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Strahlenbelastung bei Mammographie

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  • Strahlenbelastung bei Mammographie

    Hallo,
    nach der Bestrahlung der li Brust,
    sollte ich ja weiterhin zur Nachsorge hier in Erlangen gehen!

    Ich habe aber Angst vor einer unnötigen Strahlenbelastung durch die Mammographien, die ja 1x im Jahr gemacht werden re und li gemacht werden.

    Sollte ich diese besser weglassen?

    und wie hoch ist eine Strahlenbelastung von 1x Lungen CT das ist auch dummerweise zur Kontrolle der Lunge damals vor 2 Jahren im der Strahlentherapie in Erlangen hab machen lassen!
    nicht, daß meine Lunge jetzt geschädigt ist!

    Besten Dank!

    Ruth

  • Re: Strahlenbelastung bei Mammographie


    Die mittlere Parenchymdosis bei einer Mammographie beträgt 1 mSv. Das daraus resultierende Risiko kann man getrost vernachlässigen, wenn man es mit den Risiken eines bereits manifesten Tumors vergleicht. Da besteht ja nach dem ersten Mammakarzinom, wie Sie wissen sollten, ein erhöhtes Risiko für das Auftreten eines Zweitkarzinoms. Darüber hinaus nimmt das Strahlenrisiko der Brust mit dem Alter ab. Probleme bestehen bei jungen Frauen < 30 Jahre. Das Risiko nähert sich der Null bei Frauen > 50 Jahre (mit steigendem Alter). Sie können selbst Ihre Schlüsse in Abhängigkeit vom Alter ziehen.
    Das Thorax-CT (10 mSv Parenchymdosis) führt zu einem etwas höheren Risikofaktor von 1/100 %, also 1:10.000. Das ist immer noch sehr wenig. Ihre Lunge ist bestimmt nicht geschädigt deswegen. Trotzdem wird ein Thorax-CT nach Mammakarzinom nicht routinemäßig durchgeführt, sondern nur bei Verdachtsmomenten. Bitte beachten Sie, dass für alle radiologischen Untersuchungen eine rechtfertigende Indikation bestehen muss (der Vorteil für den Patienten muss über dem Risiko liegen).

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    • Re: Strahlenbelastung bei Mammographie


      Hallo,

      besten Dank für Ihre Antwort; das ist beruhigend;

      es waren weiße Stelle auf der Lunge sichtbar, aber harmlos;
      trotzdem hätte das Lungen CT nicht unbedingt sein müssen!

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      • Re: Strahlenbelastung bei Mammographie


        die Brust ist ja 6 Wochen lang jeden Tag von außen bestrahlt und mit Brachytherapie von innen. Jan 2011 / Ops im Mail 2010.

        Die Ärzte hier in Erlangen sagen ja auch, daß jetzt die Wahrscheinlkeit eines Rezidiv unter 2% liegen sollte??

        aber jetzt nach 1,5 Jahren werde ich noch mal wieder zur Kontrolle gehen!

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        • Re: Strahlenbelastung bei Mammographie


          ein Knochenszintigramm hat mir damals das Brustzentrum Erlangen empfohlen, habe ich aber abgelehnt;

          da ich tc 1 hatte.

          evtl sollte ich noch alle 6 Monate eine Zometa-Infusion machen,
          was ich mir im Moment noch überlege.

          Besten Dank.

          und viele Grüße R. Endlein

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          • Re: Strahlenbelastung bei Mammographie


            Das Risiko eines Rezidivs (unter 2%) erscheint Ihnen gering. Das ist schön, dass Sie das so sehen, und es trifft ja auch zu. Nur ist das Risiko aus einer radiologischen Untersuchung (über das Sie so lange nachdenken und was Sie offenbar sehr beschäftigt) noch 200fach kleiner. Wenn Sie also als Mensch neben dem Eifelturm stehen, entspricht die Größe des Menschen dem Risiko eines CT und der Eifelturm in seiner vollen Höhe zeigt das Risiko für das Rezidiv an. Ich sage das nicht, um Sie zu beunruhigen. Ich möchte nur, dass Sie die Risiken im richtigen Verhältnis sehen.

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