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7 Tumore im Kopf

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  • 7 Tumore im Kopf

    Hallo

    Bei meinem Schwiegervater (56) wurden 7 Tumore im Kopf festgestellt und davon sind 2 bösartig laut der Ärzte. Zusätzlich wurde im linken Lungenflügel auch ein Tumor entdeckt, der aber jetzt erst mit einer entnommenen Probe untersucht werden soll. Wie sind die Prognosen bei solchen Fällen?
    Ein Tumor sitzt im Hinterkopf/Nackenbereich und sollte eigentlich operiert werden weil dieser wohl das Hirnwasser ansteigen lässt. Die OP wurde aber jetzt abgesagt weil die Ärzte erst wissen wollen was das genau für ein Tumor in der Lunge ist.
    Ist das alles normal ????
    Kann Man nicht einfach den linken Lungenflügel entfernen?


    MfG
    Christina


  • Re: 7 Tumore im Kopf


    [quote Chris241985]Hallo

    Bei meinem Schwiegervater (56) wurden 7 Tumore im Kopf festgestellt und davon sind 2 bösartig laut der Ärzte. Zusätzlich wurde im linken Lungenflügel auch ein Tumor entdeckt, der aber jetzt erst mit einer entnommenen Probe untersucht werden soll. Wie sind die Prognosen bei solchen Fällen?
    Ein Tumor sitzt im Hinterkopf/Nackenbereich und sollte eigentlich operiert werden weil dieser wohl das Hirnwasser ansteigen lässt. Die OP wurde aber jetzt abgesagt weil die Ärzte erst wissen wollen was das genau für ein Tumor in der Lunge ist.
    Ist das alles normal ????
    Kann Man nicht einfach den linken Lungenflügel entfernen?


    MfG
    Christina

    Bitte um fachmännische Antwort, sind verzweifelt.

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    • Re: 7 Tumore im Kopf


      Es spricht viel dafür, dass ein ins Gehirn metastasierendes Lungenkarzinom vorliegt. Vermutlich liegen mehrere Hirnmetastasen vor (eher mehr als 2). Es ist sehr vernünftig, zunächst die Histologie des Primärtumors (in der Lunge) abzuwarten. Es könnte ein kleinzelliges oder nicht-kleinzelliges Bronchuskarzinom sein oder sogar ein seltener Spezialfall. Daraus ergeben sich vollkommen unterschiedliche Behandlungsstrategien.
      Eine so belastende Op wie Entfernung eines Lungenflügels kommt hier sicher nicht in Betracht, wenn Hirnmetastasen vorliegen. Zunächst müssen diese Hirnmetastasen behandelt werden. Zusätzlich zu einer eventuellen Resektion, um eine (schnelle) Entlastung der inneren Liquorräume zu erreichen, gehört auf jeden Fall eine Bestrahlung. Parallel könnte man mit einer Chemotherapie beginnen – aber das hängt von der Histologie ab.
      Leider ist die Prognose in einem solchen Stadium statistisch nicht besonders gut, aber es könnte sich in einzelnen Fällen auch ein günstiger Verlauf ergeben, so dass man mit der Therapie beginnen sollte. Die Prognose hängt auch von der Histologie ab.

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