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Frage an Prof. Wust

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  • Frage an Prof. Wust

    Sehr geehrter Prof.Wust,
    ich hatte schon einmal an diesen Forum teilgenommen und über meinen Sohn berichtet, der ein ca 1cm großen Epidermoid oder Hamartom in der Corona ratiata rechts hat. Neulich musste er am Blinddarm operiert werden und die Ärztin machte mich auf das Risiko aufmerksam, falls es sich um ein Hamartom handelt, daß es platzen könnte. Meine Frage ist nun, wenn es sich um ein Hamartom handeln sollte, kann es jederzeit platzen? Und woran merke ich das? Meine 2. Frage wäre zu seinen Kopfschmerzen. Er hat diese sehr häufig, auch Nachts. Da alle Untersuchungen u.a. auch beim Augenarzt, ohne Ergebnis waren, könnten diese Kopfschmerzen vom Tumor stammen?
    Vielen Dank für Ihren Mühe.


  • RE: Frage an Prof. Wust


    Es kann sich um einen Hinweis auf eine Blutungsgefahr handeln. Das hängt von der Gefäßsituation ab. Ich denke, in der MR-Untersuchung, die damals durchgeführt wurde, muß man das beurteilen können. M.E. ist ein Hamartom nicht mit höherer Blutungsgefahr verbunden. Im Zweifel müßte eine (digitale) Angiographie durchgeführt werden, um das zu beurteilen. Kopfschmerzen könnten schon mit einer Raumforderung zusammenhängen. Das wäre bei stärkerer Durchblutung (Pulsation) vielleicht etwas wahrscheinlicher. Beweisen kann man das kaum (wenn kein Ödem nachweisbar ist). Man wird auch nicht ausschließlich deswegen eine Operation empfehlen. Da müßten schon Hinweise auf eine Größenzunahme dazukommen.

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