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Bandscheibenprobleme

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  • Bandscheibenprobleme

    Hallo,

    mein Sohn ist 12 Jahre alt. Er klagte in letzter Zeit immer wieder über Kreuzschmerzen. Ich führte es auf sein enormes Wachstum hin, bekam aber vom Kinderarzt eine Überweisung zum Orthopäden. Nach dem Besuch gingen wir mit einem Rezept zur KG nach Hause. Nach 6 maliger therapie trat keine Besserung auf und als er heute dann zum MRT musste kam eine niederschmetternde Diagnose.
    Er hat eine starke Abnutzung an der Bandscheibe L4 /5 und der Befundende Arzt sah auch eine Hernie mit Gewebswasser das auf das Rückenmark drückt.
    Der Orthopäde meinte dann das würde Auswirkungen auf sein späteres Berufsleben haben und wenn er weiter seinen Lieblingssport Fußball ausübt bekäme er mal einen Bandscheibenvorfall.
    Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen ??? Bei seinem Kind meine ich, wie gesagt mein Sohn ist erst 12 !!!!
    Würde mich freuen, wenn mir jemand antwortet.

    MFG
    Mutti69


  • RE: Bandscheibenprobleme


    Bei mir selbst hat man im 12. Lebensjahr die sog. „Scheuermannsche Krankheit“ diagnostiziert. Seit jeher warnen mich sämtliche Orthopäden, dass die Bandscheibe (es ist übrigens immer gerne die L4/5...) so abgenutzt ist, dass ich stets vor einem Vorfall stehe. Mittlerweile sind fast 30 Jahre vergangen – vielleicht kommt’s ja bald...
    Nichtsdestotrotz: Ohne diesem Forum in den Rücken fallen zu wollen, empfehle ich Dir, für Deine Frage Foren aufzusuchen, die von Experten betreut werden (z.B. www.medizin-forum.de); dort gibt es sicher eine Sparte Kinderorthopädie!

    Viele Grüße Pépé

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    • RE: Bandscheibenprobleme


      Leider ist es wohl in keinem Gebiet sooo schwer, einen wirklich fähigen Arzt zu finden, wie in der Orthopädie - ich habe keine Ahnung warum das so ist, aber es bestätigt sich immer wieder.

      Habt Ihr keine Anweisungen bekommen, was nun zu tun sei? Das allerwichtigste wird vermutlich ein medizinisches aber intensives Krafttraining sein, damit die Muskulatur eine starke Stützfunktion übernehmen kann. Leider neigen die meisten Orthopäden dazu, eher ein Sportverbot (wie bei Euch) auszusprechen, als einen sinnvollen Weg zu suchen. Ein Sportverbot wird meiner Meinung nach in seinem Fall auf Dauer alles nur noch schlimmer machen.

      Bitte gebt nicht auf, einen wirklich guten Arzt zu suchen und bitte verlasst Euch nicht auf die Meinung eines einzelnen. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass man gute Orthopäden mit der Lupe suchen muss und leider scheinen die, bei denen man als Kassenpatient nur sehr, sehr schwer einen Termin bekommt, wirklich noch die besten zu sein ;-((

      Alles Gute,

      Lauramona

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      • RE: Bandscheibenprobleme


        Hallo Mutti 69 und pepe.
        M. Scheuermann ist eine Wirbelreifestörung unklarer Ursache an den Grund u. Deckenplatten der Brustwirbelsäule. Nicht der Lendenwirbelsäule.
        Beim M. Scheuermann kann in schweren Fällen ein Korsett angepasst werden.
        Wenn es sichum die Lendenwirbel handelt ist es kein M. Scheuermann.

        Gute Orthopäden gibt es in der Heidelberger Uni, Schlierbach.

        Kann ich nur empfehlen.
        Gruß

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        • RE: Bandscheibenprobleme


          Vielen Dank für den Hinweis! Dann habe ich wohl mehrere Stellen an der der Wirbelsäule "kaputt" ((
          VG Pépé

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          • RE: Bandscheibenprobleme


            Hallo,

            grundsätzlich ist ein Sportverbot schwachsinnig, weil eine starke Muskulatur nun mal alles in der Position hält , in die es gehört. Ob Fussball nun das richtige ist, darüber muss man nachdenken. Laufsport gibt allgemein "Schläge" ins Kreuz. Das beste ist ein gezieltes Krafttraining, wobei es keinen Sinn macht, es nur auf den unteren Rücken zu beziehen. Rücken, Bauch und Gesäss müssen trainiert werden. Angepasst an das Alter des Jungen und seinen körperlichen Entwicklungsstand. Dazu gibt es Physiotherapeuten, die zum Teil sogar auf Kinder spazialisiert sind. Anleitung ist anangs wichtig, damit keine Haltungsfehler beim Training entstehen.
            Das ganze wird nur helfen, wenn es immer und regelmässig gemacht wird. Aber tröstlich ist, dass man sich an so Übungen täglich gewöhnt wie ans Zähneputzen.

            Was die Orthopäden und Ärzte angeht, kann ich nur sagen, dass sie zwar über ein breites Wissen verfügen, aber im Normalfall von Trainingslehre und alternativen Massnahmen zur Schmerzlinderung(Massage wär in diesem Fall nicht schlecht, oder auch Wickel mit Wärme)keinen blassen Schimmer haben. Am besten wär wohl ein Mediziner, der selber Probleme hat, regelmässig Sport macht und Kinder hat....

            viel Glück

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