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Lungenkrebs und Lebermetastasen

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  • Lungenkrebs und Lebermetastasen

    Guten Tag!
    Ich hätte gerne eine Stellungnahme von ihnen.
    Es geht um meinen Großvater(79 Jahre alt).Bei ihm wurden heute Lebermeatstasen und Lungenkrebs festgestellt.Er wird am Montag auf die Krebsstation verlegt und bekommt eine Chemotherapie.Die ersten Anzeichen waren Gewichtsverlust und große Appetitlosigkeit.Daraufhin fuhr er ins Krankenhaus.Unter der Leber wurde ein Geschwulst festgestellt und zudem schwarze Flecken.Leider weiss ich nicht wie groß und zahlreich sie vorhanden sind.Meine Frage nun.Bestehen Heilungschancen bei meinem Großvater?Und wie lange hätte ungefähr bei einer Heilung oder Nichtheilung noch zu leben?Außerdem,wie hoch sind seine Chancen auf eine Heilung in etwa?
    Ich hoffe auf ihre Antwort.
    MfG Natascha Diekmann(15)


  • RE: Lungenkrebs und Lebermetastasen


    Hallo Natascha,

    Es handelt sich anscheinend um ein weit fortgeschrittenes Krebsleiden.
    Eine Heilung ist da leider nicht mehr zu erwarten.
    Wie lange ihr Großvater noch leben wird kann ich ihnen auch nicht sagen.Das wird auch kein anderer Arzt können.
    Bei älteren Patienten können es auch in diesem Stadium noch viele monate sein da die Krebserkrankung im allgemeinen langsamer fortschreitet als bei jüngeren Patienten.
    Die Heilungschancen sind beim Befall mehrerer Organe leider gleich Null.
    Die Chemo hat in diesem Stadium nur noch eine Lebensverlängernde aber keine heilende Wirkung.

    Gruß
    M.Dorsch

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    • RE: Lungenkrebs und Lebermetastasen


      Bei einem metastasierenden Lungenkarzinom ist eine Heilung leider nicht mehr möglich. Durch die Chemotherapie kann eine vorübergehende Rückbildung und ein Stillstand erreicht werden. Die Erwartung liegt im Bereich von Monaten bis zu einem Jahr. Es gibt aber immer wieder Ausreißer, die angegebenen Werte sind also nur Anhaltspunkte, von denen im Einzelfall Abweichungen vorkommen.

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      • RE: Lungenkrebs und Knochenmetastasen


        Sehr geehrter Herr Prof. Wust,
        meine Schwester hat einen 1cm großen-wegen der Lage- nicht operablen Lungentumor -entdeckt juli 2002). Knochenmetastasen sind im Schlüsselbein, im Hüftknochen und im Sitzbein. Die Hüfte wurde nach Bruch operiert. Die Metastase konnte nicht vollständig entfernt werden. Jetzt 3 Wochen nach der Bestrahlung aller Knochenmetastasen ist das Sitzbein gebrochen. Sie kann seit heute auch nicht mehr an Krücken laufen. Das Sitzbein soll man nicht operieren können. Jetzt liegt sie im Krankenhaus. Wie sind in einem solchen Fall die Chancen auf einen Stillstand? Wie lange ist in etwa die Lebensdauer . Sie ist 55 Jahre. Sollte man überhaupt noch die Qualen der Chemo- und Stahlentherapie diesem Menschen zumuten? Gibt es andere Behandlungsmöglichkeiten- Alternativmedizin? Vielen Dank für Ihre Mühe !
        Mit freundlichem Gruß Elvira Hildegard

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