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Behinderte Nasenatmung

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  • Behinderte Nasenatmung

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. med. Markus Suckfüll und liebe Mitglieder von Onmeda,

    leider habe ich (m, 26) seit meiner Geburt eine schlechte Nasenatmung, ein Nasenloch ist immer etwas freier als das andere.
    Bisher war es aber auszuhalten und es hat mich nicht allzu stark eingeschränkt.

    Über den Monat November 2019 haben sich meine Atembeschwerden draußen und drinnen stark intensiviert. Ein Nasenloch ist immer perfekt frei, eines komplett dicht. Dort geht dann kein bisschen Luft durch, wie wenn ein Stöpsel drin steckt. Die Nasenlöcher wechseln dann alle paar Stunden.
    Das freie Nasenloch brennt manchmal unangenehm, es schmerzt regelrecht beim einatmen. Die Nasenschleimhaut fühlt sich oft trocken an und sieht bei näherer Betrachtung gerötet aus, vor allem in den freien Nasenlöchern. Dagegen arbeite ich mit Nasenöl und -salbe an.

    Meine Schleimhautschwellung scheint schlecht geregelt zu sein. Immer abwechselnd auf einer Seite zu viel und auf der anderen zu wenig.
    Bis jetzt wollten beide Ärzte mit denen ich gesprochen habe meine *leicht* schiefe Nasenscheidewand operieren. Ich habe mich bis jetzt immer davon distanziert, weil ich durch jedes Loch einzeln abwechselnd wunderbar mehr als genug Luft kriege und eine so aufwändige und fehleranfällige OP nicht unbedingt unnötig machen lassen möchte.
    Auch eine beidseitige Nasenmuschelverkleinerung habe ich bis jetzt nicht für sinnvoll gehalten, da ja die Schwellung entweder zu gering *oder* zu heftig ist und das abwechselnd auf beiden Seiten.

    Wie kann man eine optimale Funktion der Nasenmuscheln wiederherstellen, dass wieder eine ausgeglichenere Nasenatmung gewährleistet ist?

    Dankeschön!
    Beste Grüße und Gesundheit




  • Re: Behinderte Nasenatmung

    PS: Inhalieren bringt kurze Linderung, lässt aber das verschlossene Nasenloch auch nicht richtig frei werden, da ja auch kaum Dampf dort hinein kommt.

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    • Re: Behinderte Nasenatmung

      Außer den operativen Eingriffen, die meine Kollegen ebenfalls empfohlen haben, kann man bei chronischen Schleimhautbeschwerden kortisonhaltiges Nasenspray probieren. Anders als abschwellendes Nasenspray kann man es über einen längeren Zeitraum benutzen. Wichtig zu wissen ist es, dass die volle Wirkung erst nach circa 2 Wochen eintritt. Zudem kann die Schleimhaut durch das Spray etwas austrocknen, weshalb Sie Öl und Salbe weiter verwenden sollten. Fragen Sie am besten Ihren HNO-Arzt danach. Häufig ist jedoch die schiefe Nasenscheidewand und die Schwellung der Nasenmuscheln die Ursache.

      Auch Allergien können manchmal die Beschwerden vergrößern. Auch hiergegen würde das kortisonhaltige Nasenspray helfen. Außerdem kann ein Allergietest sinnvoll sein, um festzustellen, ob eine Allergie vorliegt und um welches Allergen es sich handeln könnte. Gegebenenfalls ist eine Hyposensibilisierung möglich. Auch hierzu kann Sie ihr HNO-Arzt beraten.

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