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Leberkrebs

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  • Leberkrebs

    Gestern wurde bei meinem Schwiegervater Leberkrebs ,durch eine Blutuntersuchung diagnostiziert.Vor ca.6 Wochen waren die Leberwerte bei einer durchgeführten Blutuntersuchung im Krankenhaus laut Auskunft des behandelnden Artztes vollkommen in Ordnung.
    Meine Frage:Wie schnell kann sich ein Tumor bilden,
    und wie hoch ist das Risiko einer Streuung in diesem Zeitraum?In den letzten drei Wochen erfolgte
    ein extremer koerperlicher Verfall gefolgt von einem Herzinfarkt und einer Gewichtsabnahme von ca.15 kg.Kann man hierbei davon Ausgehen das der Tumor bereits Metastasen gebildet hat?
    Für eine offene Antwort wären wir dankbar,da sich die behandelnden Ärtzte im Moment sehr bedeckt halten


  • RE: Leberkrebs


    Wenn der Tumor jetzt durch eine Blutuntersuchung diagnostiziert wurde, handelt es sich bei dieser Untersuchung wahrscheinlich um eine Tumormarkerbestimmung. Das bedeutet, dass vor 6 Wochen nur die "normalen" Leberwerte untersucht wurden, die damals noch in Ordnung waren. Die Tumormarkerbestimmung ist oft sehr teuer und wird deshalb nur bei klinischem Verdacht durchgefuehrt.
    Um die Frage nach der Geschwindigkeit des wachstums beantworten zu koennen, muss man wissen, wie gross der Tumor jetzt ist und aus was fuer einem Gewebe er besteht. Ist er ein Lebereigener Tumor (HCC) oder evtl. ein Leberherd eines anderen Tumors (Lunge, Darm, Pankreas, Magen....).
    Manche dieser Tumoren wachsen sehr schnell (in einigen Wochen),manche brauchen mehrere Monate bis Jahre. Alle haben jedoch das Potenzial zu metastasieren.
    Eine sostarke Gewichtsabnahme in wenigen Wochen spricht fuer eine grosse Tumormasse und damit fuer ein hohes Risiko, dass sich bereits Metastasen gebildethaben, sicher kann man das aber aus den von Ihnen genannten Angaben nicht sagen.
    Wichtig vor einer Therapie ist es, moeglichst genau zu wissen, ob es sich um einen lebereigenen Tumor oder eine Metastase handelt, da je nach Groesse und Ausbreitung (sowie Allgemeinzustand des Patienten) u.U. eine Lebertransplatation in Frage kommen wuerde.Bitte besprechenSie deshalb Ihre Fragen auch nocheinmal mit dem behandelnden Arzt Ihres Schwiegervaters.

    Kommentar


    • RE: Leberkrebs


      Mein Schwiegervater hat Leberkrebs durch einen
      Virus. Er hatte in laufe der Zeit mehrmals Gelb-
      sucht,bevor die Hepatits diagnostiziert wurde.
      Er bekam ein halbes Jahr Spitzen, die eine ähnliche Nebenwirkung wie die Chemo-Therapie hat.
      Das ist jetzt 4 Jahre her, erst jetzt wurde der
      Leberkrebs entdeckt. Welche Chancen hat ein Leber-
      Krebs-Patient mit Chemo-Therapie?

      Für eine Antwort bedanke ich mich. te Vrügt

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