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cerebrales Angiom

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  • cerebrales Angiom

    Hallo.

    Ich habe eine wichtige Frage:

    Ich habe seit 3 Jahren MS und muß deswegen regelmäßig zum MRT.
    Man hat zusätzlich bei mir festgestellt, dass ich ein cerebrales Angiom habe, welches mir wirklich Sorgen macht. Mir hat das kein Arzt mitgeteilt, aber da ich mir jeden Bericht kopieren lasse, bin ich darauf gestoßen. Nun meine Frage: Wie schlimm ist so ein Angiom? Muß ich es entfernen lassen? Oder bildet sich so etwas wieder zurück?

    Ich wäre Ihnen für eine Antwort wirklich sehr dankbar!


  • Re: cerebrales Angiom


    Ein Angiom ist eine Gefäßmissbildung (also i.d.R. angeboren). Ein Angiom ist nur dann therapiebedürftig, wenn eine Blutung aufgetreten ist, oder wenn die Gefahr besteht, dass eine Blutung auftrteten könnte. Das liegt an der Größe, Lage und der Gefäßkonstellation. Richtig beurteilen kann man den Gefäßaufbau nur, wenn eine Angiographie durchgeführt wurde. Ich kann nicht beurteilen, ob das hier zu empfehlen ist, da ich keine weiteren Fakten kenne. Wenn man mit Ihnen gar nicht darüber gesprochen hat, hält man das Angiom wohl für harmlos.

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    • Re: cerebrales Angiom


      Hallo nochmal!

      Ich habe mich gestern in der Neurochirurgie bzgl. meines Angioms vorgestellt.
      Es ist wirklich sehr klein und seit 3 Jahren (da war ich zum ersten Mal im MRT) unverändert was die Größe betrifft.
      Jedoch riet man mir, es operativ entfernen zu lassen, wovor ich nun natürlich Angst habe!
      Könnten Sie mich vielleicht darüber aufklären, ob vorab zwingend eine Angiographie gemacht werden muss und muss man es per OP entfernen lassen oder reichen auch Bestrahlungen?
      Welche Therapiemöglichkeiten stehen zu Verfügung und wie laufen diese ab?
      Es belastet mich wirklich sehr, zumal ich ja auch an Multiple Sklerose erkrankt bin mit einer erhöhten Schubfrequenz und mein Immunsystem aufgrund dessen sowieso schon angegriffen ist.
      Ich wäre Ihnen für eine Antwort wirklich sehr dankbar!

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      • Re: cerebrales Angiom


        Ein kleines Angiom, welches über Jahre konstant bleibt (und offenkundig keine Beschwerden verursacht), muss nicht unbedingt behandelt werden. Wenn Sie damit zu einem Neurochirurgen gehen, wird/muss man Ihnen natürlich eine Entfernung anbieten. Es könnte ja eine Blutung auftreten. Aber die Entscheidung müssen Sie treffen. Vor einer Op sollte bestimmt eine Angiographie durchgeführt werden. Der Chirurg muss ja genau über die Gefäßverhältnisse informiert sein. Eine Bestrahlung ist hier eher keine Alternative. Man führt sie nur durch, wenn die Behandlung dringend ist und eine Op ausscheidet.
        Vielleicht hatte es gute Gründe, den Befund nicht zu erwähnen. Jetzt wird die Sache furchtbar kompliziert. Dabei wäre „Wait & See“ vielleicht keine schlechte Lösung.

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