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Rektumcarcinom

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  • Rektumcarcinom

    Sehr geehrter Prof. Wust,
    ich hatte Ihnen schon öfter gemailt, allerdings in Sachen eines cholangiozellulären ca. Mein Mann wurde nun erneut operiert, nachdem er eine Darmblutung hatte. Man hat nun, nach fast 2 Jahren den Primarius gefunden. Dieser hat einiges angerichtet. Die Lebermetastasen hatten wir durch LITT entfernen lassen. Nun wurde nach 8 stündiger OP an der Med. Hochschule Hann. ein Adenoca. des Rektums entfernt, außerdem ausgedehnte Peritonealcarzinose, metastasierung in das omentum majus, 6 Lymphknotenmetastasen von 16 waren befallen, UICC-Klass. pT4, pN2, pM1. Er hat alles super überstanden und es geht ihm wieder gut. Die Ärzte meinten, er sei ein med. Wunder...Nun aber zu meiner Frage: Welche adjuvante Chemotherapie würden Sie empfehlen, denn es soll noch in der Lunge ein Befund sein, außerdem denke ich dass nach dieser ausgedehnten Peritonealcarzinose doch auch insbesondere etwas getan werden sollte. Die Resektionsränder vom Colon waren übrigens tumorfrei. Gibt es außer Chemo noch etwas anderes? Bestrahlung oder Hyperthermie? Schon jetzt ganz herzlichen Dank für Ihre Antwort

  • RE: Rektumcarcinom


    Man kann bei einem metastasierenden Rektumkarzinom (Peritoneum, ev. Lunge, früher Leber) nicht von einer adjuvanten Chemotherapie sprechen. Vielmehr geht es um die chemotherapeutische Behandlung der (vorliegenden) Metastasen. Da gibt es eine Reihe guter Schemata beim kolorektalen Karzinom – man beginnt üblicherweise mit Irinotecan und 5-FU (sog FOLFIRI). Lassen Sie sich von einem Onkologen beraten. Die Ganzkörper-Hyperhermie (zusätzlich) wäre ev. zu diskutieren (da sind Sie bei Fr. Prof. Hegewisch, Hamburg, Uniklinik – Eppendorf, an der richtigen Adresse).

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