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Nahrungsverweigerung

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  • Nahrungsverweigerung

    Hallo allerseits!
    Leider weiß ich nicht, ob ich hier mit meinem Anliegen so richtig bin, aber einen Versuch ist es wert. Mein Sohn, 16 Monate alt, verweigert bis auf seine Milch nahezu alles, was ich ihm zu essen anbiete. Ich koche sogar verschiedene Gerichte zu einer Mahlzeit, versuche alles mögliche aus. Ich mache mir große Sorgen, zumal er auch schon ein Kilo abgenommen hat. Das Problem besteht seit ca. 3 Wochen. Natürlich werde ich auch noch meinen Kinderarzt aufsuchen, aber mehrere Meinungen zu hören, ist immer besser. Kann sich dahinter eine ernsthafte Erkrankung verstecken? Hatten andere vielleicht ähnliche Probleme?


  • Quengelig?


    Hallo Maite,

    Frage: Ist Dein Kleiner jetzt auch zunehmend quengeliger oder schreit er gar unvermittelt los, oder ist er sonst normal wie immer?

    wundermich

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    • Zusatz


      Unter dieser Web-Site sind einige Adressen mit Foren zu Kinderkrankheiten aufgeführt:

      http://de.altavista.com/dir/default?...de&crid=346545

      Viel Glück!

      wundermich

      Kommentar


      • RE: Zusatz II


        Antwort einer Mutter in einem solchen Forum:

        >>>Hallo Britta,
        meine Kinder sind 5, 3, und 10 Monate. Wie Du auf Dein Kind reagierst, kannst Du als Mutter nur selbst am besten einschätzen, denn Du kennst Deine Tochter am besten!
        Als 3-Kinder-Mutter kann ich Dir aber sagen,daß dieses Nichtessenwollen auch eine Phase ist. Beispielsweise hat die mein ältester auch in dem Alter durchgemacht. Ich habe dann alle süßen Sachen weggeräumt und diverse Nahrungsmittel und Formen durchprobiert. Leider hat alles nichts gefruchtet. Hinterher gab es beim Mittagstisch dann nur noch den Machtkampf, damit er dann wenigstens probiert (und das auch runterschluckt).
        Das Problem war dabei aber, daß Kinder in diesem Alter nicht merken, daß sie irgendwann den Punkt zwischen Auflehnung und wirklichem Nahrungsbedarf überschreiten. Ich bin dann auch mal zu meiner Schwiegermutter gefahren, damit sie ihm dann "ohne mein Wissen" ein Stück Schokolade geben konnte, denn er konnte einfach nicht mehr und brauchte unbedingt "was in den Bauch", nur damit ich mein Wort ihm gegenüber nicht brechen mußte.
        Als diese Phase dann abflaute, fing er an sich vornehmlich von Nudeln mit Ketchup zu ernähren (auch keine richtige Lösung). Dann haben wir ihn langsam mit diversen Saucen zu seinen Nudeln, mit Reis und Kartoffeln bekannt gemacht (das ging über Jahre so!).
        Heute ißt er immer noch kein Gemüse (nur die Sauce) und kein Fleisch, ist quasi ein schlechter Esser. Aber so schlecht kann er sich garnicht ernähren, denn er ist fast nie krank, das ist mein Trost.
        Bei meinen zweiten habe ich das ganze anders angegangen. Als bei ihm dieses Phase einsetzte, habe ich ihm ein paar Mal den Mund mit der Hand aufgedrückt und ihn zum ersten Löffel gezwungen, weil ich merkte, daß er essen wollte und auch mußte. Dann hat er auch immer alleine ohne weitere Probleme weitergegessen.
        Hier kommt die Individualität ins Spiel: Mein ältester ist ganz anders geartet, hätte ich das bei ihm gemacht, ich hätte sein ganzes Weltbild und sein Vertrauen zu mir empfindlich gestört. Mein zweiter steckt das weg, ohne daß er mir das krumm nimmt, aber auch nicht immer.
        Es hört sich natürlich schlimm an, man muß auch immer den Widerstand abschätzen, immer unter der Voraussetzung, daß es sich wirklich um eine kleine Rebellion handelt. Man kann ja auch nicht unbedingt von einem Erziehungserfolg bei meinem Großen reden, ich weiß aber sicher, daß einen Willensbrechung bei ihm falsch gewesen wäre.
        Mein Kinderarzt sagt mir dann auch immer, wenn ich mal wieder an seinen Eßgewohnheiten verzweifle, daß es wohl auch so was wie Veranlagung gibt, fragt mal Eure Eltern wie Ihr so als Kinder wardt, hinterher als Teenager lengt sich das wieder ein. Unter der Vorraussetzung, daß das Kind sich trotz allem gesund entwickelt.
        Mein Tip: Probier also immer erst mal alles an Nahrung aus, was das Herz hergibt, Brot, Obst, Kekse, Rohkost, Vegetarisch, usw.
        Wichtig ist auch immer: das Gleiche mit dem Kind zusammen essen, meist wollen die auch einfach nur das, was die Großen essen.
        Und immer das Gesamtbild betrachten, denn immer daran denken, Du bist in der besten Trotzphase.
        Viel Glück, Du machst das schon!
        Herzlichst
        Ulrike<<<

        Nochmals viel Glück!

        wundermich

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        • RE: Nahrungsverweigerung


          Liebe Maite,
          "Nahrungsverweigerung" ist ein häufiges, aber auch sehr unspezifisches Symptom mit unterschiedlichen Ursachen, Folgen und Therapien. Deshalb sollten Sie Ihr Kind unbedingt dem zuständigen Kinderarzt vorstellen, der Sie adäquat beraten wird.
          Eile ist v.a. geboten, wenn Säuglinge auch nicht mehr trinken wollen !
          Mit freundlichen Grüßen
          Kötz / Prof. Wahn

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          • RE: Nahrungsverweigerung


            hallo maite,
            kann dich sehr gut verstehen. mein sohn(21monate) macht genau dieselben probleme. war mit ihm deswegen schon beim kinderarzt, der mich als hysterische mutter abgestempelt hat, diese phase geht wieder vorbei! (unsere phase geht schon gut 3monate) hat auch in kurzer zeit 1kilo abgenommen. aur meine frage wie lange ich da noch zusehen soll, konnte er mir keine antwort geben. ich soll ihm keinen kakao mehr geben zum frühstück (sättigt zu arg!). gehe mit ihm zu einem anderen und gebe dir bescheid wenn sich was tut. bitte dich dasselbe zu tun. danke und viel glück

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