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Etwas Blut auf dem Toilettenpapier

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  • Etwas Blut auf dem Toilettenpapier

    Hallo,

    ich bin 26 und männlich.

    Ich habe Ende Juli eine Darmspiegelung, weil ich seit etwa drei Jahren im linken Unterbauch manchmal so ein komisches Druckgefühl (selten auch mal leichte Schmerzen) habe und die Diagnose meines Hausarztes "weiche Leiste" in der Chirurgie mit Ultraschall nicht bestätigt werden konnte.

    Diese Stelle macht sich in letzter Zeit eher weniger bemerkbar (evtl. durch meine ballaststoffreichere Ernährung), durch meine ständigen Internetrecherchen werde ich so langsam aber zu einer Art Angstpatient.

    Ich entschuldige mich bei allen, die hier eine ernsthafte Erkankung haben und über meine (hoffentlich) "Wehwehchen" nur Lachen können. Trotzdem kann ich momentan an nichts anderes denken und stehe jeden Tag große Ängste durch.

    ---

    Zu meinem akutellen Problem:

    Seit etwa drei Tagen habe ich nach dem Stuhlgang bei den letzten "Abwischern" immer einige Pünktchen Blut auf dem Toilettenpapier. Das ist mir vorher erst ein einziges Mal aufgefallen (ungefähr vor einem Jahr, hat von alleine wieder aufgehört).

    Jetzt habe ich einfach mal ausprobiert was passiert, wenn ich etwas später meinen Hintern abwische (sorry), ohne direkt vorher Stuhlgang gehabt zu haben. Nach einigen Abwischern habe ich hier wieder Blut auf dem Toilettenpapier. Mit jedem Abwischer wird es ein bisschen mehr und wenn man etwas wartet, wird es wieder weniger.

    Habe ich vielleicht einfach nur einen wunden Hintern? Beim Googeln stößt man immer nur auf die schlimmsten Diagnosen, solche simplen Erklärungen tauchen dabei leider nie auf. Um den "Eingang" herum scheint alles auch gerötet zu sein, was mich wegen meiner "Versuche" mittlerweile aber auch nicht wundert.

    Ich bringe das aufgrund meiner Angst natürlich mit meiner komischen Druckstelle in Verbindung, die hat sich in den letzten Jahren aber keineswegs verschlimmert, was man bei einer schlimmen Erkrankung nach drei Jahren ja erwarten würde, oder?

    ---

    Über einige Antworten würde ich mich sehr freuen. Da die DS erst im Juli ist, möchte ich mich bis dahin gerne etwas beruhigen.

  • Re: Etwas Blut auf dem Toilettenpapier

    Meiner Ansicht nach ist Deine Angst unbegründet. Blut am Toilettenpapier entstammt i.d.R. dem Enddarm. Der Anus ist sehr gut durchblutet und kann durch das häufige Wischen etwas gereizt sein. Lass' Deinen Allerwertesten einfach mal ein bisschen in Ruhe, dann hört es von selbst auf zu bluten.

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    • Re: Etwas Blut auf dem Toilettenpapier

      Hallo McCoy,

      zu allererst für solche Probleme wie deine gibt es hier in Onmeda die betreuten Forum "Blähungen", "Reizdarm", "Magen", "Hämmorhiden". Du solltest es dort versuchen. Frau Dr. Schönenberg wird dir sicher antworten.

      Hier ist ein Krebsforum für bereits diagnostizierte Krebserkrankungen! Keine Angst vor Krebs. Und auch noch ohne Expertenrat.


      Da du hier postest, vermute ich deine größte Angst ist Darmkrebs. Dazu kann ich dir sagen, deine Symptome sprechen überhaupt nicht dafür. Es wird irgendeine harmlose Verletzung des Afters sein. Viel rumreiben etc. verstärkt nur die Beschwerden.

      Darüberhinaus bist du für Darmkrebs viel zu jung. Junge Menschen die Darmkrebs haben, haben eine bestimmte familiäre Vorbelastung oder Colitis Ulcerosa/Crohn Colitis. Und das wüsstest du, würden diese Faktoren auf dich zutreffen.

      Also mach dir keine Gedanken. Warte in aller Ruhe die Spieglung im Juli ab.

      LG July

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      • Re: Etwas Blut auf dem Toilettenpapier

        Danke für die Antworten, das beruhigt mich etwas.

        Wenn meine Schmerzen oder Druckgefühle (punktuell im linken Unterbauch und in der Leiste) mit einer schlimmen Erkrankung zusammenhängen, wären sie nach über 3 Jahren doch eher schlimmer geworden bzw. hätten sich doch dann noch andere Symptome bemerkbar gemacht, oder?

        Sie tauchen nur manchmal auf und sind dann für 5 bis 15 Minuten spürbar - dann wieder aber tagelang gar nicht. Wenn sie da sind, verändern sie sich abhängig von meinen Bewegungen oder dem Druck, den ich auf diese Körperregion ausübe. Wenn die Beschwerden nach einigen Minuten verschwinden, lassen sie sich nicht mehr reproduzieren.

        Ich kann mich an einen Tag (vor 1 oder 2 Jahren) erinnern, an dem es mal intensiver war und ich mir große Sorgen gemacht habe, so schlimm war es aber nie wieder.

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