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Neuroendokrines Karzinom in der Nase

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  • Neuroendokrines Karzinom in der Nase

    Mir wurde Ende Oktober 2008 ein 14 cm langes neuroendokrines Karzinom in der Nase entfernt. Vor 3 Wochen Nachop mit Entfernung von 10 Lymphknoten. War alles negativ. Die Strahlenklinik will dennoch eine Bestrahlung der Nase vornehmen. Mein HNO und der Operateur haben mir davn abgeraten. Da dieses Karzinom sehr schlecht gegen Bestrahlung anspricht und auch keine Erfahrungswerte vorliegen (für die Nase). Zum anderen wächst es sehr langsam (ich hatte es bestimmt 10 Jahre). Mein HNO meint durch regelmäßige Untersuchungen rechtzeitig Veränderungen zu bemerken.
    Hat jemand Erfahrung mit einem ähnlichen Fall?

  • Re: Neuroendokrines Karzinom in der Nase


    Die Gefahr eines Rezidivs (Rückfall) hängt vom genauen Befund des Operationsresektates ab: wie weit sind die Schnittränder vom Tumor entfernt, erreicht der Tumor den Schnittrand etc. Wenn der Tumor nirgends den Schnittrand erreicht, spricht man von einer R0-Resektion. Darüber haben Sie nichts geschrieben. Die Tumorgröße kann ich kaum glauben. Das ist vermutlich ein Irrtum. Eine Bestrahlung wäre hier generell nur sinnvoll, wenn eindeutige Risikofaktoren für ein Lokalrezidiv bstehen. Das müssten Sie klären, indem Sie näher bei den Strahlentherapeuten nachfragen. Es ist richtig, dass für solche Karzinome keine allgemein verbindlichen Richtlinien vorliegen.
    Nach meiner Einschätzung ist in solchen Fällen eher den Empfehlungen des Operateurs bzw. der Kliniker zu folgen, es sei denn, dass Sie wichtige Befunde nicht mitgeteilt haben. Die vorgeschlagene Strategie (wait and see) ist vertretbar. Sie sollten dann aber auf die notwendigen engmaschigen Kontrollen achten.

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    • Re: Neuroendokrines Karzinom in der Nase


      Vielen Dank für die Antwort.

      Das Karzinom war abgekapselt und sämtlicht Untersuchungen CT, Kernspint und vor allem das Szintigramm hat ergeben, dass nichts mehr vorhanden ist.
      ie Größe ist so schon richtig, das es sich wie ein Wurm in der Nasenhöhle geschlingelt hat und nach der OP habe ich jezt eine riesige Höhle bekommen. Die ich auch 2 x die Woche von meinem HNO von Borken reigen lassen muß. Dazu schaut er auch immer mit den Endoskop in die Nase.

      Mit freundlichen Grüßen
      kira

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