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Zungengrundca

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  • Zungengrundca

    Sehr geehrter Herr Prof. Wust,

    ich bitte heute wieder einmal um Ihre Hilfe.

    Diagnose: Zungengrundtumor T3 N2c Mo.
    Radiochemotherapie im Sept. 02 abgeschlossen.
    In der Woche vor Weihnachten wurde bedingt durch Gallensteine die Gallenblase entfernt.

    Befund der zweiten Nachuntersuchung am 22.01.03:
    Endoskopie Pharynx +
    Larynx: o.B.
    Ultraschall Hals: o.B.

    Nun meine Frage, bzw. Problem:
    Mein Mann hat mittlerweile 20 kg abgenommen (bei einer Größe von 1,80 m - 69 kg).
    Essen geht schlecht wegen Geschmacksverlust und rediz. Erbrechen ca. alle 2 Tage.
    Welche Ursachen kann dieses Erbrechen haben?
    Was können wir tun?
    Besteht evtl. Zusammenhang mit PEG (gelegt im Juni 2002). Mein Mann ernährt sich seit ca. 3 Wochen nicht mehr über die PEG.
    Außerdem ist diese stetige Müdigkeit - Gründe????

    Medikamente:
    - Transtec (Pflaster) 52,5 µg/h - alle 3 Tage
    - Nexium mups 40 mg - 1x täglich
    - Salagen (Speichelbildung) - 4 x täglich
    - vor dem Essen -nach Bedarf- Paspertin ca. 15 Tropfen
    - seit 21.01.03 Lactocur N2 Sirup - 3x täglich 15ml

    Ich bitte um Ihren Rat.
    Herzlichen Dank dafür, daß Sie uns während der vergangenen 7 Monate immer wieder weiter geholfen
    haben.
    Liebe Grüße
    Renate Karl

  • RE: Zungengrundca


    Wenn die PEG noch liegt, könnte man doch zusätzlich darüber etwas Kalorien zuführen. Das Erbrechen ist vielleicht auf eine allgemeine Überempfindlichkeit nach Chemotherapie, unter Morphin, bei Geschmacksverlust usw. zurückzuführen. Vielleicht gibt es mehrere Einflüsse. Trotzdem kann man gegen Übelkeit/Erbrechen schon etwas tun. Wenn Paspertin und langsames/häufiges Essen nicht hilft, eventuell medikamentös, z.B. Vomex u.a., im nächste Schritt Psyquil. Vielleicht ist es auch ein Gewöhnungsprozeß, nachdem lange über die PEG ernährt wurde. Bei solchen Reizungen können auch Trainingsaspekte eine Rolle spielen. Die o.g. Medikamente können helfen.
    Müdigkeit (s. Fatigue-Syndrom) kann ebenfalls viele Ursachen haben. Schilddrüsenfunktion muß geprüft werden (nach Bestrahlung). Ansonsten hängt das mit Flüssigkeit (ausreichend?), Nahrung, Morphin (s. Pflaster), Hb (nach Chemo) und allgemeiner Motivationslage zusammen.

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