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Nasopharynxkarzinom

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  • Nasopharynxkarzinom

    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Bei mir wurde im August 2009 ein Nasopharynxkarzinom Größe 4 ohne Metastasen festgestellt und mit einer Radio-Chemotherapie behandelt. Bisher habe ich keine Rezidiven. Vor 3 Wochen hat sich jedoch eine Zustand eingestellt, dass ich nicht mehr mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus zum MRT wegen Panikattacken kann. Das hatte ich noch nie. Mein Hausarzt hat mir letzte Woche blut abgenommen. Der SCC Wert war 1,2 (unter 1,5 unbedenklich). Meine Frage ist, welche Bedeutung der SCC Wert für die Verlaufskontrolle eines Nasopharnyxkarzionoms hat und ob die Panikattacken Anzeichen für ein Rezidiv sein können. Vielleicht können Sie mir da helfen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Klaus Hermann

  • Re: Nasopharynxkarzinom


    Der SCC Wert ist zur Verlaufskontrolle nicht besonders gut geeignet. Er ist vor allem nicht sehr sensitiv (empfindlich), d.h. es gibt Rezidivfälle ohne SCC-Anstieg. Besser zur Kontrolle ist das MRT geeignet (zur lokalen Beurteilung). Ich kann mir eigentlich keinen Zusammenhang zwischen Panikattacken und einem Rezidiv vorstellen (vor allem nicht aus der Ferne). Um es besser beurteilen zu können, müsste ich etwas mehr über die Art der Panikattacken wissen. Liegt es vielleicht am MRT? Da reagieren Patienten nicht so selten mit Panik wegen der Enge.

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    • Re: Nasopharynxkarzinom


      Sehr geehrter Herr Prof.Wust!
      Vielen Dank für Ihre Antwort. Im Dezember 2011 wurde an der Felsenbeinspitze im Rahmen des MRT etwas festgestellt, von dem gesagt wurde, dass es möglicherweise ein Rezidiv sein könnte. Es könne aber auch etwas anderes z.B. Entzündung, schlechte Belüftung der TUBE etc sein. Mein HNO Arzt meinte, dass seien reine Zufallsbefunde. Nicht aussagekräftig. Bis Mai hat sich der Befund auch nicht geändert. Das heißt er ist nicht gewachsen. Mein Hausarzt sagte, wenn es ein REzidiv sei, dann wäre es in dem halben Jahr gewachsen. Jetzt seit 3 Wochen habe ich diesen Zustand, dass ich weite Fahrten mit dem Krankenwagen nicht machen kann, da ich befürchte dort Panik zu bekommen. Ich musste den MRT Termin am 12.7.2012 absagen, da ich einfach nicht nach Bonn komme. In ein näher gelegens Krankenhaus würde ich mit dem Krankenwagen kommen. Mein Hausarzt ist jetzt 3 Wochen in Urlaub, so dass wir nach seinem Urlaub schauen, was wir machen. Er sagte vor seinem Urlaub, da der SCC Wert so gut sei, könnten wir wegen dem MRT noch 1 Monat warten (das wären dann 3,5 Monate). Das ein Rezidiv nicht in allen Fällen zu einem erhöhten SCC Wert führt, vor allem bei noch kleinen Rezidiven, ist mir bekannt. Aber es wird auch immer wieder betont (z.B. vom Krebsinformationsdienst in Heidelberg) dass häufig Rezidive zu einem hohen SCC Wert führen. Vielleicht können Sie Herr Prof Wust nochmal schreiben, da ich doch sehr beunruhigt bin.
      Mit freundlichen Grüßen
      Klaus Hermann

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      • Re: Nasopharynxkarzinom


        Sehr geehrter Herr Prof. Wust!
        Ich hatte eins vergessen in meiner Mail von eben. Ich habe kein Gewicht abgenommen. Die Tatsache, dass ich nicht mehr in ein weiter gelegenes Krankenhaus zum MRT mit dem Krankenwagen fahren kann, ist nicht von einer Appetitlosigkeit begleitet.
        Mit freundlichen Grüßen
        Klaus Hermann

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