Metastasen eines Prostatakarzinoms rechnen. Was hier vorliegt, scheint ein Zweitkarzinom zu sein (im Enddarm). Das gibt es im Alter, aber vorhersagen kann man es mit Sicherheit nicht. Eher unwahrscheinlich ist eine Ausbreitung des ehemaligen Prostatakarzinoms auf den Enddarm (aber auch daran muss gedacht werden).

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