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Strahlenbelastung durch Mammographie und PRT

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  • Strahlenbelastung durch Mammographie und PRT

    Hallo , ich bin zum Mammographie Screening eingeladen, auf Grund vieler Milchdrüsen mußte ich diese Untersuchung schon einige Male vor meinem 50 Lebensjahr vornehmen lassen. Nun ist die Mammographie doch in zweifelhaften Ruf gekommen wegen der hohen Strahlung und der vielen Überdiagnosen.Das allein lässt mich überlegen den Termin war zu nehmen.
    Jetzt habe ich am gleichen Tag noch einen Termin zur PRT in der Brustwirbelsäule, das ist doch mit Sicherheit der Strahlung zuviel???zumindest an einem Tag. ich würde mich sehr über eine Expertenmeinung freuen
    .vielen Dank

  • Re: Strahlenbelastung durch Mammographie und PRT

    Hallo!
    Ich bin jetzt zwar kein Experte,aber
    ich würde die Mammographie machen lassen!Die modernen Geräte heutzutage haben eine sehr niedrige Strahlenbelastung....und der Nutzen ist sicherlich größer als der vermeintliche Schaden.Ich bin 55 Jahre alt und habe bereits 15 Mammographien wegen mastopathischen Veränderungen,Zysten ect. hinter mir.Die erste bekam ich im zarten Alter von 23 mit einem veraltetem Röntgengerät(also 1982) und-Hurra,ich lebe noch!!Eine gleichalterige Bekannte von mir war nie bei einer solchen Untersuchung und hat jetzt fortgeschrittenen BK.Ist alles relativ...
    Gruß suleikah

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    • Re: Strahlenbelastung durch Mammographie und PRT

      Zunächst spielt es keine Rolle, ob eine Strahlenexposition in diesem niedrigen Dosisbereich am gleichen Tag oder an verschiedenen Tagen erfolgt. Das (niedrige) Risiko ist gleich. Allerdings weiß ich nicht, was PRT heißt. Normalerweise wird die Wirbelsäule mit der MRT untersucht. Das ist aber eine Methode, bei der überhaupt keine Strahlenexposition erfolgt, da nur Magnetfelder und elektromagnetische Wellen für die Bilderzeugung genutzt werden.
      Die Mammographie ist nur bei jungen Frauen unter 30-40 Jahren etwas bedenklich. Ab 50 Jahren ist das Risiko durch eine Mammographie vernachlässigbar. Die Parenchymdosis liegt bei 1 mSv. Daraus resultiert ein Risiko von 1:100.000 für die Induktion einer Krebserkrankung. Etwas anderes ist die Problematik des Screening allgemein. Es kann tatsächlich zu unnötigen Eingriffen und Beunruhigung kommen, wenn sich Gesunde einem Screening unterziehen. Andererseits gibt es auch eine Gruppe, die von einer frühen Diagnose profitiert. Letztlich ist die Teilnahme am Screening eine persönliche Entscheidung. Wenn man teilnimmt und nichts findet, ist man eventuell ruhiger. Das könnte auch ein Aspekt sein.

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